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Stadt Dormagen

Norbert Bieberstein: Fotoreisen von der Zonser Mühle bis zum Vulkan in Chile

Unter dem Motto „Stadt-Land-Mensch“ zeigt der Zonser Fotograf Norbert Bieberstein im Kulturhaus an der Langemarkstraße einen Querschnitt seines facettenreichen Schaffens. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Ausstellung dort am Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr in der Glasgalerie eröffnen.

Zu sehen sind 60 großformatige Fotos, die meist auf Leinwand gedruckt sind. Das Spektrum reicht von Natur- und Landschaftsaufnahmen über Portraits bis zu Bildern bei Veranstaltungen. So präsentiert Bieberstein etwa reizvolle Ansichten seines Wohnortes Zons. Mühle, Stadttor, Rheinanleger und die Zollfeste in faszinierender Winterlandschaft sind Motive, die gerade Heimatfreunde in den Bann ziehen werden.

Neben verschiedenen Sehenswürdigkeiten Kölns und Düsseldorfs zeigt Norbert Bieberstein auch interessante Aufnahmen von seinen vielen Auslandsreisen. So werden Vulkane in Chile, Marktszenen in Peru, die Wiener Oper und der Tiber bei Nacht zu sehen sein. Seinen Blick für Menschen beweist der 59-jährige Künstler mit eindrucksvollen Fotos wie „Wanderer im Westerwald“, „Der erste Feriengast“ oder „Poi-Tänzer“.

Norbert Bieberstein fotografiert seit 1977. Der gebürtige Niederrheiner, der in Neuss aufwuchs, sattelte 2002 von der analogen auf die digitale Fotografie um. Bieberstein kann auf mehrere Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen verweisen und beteiligt sich seit sechs Jahren erfolgreich an der Dormagener „D´Art“.

Die Ausstellung „Stadt-Land-Mensch“ ist bis zum 26. August, montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr (während der Sommerferien montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr) zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Auch zu der Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten eingeladen.

Kunstausstellungen in der Glasgalerie: Künstler können sich bewerben

Die Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses zählt zu den attraktivsten Ausstellungsorten im Stadtgebiet. In der lichtdurchfluteten Halle an der Langemarkstraße 1-3 richtet das städtische Kulturbüro jährlich zumeist vier Einzelausstellungen aus. Das Interesse ist nicht nur bei Besuchern, sondern auch bei Künstlern groß. Bis Ende 2017 stehen die städtischen Kunstausstellungen fest. Für das Jahr 2018 und das erste Halbjahr 2019 können sich Maler, Zeichner, Bildhauer, Fotografen und andere Künstler um eine Einzelausstellung bewerben. Die Künstlerinnen und Künstler müssen entweder im Stadtgebiet Dormagen wohnen oder dort schwerpunktmäßig künstlerisch aktiv sein. Auswärtige müssen über einen akademischen Abschluss in einem künstlerischen Studiengang verfügen. Eine Einzelausstellung in der dreistöckigen Glasgalerie umfasst mindestens 50 Werke.

Interessierte sollten ihre Bewerbungsmappe bis zum 27. April 2016 beim Kulturbüro Dormagen, Zimmer 1.13 im Kulturhaus, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen einreichen. Die Bewerbungsmappe sollte unter anderem Angaben zur Person, Fotos mehrerer Werke sowie mögliche Presseartikel und Zeugnisse enthalten. Ein Gremium mit Kunstexperten und den Mitarbeitern des Kulturbüros entscheidet im Sommer über das Ausstellungsprogramm für den Zeitraum 2018 bis Sommer 2019. Weitere Informationen zu den städtischen Ausstellungen erteilt das Kulturbüro, Telefon 02133/257-605.

Vorbereitungen für die Kunstausstellung beginnen "Realität und Illusion" bei der D´Art 2016

Bei der „D’Art“ haben heimische Künstler im kommenden Jahr erneut die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Das städtische Kulturbüro beginnt derzeit mit den ersten Vorbereitungen für die große Gemein-schaftsausstellung. Eine wichtige Entscheidung ist schon gefallen: Das Thema der 15. D’Art lautet „Realität und Illusion“. „Damit interessierte Bewerber sich mit dieser inhaltlichen Vorgabe rechtzeitig auseinandersetzen können, informieren wir jetzt bereits über die Ausstellung“, sagt Mitorganisatorin Daniela Cremer vom Kulturbüro. Ab dem 25. November 2016 werden die Werke dann sieben Wochen lang im städtischen Kulturhaus an der Langemarkstraße zu sehen sein.
Voraussetzung für alle Teilnehmer ist, dass sie in Dormagen wohnen oder hier künstlerisch aktiv sind. Alle Bewerber haben die Chance, bis zu drei Werke einzureichen. „Dies können Bilder, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 1,50 Meter sein“, erläutert Cremer. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Realität und Illusion“ entsprechen und bis Oktober 2016 fertig sein. Welche Exponate am Ende den Sprung in die D´Art schaffen, entscheidet wieder eine ehrenamtliche Fachjury. Ihr gehören die Düsseldorfer Künstlerin Melanie Guthe, der Pulheimer Holger Hagedorn und Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, an.
Auch im Organisationsteam der D’Art wirken mit Irmela Hauffe und Ulrico Czysch erneut zwei heimische Kunstexperten ehren-amtlich mit. „Die hier geleistete Unterstützung ist unbezahlbar. Wir haben alle gemeinsam Freude an dieser Ausstellung“, bedankt sich Kulturbüroleiter Olaf Moll. Besonders hofft das Orga-nisationsteam, dass auch bei den jugendlichen Teilnehmern der aktuellen „Junior D’Art“ das Interesse geweckt wird, sich im kommenden Jahr vielleicht einmal an der Ausstellung für Erwachsene zu beteiligen. Die Schirmherrschaft übernimmt wieder der Dormagener Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe.
Die Teilnahme an der D’Art ist grundsätzlich kostenlos, es wird jedoch um eine Mindestspende von fünf Euro für einen guten Zweck gebeten. Die Bewerbungsunterlagen sind ab sofort im städtischen Kulturbüro an der Langemarkstraße 1–3 erhältlich oder können per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de an-gefordert werden. Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133/257-605.

 

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