Häufig gestellte Fragen rund um den Coronavirus (FAQ)

Ist die Maskenpflicht verlängert worden?

Ja, vorerst bis 18. April 2021.

Wo gilt die Maskenpflicht?

Seit dem 25. Januar 2021 besteht eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder KN95) im Einzelhandel und vergeichbaren Einrichtungen, in Arztpraxen und Einrichtungen zum Erbringen medizinischer Dienste, im öffentlichen Nahverkehr sowie während Gottesdiensten.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht außerdem grundsätzlich und unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes in geschlossenen Räumen. Die Maskenpflicht gilt unter freiem Himmel immer dort, wo die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Zudem gilt Sie in folgenden Bereichen:

  • Dormagen-Zons, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr:

Schlossstraße; Rheinstraße; Schlossplatz; Hohes Örtchen; Mauerstraße; Hospitalplatz; Turmstraße; Museumsstraße; Zehntgasse; Grünwaldstraße; Huber-tusstraße; Wendelstraße; Mühlenstraße

  • Dormagen-Bahnhof, in der Zeit von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr:

Willy-Brandt-Platz (gesamter Parkplatzbereich) und gesamtes Bahnhofsgelände einschließlich Abgang Zonser Straße

  • Dormagen-Bahnhof Nievenheim, in der Zeit von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr:

Johannesstraße 1 – 3 (gesamter Parkplatzbereich vor der Gaststätte „Alter Bahnhof Nievenheim“ und das gesamte Bahnhofsgelände)

Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten. Zudem wird ein Verstoß gegen die Maskenpflicht ab sofort unmittelbar mit 150 Euro geahndet.

Das Tragen eines Gesichts-Visieres als Ersatz für die Mund-und Nasenbedeckung ist unzulässig.
 

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist ebenfalls befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Dazu muss aber ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Wann starten die Impfungen?

Seit dem 25. Januar 2021 können Impftermine für die Personengruppen mit höchster Priorität vereinbart werden. Am besten online über www.116117.de oder termin.corona-impfung.nrw/home. Oder telefonisch über die Telefonnummern 0800 116 117-01 (für das Rheinland) und 0800 116 117-02 (für Westfalen). Es werden direkt zwei Termine vergeben: für die Erst- und die Zweitimpfung drei Wochen später. Falls Sie mehrere Termine zeitlich aufeinander abstimmen möchten, zum Beispiel für sich und Ihre Partnerin oder Ihren Partner, so geht das nur telefonisch über die Hotline.

Menschen ab 60 Jahren, die sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff schützen lassen wollen, können einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca vereinbaren. Dies geht auch am Besten online oder telefonisch, wie bereits oben beschrieben.

Wer darf sich zuerst impfen lassen?

Die Impfungen begannen in den Pflegeeinrichtungen im Rhein-Kreis Neuss. Die weiteren Impfungen erfolgen in drei Schritten:

  • Menschen mit höchster Priorität (z.B. Menschen über 80 Jahren oder Menschen, die ältere Menschen pflegen oder betreuen),
  • Menschen mit hoher Priorität (z.B. Menschen über 70 Jahren, Ärzt*innen und Pflegepersonal sowie Polizei- und Ordnungskräfte)
  • Menschen mit erhöhter Priorität (z.B. Menschen über 60 Jahren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Erzieher*innen und Lehrer*innen)

Seit dem 8. März erhalten außerdem folgende Personengruppen ein Impfangebot:

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
  • Lehrerinnen und -lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen
  • Polizisten mit direkten Kontakt zu Bürgern – angefangen mit den Mitgliedern der Einsatzhundertschaften
  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen

Aktuelle Informationen zur Impfung in NRW finden Sie hier: Corona-Schutzimpfung

Wie kann ich mich für eine Impfung anmelden?

Personengruppen mit höchster Priorität sowie Personen zwischen 60 und 79 Jahren, die sich mit Astrazeneca impfen lassen wollen, können zur Zeit Impftermine vereinbaren. Am besten online über www.116117.de oder termin.corona-impfung.nrw/home. Oder telefonisch über die Telefonnummern 0800 116 117-01 (für das Rheinland) und 0800 116 117-02 (für Westfalen). Es werden direkt zwei Termine vergeben: für die Erst- und die Zweitimpfung drei Wochen später. Falls Sie mehrere Termine zeitlich aufeinander abstimmen möchten, zum Beispiel für sich und Ihre Partnerin oder Ihren Partner, so geht das nur telefonisch über die Hotline.

Wo kann ich in Dormagen einen Schnelltest machen lassen?

Alle Testmöglichkeiten und Anmeldemodalitäten im Überblick:

  • Schützenhaus Delhoven, An St. Josef 1 (Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz), Testzeiten: montags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Stürzelberg, Schulstraße 134, Testzeiten: dienstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Dormagen, Bürger-Schützen-Allee, Testzeiten: mittwochs von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Straberg, St.-Hubertus-Weg 1 (ehemals: Linden-Kirch-Platz 40), Testzeiten: donnerstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Johanneshaus Delrath, Johannesstraße 73, Testzeiten: freitags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Bürgerhaus Horrem, Knechtstedener Str. 18A, Testzeiten: montags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, dienstags von 9 bis 14 Uhr, mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 14 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.testzentrum-horrem.de oder telefonisch unter 02133 257 805

Auch Apotheken in Dormagen führen Schnelltests durch:

  • Rhein Apotheke, Krefelder Straße 5 (ehemaliges Restaurant Saloniki), Testzeiten werden tagesaktuell im Internet freigeschaltet, Anmeldung erforderlich unter www.rhein-apotheke.de oder telefonisch über die Coronatest-Hotline der Stadt 02133 257 805

  • Rathaus Apotheke, Kölner Straße 77, Testzeiten: dienstags von 16 bis 20 Uhr, mittwochs von 12 bis 16 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 10 sowie von 12 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.rathaus-apotheke-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 539333

  • Sonnen Apotheke, Krefelder Straße 40, Testzeiten: montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr, Anmeldung unter www.testzentrum-dormagen-mitte.de oder telefonisch unter 02133 777410

  • Salvator Apotheke, Bismarkstraße 63, Testzeiten: montags bis donnerstags und samstags, von 9 bis 13 Uhr, Anmeldung erforderlich unter 02133 90154

  • Martinus-Apotheke, Lessingstraße 34, Testzeiten nach Vereinbarung, Anmeldung erforderlich unter http://www.martinus-apotheke-dormagen.de

Eine Übersicht über alle Anbieter von Schnelltests im Rhein-Kreis Neuss gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/schnelltest.

Wo gilt der Mindestabstand?

(1b) Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.

(2) Der Mindestabstand darf unterschritten werden

1. zwischen Personen des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,
1a. beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit höchstens einer Person aus einem anderen Hausstand, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,
1b. beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit mehreren Personen aus einem anderen Hausstand bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden und Paare unabhängig von den Wohnverhältnissen lediglich als ein Hausstand gelten,
2. wenn dies zur Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist sowie zur Wahrnehmung von Umgangsrechten,
3. bei der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, der Kindestagespflege und heilpädagogischen Einrichtungen sowie bei Angeboten der Kinderbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte) nach Maßgabe der Coronabetreuungsverordnung,
4. in Schulklassen, Kursen und festen Gruppen der Ganztagsbetreuung in öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW einschließlich schulischer Veranstaltungen außerhalb der Schulgebäude nach Maßgabe der Coronabetreuungsverordnung,
5. durch Kinder bei der Nutzung von Spielplätzen im Freien,
6. bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen sowie ehrenamtlicher oder kommunaler Fahrdienste zum Beispiel zu Impfzentren,
7. in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz,
8. bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung,
9. bei den nach dieser Verordnung zulässigen dringend erforderlichen Veranstaltungen zur Jagdausübung bezogen auf feste und namentlich dokumentierte Gruppen von jeweils höchstens fünf Personen innerhalb der Gesamtgruppe der Teilnehmer,
10. zwischen nahen Angehörigen bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen sowie Zusammenkünften unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

(3) Soweit dies zur bestimmungsgemäßen Nutzung von nach dieser Verordnung zugelassenen Einrichtungen und Angeboten erforderlich ist, kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn zur vollständigen Verhinderung von Tröpfcheninfektionen geeignete Schutzmaßnahmen (bauliche Abtrennung, Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) vorhanden sind oder die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske nach § 3 besteht. Dasselbe gilt für Ausbildungstätigkeiten oder Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (körpernahe Ausbildungen, körpernahe Dienstleistungen).

(4) Abweichend von Absatz 1b müssen Personen, die Blasinstrumente spielen oder singen, einen Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zu anderen Personen einhalten.

Quelle: Corona-Schutzverordnung vom 29. März 2021

Wie muss ich mich im öffentlichen Raum verhalten?

Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Es dürfen sich ein Haushalt mit einer weiteren Personen in der Öffentlichkeit treffen. Die Person darf von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden.

Außerdem gilt dies nicht, wenn es sich

  • um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder feste Gruppen von Kindern, die in einer Einrichtung im Sinne der Coronabetreuungsverordnung ohne Einhaltung von Mindestabständen betreut werden dürfen, oder
  • um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründe handelt.

Andere Ansammlungen und Zusammenkünfte von Personen im öffentlichen Raum sind bis auf weiteres unzulässig; ausgenommen sind: 

  • unvermeidliche Ansammlungen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen (insbesondere bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen)
  • die Teilnahme an nach dieser Verordnung zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen
  • zulässige sportliche Betätigungen sowie zulässige Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung im öffentlichen Raum.

    Die besonderen Regelungen der Coronabetreuungsverordnung insbesondere für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen bleiben unberührt.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Was ist im privaten Raum zu beachten?

Für den privaten Bereich gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, Kontakte mit haushaltsfremden Personen gänzlich zu meiden und dort, wo das nicht möglich ist, die AHA-Regel (Abstand - Hygiene - Alltagsmaske) zu achten sowie regelmäßig zu lüften.

Eine Frage für Menschen mit Behinderungen: Dürfen sie von ihrer Assistenz bzw. einer Betreuungsperson zu Treffen mit anderen Personengruppen begleitet werden?

Ja. Eine Assistenz darf zusätzlich zur erlaubten Anzahl der Personen bzw. Haushalte dabei sein, wenn Sie eine Assistenz benötigen.

Bleibt der Einzelhandel geöffnet?

Der Betrieb von Verkaufsstellen, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, ist im Rhein-Kreis Neuss erlaubt. Eine vorherige Terminbuchung und eine zeitliche Begrenzung des Aufenthalts sind zwingend notwendig. Zutritt ab 7. April nur mit negativem Schnelltest. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Haben die Friseure geöffnet?

Seit dem 1. März können Friseurbetriebe und auch Betriebe zur nichtmedizinischen Fußpflege unter Hygieneauflagen und Maskenpflicht öffnen. Eine Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich.

Bleiben Schulen geöffnet?

Seit dem 22. Februar gelten für die verschiedenen Schulen und Klassen folgende Regelungen:

  • Grund- und Förderschulen (Primarstufe): Wechsel aus Distanz- und Präsenzunterricht in festen Lerngruppen; der offene Ganztag wird noch nicht regelmäßig stattfinden.
  • Weiterführende allgemeinbildende Schulen: Vorerst wird nach wie vor Distanzunterricht stattfinden.
  • Abschlussklassen an weiterführenden Schulen: Den Abschlussklassen wird Präsenzunterricht in voller Klassenstärke ermöglicht.

Seit Montag, 15. März, kehren Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.

Detailierte Informationen sind auf der Seite des Schulministeriums zu finden.

Bleiben Kindertagesstätten geöffnet?

Für die Kindertagesstätten besteht seit dem 22. Februar ein eingeschränkter Regelbetrieb. Das bedeutet, dass grundsätzlich alle Kinder wieder die Kita besuchen dürfen, die Betreuungszeiten allerdings um 10 Stunde pro Woche gekürzt werden.

Einen Überblick über die Planung für die Kinderbetreuung vom Land NRW sind hier zu finden.

Was gilt bei Veranstaltungen und Versammlungen?

Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sind unzulässig. Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind untersagt.

Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit nach § 4a Absatz 1 zulässig. Zudem ist auf Grund der Coronaschutzverordnung des Landes NRW sowie der Allgemeinverfügung des Rhein-Kreises Neuss vom 2. April ein negativer Schnelltest zwingend notwendig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern darf in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für Besucher geöffneten Fläche nicht übersteigen.

Große Festveranstaltungen sind mindestens bis zum 31. Mai 2021 untersagt. Große Festveranstaltungen in diesem Sinne sind in der Regel: Volksfeste (einschließlich Kirmesveranstaltungen und ähnlichem), Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen.

Welche Freizeiteinrichtungen sind geschlossen?

Seit dem 8. März ist der Besuch von Zoologischen Gärten und Tierparks sowie Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen mit vorheriger Terminbuchung und negativen Schnelltest wieder möglich. Der Dormagener Skatepark und der Dirt-Park dürfen außerdem wieder genutzt werden.

Andere Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind,
sind seit dem 2. November geschlossen. Dazu gehören

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Ausstellungen, Trödelmärkte, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, 
  • Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen, 
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.

Hat der Tannenbusch geöffnet?

Ja, der Tannenbusch ist seit dem 8. März geöffnet, aber nur mit vorheriger Anmeldung! Ein negativer Schnelltest ist derzeit nicht erforderlich.

Eine Terminanmeldung ist hier möglich.

Was ist mit der VHS, der Musikschule und der Stadtbibliothek?

Die Volkshochschule konzentrieren sich weiterhin ausschließlich auf Online-Veranstaltungen.

Die Stadtbibliothek plant, ab Dienstag, 9. März, wieder unter den bereits bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu öffnen. Auch die Musikschule plant, Unterricht wieder in erweitertem Umfang anzubieten. So ist vorgesehen, Musikunterricht in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schüler*innen wieder zuzulassen.

Das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten für städtische Kulturveranstaltungen erstattet das Kulturbüro der Stadt Dormagen. Die Eintrittskarten müssen dafür zusammen mit dem ausgefüllten Erstattungsformular in einem Umschlag eingereicht werden. Entweder können die Tickets mit dem Formular per Post geschickt werden an Kulturbüro Dormagen, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen oder sie können in die Briefkästen am Kulturhaus und am Neuen Rathaus eingeworfen werden.

Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro telefonisch unter 02133 257 338, die Musikschule unter 02133 257 267, die Stadtbibliothek unter 02133 257 212 und die Volkshochschule unter 02133 257 238.
 

Ist das Stadtbad jetzt wieder geschlossen?

Das Stadtbad Sammys ist seit dem 2. November geschlossen. 

Was ist bei standesamtlichen Trauungen zu beachten?

Die Anzahl der Traugäste ist auf das Brautpaar sowie eigene Kinder unter 18 Jahren beschränkt.

Was ist bei stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu beachten?

(1) Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege, ambulante Pflegedienste und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten. Besuche sind auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt. Dabei ist stets zu berücksichtigen, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Insbesondere müssen die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt und Besuche, die aus Rechtsgründen (insbesondere zwingende Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer rechtlichen Betreuung) oder zur seelsorgerischen Betreuung erforderlich sind, infektionsschutzgerecht ermöglicht werden. Dies gilt auch für die Begleitung Sterbender. Zu weitergehenden Einzelheiten kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gesonderte Regelungen erlassen.

(2) Für vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, für die die zuständige Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz im Hinblick auf die Vulnerabilität der Bewohner eine Vergleichbarkeit mit den Bewohnern einer vollstationären Pflegeeinrichtung festgestellt hat, gelten zum besonderen Schutz der in diesen Einrichtungen und Wohnformen betreuten Menschen für Beschäftige, Bewohner und Besucher erhöhte Infektionsschutzanforderungen gemäß den folgenden Absätzen.

(3) Das Pflegepersonal und weitere Beschäftigte der Einrichtungen nach Absatz 2, die die zum Aufenthalt von Patienten und Bewohnern dienenden Räume betreten, sind mindestens an jedem zweiten Tag auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion (mindestens mittels PoCAntigen-Schnelltest) zu testen. Dies gilt auch für das Personal ambulanter Pflegedienste, soweit es Kontakt zu den Pflegebedürftigen hat. Die in diesem Absatz genannten Beschäftigten haben beim unmittelbaren Kontakt mit den zu betreuenden Personen eine FFP2-Maske zu tragen.

(4) Für Besucher der Einrichtungen nach Absatz 2 ist das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, soweit dies nicht individuell aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu einer erheblichen Belastung führt. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein PoC-Antigen- Schnelltest empfohlen und angeboten werden.

(5) Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen nach Absatz 2 sind soweit möglich einmal in der Woche durch PoC-Antigen-Schnelltests zu testen. Sofern die Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr mit einem PoC-Antigen-Schnelltest zu testen.

(6) Die zuständige Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz oder die zuständige untere Gesundheitsbehörde können im Einzelfall Ausnahmen von den vorstehenden Regelungen zulassen, wenn die erforderlichen Materialien nicht rechtzeitig verfügbar sind und ohne Ausnahme die Versorgung gefährdet oder Besuche entgegen Absatz 1 Satz 3 bis 6 ausgeschlossen wären. Über einen drohenden Materialengpass muss die Einrichtung die zuständigen Behörden rechtzeitig informieren.

Kann auf Sportanlagen wieder Training stattfinden?

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist auf Sportanlagen unter freiem Himmel der Sport

1. von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes,

2. als Ausbildung im Einzelunterricht sowie

3. von Gruppen von höchstens zwanzig Kindern, mit negativem Schnelltest oder alternativ ohne negativen Schnelltest bis zu zehn Kinder, bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.


Außerdem dürfen der Dormagener Skatepark und der Dirt-Park wieder genutzt werden.

Sind Spielplätze weiter geöffnet?

Die Spielplätze sind weiterhin geöffnet. Es gilt jedoch eine Maskenpflicht für alle ab sechs Jahren.

Was gilt für die Gastronomie?

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist weiterhin untersagt. Außer-Haus-Verkäufe von Speisen sowie Lieferdienste sind zulässig. Der Verzehr der verkauften Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Eine Liste der Betriebe, die einen Außer-Haus-Service anbieten gibt es im Internet unter www.swd-dormagen.de/die-swd/dormagenliefert/

Gibt es ein Alkoholverbot?

Es besteht kein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

Was gilt bei Dienstleistungsbetrieben?

Seit dem 8. März sind Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie beispielsweise Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen wieder erlaubt. Diese Dienstleistungen oder Handwerkleistungen dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn für die Kundinnen und Kunden ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest vorliegt und für das Personal, das diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, alle zwei Tage ein Schnell- oder Selbsttest durchgeführt wird.

Darf man noch reisen?

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist keine touristische Nutzung.

Was ist bei Hochzeiten und Beerdigungen zu beachten?

Beerdigungen und standesamtliche Trauungen werden auch weiterhin durchgeführt.

Allgemeines

Ich habe ein wichtiges Anliegen. Wie kann ich in der Verwaltung jemanden erreichen?

Unter den folgenden Telefonnummern sind die Fachbereiche direkt zu erreichen:

02133 257

●  Ausländeramt - 511

●  Baubürgerbüro - 700

●  Bürgeramt - 257

●  Ordnungsamt - 361

●  Familienbüro - 444

●  Kita - 289

●  Schule - 443

●  Standesamt - 588

●  Kulturbüro - 338

●  Musikschule - 262

●  Stadtbibliothek - 212

●  Volkshochschule - 238

Wie kann ich einen Termin in der Stadtverwaltung vereinbaren?

Seit 1. September 2020 können sich alle Dormagenerinnen und Dormagener auch online einen Termin im Bürgeramt buchen. Das Buchungssystem wird über die städtische Homepage unter www.dormagen.de angesteuert. Es zeigt, welche Termine noch frei sind.

Mit der Buchungsbestätigung erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Schalternummer. Diese wird ebenfalls an den Arbeitsplätzen im Bürgeramt angebracht.

Wer keinen Internetanschluss hat, kann auch weiterhin die telefonische Terminvereinbarung unter 02133 257 257 nutzen. 

Muss ich außerhalb meiner Wohnung/meines Hauses eine Maske tragen?

Seit dem 27. April 2020 gilt in Nordrhein-Westfalen laut Coronaschutzverordnung die Verpflichtung für Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase zu bedecken:

  • bei der Fahrt im ÖPNV (zwingend medizinische Maske!)
  • beim Einkauf im Einzelhandel, Einkaufszentren und Shopping Malls (zwingend medizinische Maske!)
  • bei Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens (zwingend medizinische Maske!)
  • bei Handwerks- und Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann

In diesen Bereichen ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Dies gilt für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird ab sofort unmittelbar mit 150 Euro geahndet.

Ich brauche Hilfe. Wohin kann ich mich wenden?

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de der Stadt wenden. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.

Kontaktverbot

Was bedeutet das Kontaktverbot?

Das von der Landesregierung verabschiedete Kontaktverbot wurde per Rechtsverordnung erlassen und trat erstmals am Montag, 23. März 2020, in Kraft.

Seit dem 6. April 2021 gilt:

Es dürfen sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person in der Öffentlichkeit treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig. Bitte beachten Sie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Was passiert, wenn ich mich nicht daran halte?

 Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 150 Euro festzusetzen.

Was gilt für den privaten Raum?

Auch für den privaten Bereich gilt der Appell, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Schule und Kinderbetreuung

Welche Regelungen sind in den Schulen zu beachten?

Ab dem 22. Februar gelten für die verschiedenen Schulen und Klassen folgende Regelungen:

  • Grund- und Förderschulen (Primarstufe): Wechsel aus Distanz- und Präsenzunterricht in festen Lerngruppen; der offene Ganztag wird noch nicht regelmäßig stattfinden.
  • Weiterführende allgemeinbildende Schulen: Vorerst wird nach wie vor Distanzunterricht stattfinden.
  • Abschlussklassen an weiterführenden Schulen: Den Abschlussklassen wird Präsenzunterricht in voller Klassenstärke ermöglicht.

Ab Montag, 15. März, kehren Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.

Detailierte Informationen sind auf der Seite des Schulministeriums zu finden.

Welche Betreuung wird in den Kindertageseinrichtungen angeboten?

Für die Kindertagesstätten besteht seit dem 22. Februar ein eingeschränkter Regelbetrieb. Das bedeutet, dass grundsätzlich alle Kinder wieder die Kita besuchen dürfen, die Betreuungszeiten allerdings um 10 Stunde pro Woche gekürzt werden.

Einen Überblick über die Planung für die Kinderbetreuung vom Land NRW sind hier zu finden.

An wen können sich Schwangere und Eltern wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben?

Eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern per Telefon oder Online-Beratung finden Sie hier.

Zudem ist das Familienbüro der Stadt Dormagen weiterhin telefonisch erreichbar unter  02133 257 444. Es unterstützt Familien durch telefonische Beratung aber auch in Notfällen durch persönliche Beratung, zum Beispiel durch Spaziergänge mit dem nötigen Abstand.

Für alle Fragen rund um das Thema Familie steht auch die örtliche Erziehungs- und Familienberatungsstelle (EFB) Dormagen allen Kindern, Jugendlichen und Eltern zur Verfügung. Wegen der Corona-Pandemie entfallen zwar alle Termine vor Ort, stattdessen finden derzeit alle Beratungen telefonisch unter 02133 43022, per E-Mail an efb.dormagen[@]caritas-neuss.de und über die Online-Beratung unter www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung statt.

Rathaus, Verwaltung und städtische Einrichtungen

Hat die Stadtbibliothek wieder geöffnet?

Die Stadtbibliothek hat unter den bereits bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen geöffnet. Voraussetzung ist ein negativer Schnelltest.

Weitere Informationen erteilt die Stadtbibliothek unter 02133 257 212.

Findet Musikschulunterricht wieder statt?

Die Musikschule bietet wieder Unterricht in erweitertem Umfang an. Musikunterricht kann in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schüler*innen wieder stattfinden.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Freizeit und Veranstaltungen

Was gilt bei Veranstaltungen und Versammlungen?

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind seit dem 2. November untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

Was ist mit den Sport- und Freizeitstätten?

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Sport unter freiem Himmel mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten ist erlaubt. Es ist ein Mindestabstand von fünf Metern zwischen den einzelnen Sportlern beziehungsweise Sportlergruppen einzuhalten. 

Der Dormagener Skatepark und der Dirt-Park dürfen wieder genutzt werden.

Werden die abgesagten Kulturveranstaltungen nachgeholt? Bekomme ich ansonsten mein Geld zurück?

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 338 oder per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de.

Was ist mit Kirchen und Religionsgemeinschaften?

Unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens und im Austausch mit dem Ordnungsamt können Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Bei solchen Versammlungen ist das Tragen einer Alltagsmaske (auch auf dem Sitzplatz), das Einhalten des Mindestabstandes, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, das Verzichten auf Gemeindegesang sowie das Erfassen der Kontaktdaten der Teilnehmer verpflichtend.

In der Coronaschutzverordnung heißt es genau:

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen dieser Verordnung. Sie entscheiden unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens, inwieweit Versammlungen in Präsenz durchgeführt werden können, und informieren die vor Ort zuständigen Behörden. Sie sichern die Einhaltung des Mindestabstands, begrenzen die Teilnehmerzahl, führen ein Anmeldeerfordernis für solche Zusammenkünfte ein, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, verpflichten die Teilnehmer zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 3 Absatz 1 Satz 2 auch am Sitzplatz, erfassen die Kontaktdaten der Teilnehmer und verzichten auf Gemeindegesang. Die vorgelegten dementsprechenden Regelungen der Kirchen und Religionsgemeinschaften treten für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung an die Stelle der Regelungen dieser Verordnung. Kirchen und Religionsgemeinschaften, die keine dementsprechenden Regelungen vorlegen, unterfallen auch für Versammlungen zur Religionsausübung den Regelungen dieser Verordnung, insbesondere den §§ 2 bis 4a, und haben Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die Rechte der nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden zu Anordnungen im Einzelfall bleiben unberührt.

Wirtschaft

Gibt es Wirtschaftshilfen?

Die Coronakrise stellt die Dormagener Wirtschaft vor große Probleme. „Als Stadt werden wir daher in Anlehnung an das von der Bundesregierung bereits beschlossene Maßnahmenpaket ebenfalls schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten, um schwierige finanzielle Situationen bewältigen zu können“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
Nicht zuletzt zum Schutz der Dormagener Arbeitsplätze werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, für vier Monate zunächst zinslos, entsprochen. Sollten im Einzelfall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden vorerst nicht mehr festgesetzt. „Da wir mit einer Vielzahl von Anträgen rechnen, bitte ich von Anfragen abzusehen. Die Kolleginnen und Kollegen werden mit Hochdruck arbeiten und den Antragstellern dann antworten.“

Alle Informationen zu weiteren Förderprogrammen und wirtschaftlichen Hilfen finden Sie auf der Webseite der SWD.

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