Die Spiele des Jahrhunderts

Olympia 1972, der Terror und das neue Deutschland

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer
dtv-Verlag, 2021
Standort: Erdgeschoss, YBK 7 D

Die Olympischen Spiele in München 1972 sollten ein buntes und friedliches Deutschland zeigen, das in Europa und im Kalten Krieg zwischen West und Ost eine neue Rolle beanspruchte, aber (un)wissentlich nicht die Gefahren des internationalen Terrorismus sehen wollte, von dem es eingeholt wurde.

    

1922

Wunderjahr der Worte

Von Norbert Hummelt
Luchterhand-Verlag, 2022
Standort: Obergeschoss, PGR H

1922 ist ein Jahr von unglaublicher schöpferischer Energie: ein Wunderjahr der modernen Literatur. Eine Fülle literarischer Werke erscheint, die den Gang der Weltliteratur verändern. In Paris wartet James Joyce voller Ungeduld auf die ersten Exemplare seines »Ulysses«. Virginia Woolf ist in London dabei, sich ihren eigenen Raum zu erschreiben. Rainer Maria Rilke vollendet, was er einst auf Schloss Duino begonnen hat. Katherine Mansfield steckt ihre ganze Kraft in ihre Short Stories. Und im englischen Seebad Margate findet T.S. Eliot radikale Töne für das widersprüchliche Lebensgefühl des noch jungen 20. Jahrhunderts. Quer durch Europa begleitet Norbert Hummelt diese Autoren und Autorinnen durch ein aufregendes Schaffensjahr und fängt dabei die spannungsgeladene politische Stimmung der Zeit ein
 

 

Im Grunde gut

Eine neue Geschichte der Menschheit

Von Rutger Bregman
Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2022
Standort: Obergeschoss, LCO B

Der Autor vertritt die "radikale Idee", dass der Mensch von seiner Evolution an "im Grunde gut" ist. Gestützt auf zahlreiche Beispiele und akademische Studien postuliert er die Entwicklung eines neuen Menschenbilds. Die Wahrheit sei bis zu den sozialen Medien immer nur verzerrt dargestellt worden.

Wo warst du, Gott?“

Glaube nach Gewalterfahrungen

Von Andreas Stahl
Herder-Verlag, 2022
Standort: Obergeschoss, KEL S

Andreas Stahl, evangelischer Pfarrer und Traumatheologe, analysiert Missbrauch, Gewalt und Traumata innerhalb der Kirchen aus Sicht der Betroffenen und den Umgang damit. Er plädiert für eine traumasensible Theologie und erläutert heilende Wege, aber auch Gefahren, wenn zu schnelle Lösungen gesucht werden.

    

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