Wichtige Informationen zum Coronavirus

Allgemeines

Schnellteststellen

Eine Übersicht über alle Anbieter von Schnelltests im Rhein-Kreis Neuss gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/schnelltest.

Alle derzeitigen Testmöglichkeiten und Anmeldemodalitäten in Dormagen im Überblick:

  • Schützenhaus Delhoven, An St. Josef 1 (Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz), Testzeiten: montags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Stürzelberg, Schulstraße 134, Testzeiten: dienstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Dormagen, Bürger-Schützen-Allee, Testzeiten: mittwochs von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Schützenhaus Straberg, St.-Hubertus-Weg 1 (ehemals: Linden-Kirch-Platz 40), Testzeiten: donnerstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Johanneshaus Delrath, Johannesstraße 73, Testzeiten: freitags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Bürgerhaus Horrem, Knechtstedener Str. 18A, Testzeiten: montags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, dienstags von 9 bis 14 Uhr, mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 14 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.testzentrum-horrem.de oder telefonisch unter 02133 257 805

  • Testzelt, Helmut-Schmidt-Platz, Testzeiten: montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.coronapoint.de.

Auch Apotheken in Dormagen führen Schnelltests durch:

  • Rhein Apotheke, Krefelder Straße 5 (ehemaliges Restaurant Saloniki), Testzeiten werden tagesaktuell im Internet freigeschaltet, Anmeldung erforderlich unter www.rhein-apotheke.de oder telefonisch über die Coronatest-Hotline der Stadt 02133 257 805

  • Rathaus Apotheke, Kölner Straße 77, Testzeiten: dienstags von 16 bis 20 Uhr, mittwochs von 12 bis 16 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 10 sowie von 12 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.rathaus-apotheke-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 539333

  • Sonnen Apotheke, Krefelder Straße 40, Testzeiten: montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr, Anmeldung unter www.testzentrum-dormagen-mitte.de oder telefonisch unter 02133 777410

  • Salvator Apotheke, Bismarkstraße 63, Testzeiten: montags bis donnerstags und samstags, von 9 bis 13 Uhr, Anmeldung erforderlich unter 02133 90154

  • Martinus-Apotheke, Lessingstraße 34, Testzeiten nach Vereinbarung, Anmeldung erforderlich unter http://www.martinus-apotheke-dormagen.de


Für Testungen in den Arztpraxen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.

Corona-Test-Hotline

Bitte vereinbaren Sie den Termin zum Corona-Schnelltest möglichst online. Für alle Personen, die keine Möglichkeit haben, einen Termin online zu vereinbaren, ist die Corona-Test-Hotline der Stadt Dormagen unter 02133 257 805 erreichbar. Montags bis freitags in der Zeit zwischen 8 und 12 Uhr kann dort telefonisch ein Termin für folgende Testzentren vereinbart werden: Schützenhaus Delhoven, Schützenhaus Stürzelberg, Schützenhaus Dormagen-Mitte, Schützenhaus Straberg, Johanneshaus Delrath, Bürgerhaus Horrem und Rhein Apotheke. 

Für die anderen Teststellen nutzen Sie bitte die Übersicht unter dem Stichwort "Schnellteststellen".

Corona-Schutzimpfung: Hilfsaktion für Menschen über 80 Jahre

Seit dem 15. Januar können sich die über 80-jährigen Dormagener Bürger*innen bei der Stadt melden, wenn sie Hilfe bei der Organisation der ab Februar beginnenden Schutzimpfungen gegen das Coronavirus benötigen. Das Angebot richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, die im privaten Umfeld keine andere Unterstützungsmöglichkeit bei der Impfanmeldung und dem Transport zum Neusser Impfzentrum haben und zwingend auf externe Hilfe angewiesen sind.

Sofern die schriftliche Aufforderung zur Impfung vorliegt, kann in Absprache zwischen den Helfer*innen und den zu impfenden Personen ein Termin mit dem Impfzentrum vereinbart und der Transport organisiert werden. Zwingende Voraussetzung zur Inanspruchnahme des Hilfsangebotes ist, dass die betroffenen Personen noch so mobil sind, dass sie selbst den Weg von ihrer Wohnung zum Fahrzeug und vom Parkplatz zum Impfzentrum bewältigen können. Helfer*in sowie Senior*in erhalten für die Fahrt kostenlose FFP2-Masken, die verpflichtend während des Transportes getragen werden müssen. Um zu gewährleisten, dass ausschließlich von der Stadt benannte Helfer*innen die Transporte durchführen, erhalten diese ein Schreiben der Stadt, mit dem sie sich bei den abzuholenden Seniorinnen und Senioren ausweisen können. 

Wer sich impfen lassen möchte und bei der Organisation Hilfe braucht, kann sich montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter 02133 257 255 oder per E-Mail an hilfe@stadt-dormagen.de beim städtischen Büro für bürgerschaftliches Engagement melden. Bürger*innen, die sich an der Aktion beteiligen und mithelfen möchten, wenden sich bitte ebenfalls anhilfe@stadt-dormagen.de.
 

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Unter den folgenden Links sind Angebote des Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen auffindbar. Das Hilfetelefon ist außerdem jederzeit unter 08000 116016 erreichbar.

Hilfepaket für Vereine in der Corona-Krise

In seiner Sitzung am 12. Mai hat der städtische Hauptausschuss ein Hilfepaket für die Dormagener Vereine beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Gemeinnützige Vereine, die wegen der Ausfälle von Veranstaltungen und weiteren Angeboten in Zahlungsschwierigkeiten und eine existenzbedrohliche Situation geraten, können ab sofort eine Unterstützung beim Büro für bürgerschaftliches Engagement beantragen. Für den Härtefall-Fonds hat der Hauptausschuss in Vertretung des Stadtrats im ersten Schritt 20.000 Euro bereitgestellt. Über die endgültige finanzielle Ausstattung des Härtefall-Fonds wird entschieden, sobald die wirtschaftlichen Folgen für die Vereine näher absehbar sind.

Der Förderantrag für die Vereine befindet sich hier:

Als weitere Hilfsmaßnahmen hat der Hauptausschuss beschlossen:
•    Die Stadt Dormagen wird alle bewilligten Zuschüsse an Vereine und weitere soziale Träger weiterhin auszahlen bzw. nicht zurückfordern, auch wenn der Förderzweck infolge der Corona-Pandemie nicht im vorgesehenen Umfang erfüllt werden kann.
•    Der städtische Eigenbetrieb verzichtet bei den Vereinen bis 31.08.2020 auf alle Nutzungsgebühren für Sportstätten, Bürgerhäuser und andere städtische Räumlichkeiten. Dies geschieht auch in Fällen, bei denen sich vertraglich – trotz Nicht-Nutzung – eine Zahlungspflicht ergibt. Hier ist eine kulante Regelung vorgesehen.
Mehr Informationen zu dem Beschluss des Hauptschusses finden Sie hier.

Pressemitteilungen

„Dormagen testet: Schütze deine Liebsten!“ – Stadt Dormagen startet Coronatest-Woche

Unter dem Motto „Dormagen testet: Schütze deine Liebsten!“ ruft die Stadt Dormagen alle Dormagener Bürger*innen dazu auf, sich innerhalb einer Woche vom 19. bis 24. April auf das Coronavirus testen zu lassen. Damit möchte die Stadt aktiv dazu beitragen, unerkannte Corona-Fälle zu entdecken und Infektionsketten zu durchbrechen. 

„Nicht immer zeigen Infizierte bei einer Erkrankung Symptome. Das bedeutet, dass es auch Menschen gibt, die das Virus verbreiten, ohne es zu wissen. Mit der Aktion wollen wir möglichst viele solcher Fälle entdecken, um die Verbreitung des Virus einzudämmen“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Jeder, der sich testen lasse, schütze seine Familie, Freunde und Nachbarn vor einer Erkrankung und einem möglichen schweren Verlauf der Krankheit.

Für die Testwoche weitet die Stadt ihre Schnelltest-Infrastruktur noch einmal massiv aus. Neben den bereits eingerichteten Teststellen wird es vom 19. bis 24. April eine weitere Teststelle auf dem Schützenplatz in Hackenbroich geben. Das Besondere hierbei: Die Bürger*innen können sich dort direkt aus ihrem Auto testen lassen. Durch das „Anstellen“ im Auto wird das Testen besonders kontaktarm. Darüber hinaus gibt es seit heute, 14. April, eine zentrale Teststelle auf dem Helmut-Schmidt-Platz (ehemals Marktplatz) in der Dormagener Innenstadt. Diese Teststelle soll auch über die Aktionswoche hinaus dauerhaft geöffnet bleiben. In den bereits bestehenden Teststellen werden zudem die Öffnungszeiten während der Testwoche deutlich ausgedehnt. Der Test ist überall weiterhin kostenlos. 

Voraussetzung für einen Test in den meisten Teststellen ist, vorab einen Termin, nach Möglichkeit online, zu vereinbaren. Lediglich in den Teststellen auf dem Helmut-Schmidt-Platz und auf dem Schützenplatz in Hackenbroich wird auch ohne Terminbuchung getestet. Eine Übersicht mit allen Testmöglichkeiten ist unter www.dormagen.de/testwoche zu finden. Bürger*innen, die über keinen Internetzugang verfügen, haben aber auch weiterhin die Möglichkeit, telefonisch unter 02133 257 805 einen Termin zu buchen. Die Coronatest-Hotline der Stadt ist in der Coronatest-Woche montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar. Außerdem besteht die Möglichkeit, auch am Samstag, 17. April, von 9 bis 13 Uhr oder bereits in dieser Woche telefonisch einen Termin zu buchen. Testtermine in den beteiligten Apotheken können wie gewohnt über die jeweilige Internetseite oder unter der bekannten Telefonnummer der jeweiligen Apotheke vereinbart werden. Zudem wird in zahlreichen Arztpraxen getestet. Sollte ein gebuchter Termin nicht wahrgenommen werden können, wird darum gebeten, diesen zu stornieren.

„Neben dem Impfen sind Schnelltests das zentrale Mittel bei der Bekämpfung der Pandemie. Machen Sie mit, lassen Sie sich testen und tragen Sie aktiv dazu bei, das Virus zurückzudrängen“, appelliert Lierenfeld an alle Bürger*innen. „Jeder Test ist wichtig und erhöht den Schutz vor einer Erkrankung ein kleines bisschen mehr.“ Trotzdem bittet der Bürgermeister darum, auch weiterhin die AHA+L-Regeln einzuhalten und Kontakte zu reduzieren: „Jeder Test ist eine Momentaufnahme und garantiert keine absolute Sicherheit.“

Möglich ist die Testaktion nur durch die große Unterstützung der beteiligten Dormagener Apotheken, des Praxisnetzes sowie der Teststellen-Betreiber Offermann und von der Hocht, die im Verbund für ausreichend Test-Kapazitäten in Dormagen sorgen. „Ich bin sehr froh, dass wir in Dormagen über so starke Kooperationspartner verfügen und dieses umfassende Angebot zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger auf die Beine stellen können. Für die große Unterstützung möchte ich mich bei allen Partnern bereits jetzt herzlich bedanken“, so der Bürgermeister.

Alle Informationen über die Aktion, die Liste aller Teststellen mit Terminvergabe und Erreichbarkeiten finden Sie unter www.dormagen.de/testwoche. 

Coronavirus: Kaum Änderungen durch Coronaschutzverordnung ab dem 29. März

Pressemitteilung vom 26. März 2021

Am 22. März haben Bund und Länder beschlossen, die bereits bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18. April zu verlängern.

Veränderungen gibt es in Dormagen mit der neuen Coronaschutzverordnung, die ab dem 29. März gilt, vorerst nur in zwei Bereichen. So ist der Betrieb von Sonnenstudios bei Einhaltung von Hygienevorgaben der Verordnung wieder zulässig. Zudem dürfen Schwimmbäder für die Anfängerschwimmausbildung mit Gruppen von höchstens fünf Kindern öffnen.

Alle Lockerungen beim Einzelhandel, Sport und im Freizeit- und Kulturbereich, die seit dem 8. März bestehen, haben vorerst weiter Bestand. Derzeit liegt der Inzidenzwert bei 79,3 (Stand: 25. März 2021). Liegt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit an drei Tagen hintereinander über dem Wert von 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag, frühestens aber am Tag nach der Bekanntmachung der Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Einschränkungen wieder in Kraft.

Unabhängig des Inzidenzwertes wollen die Stadt Dormagen sowie die weiteren sieben Kommunen des Rhein-Kreises Neuss ab dem 6. April einen eigenen Weg bei der Bewältigung der Pandemie gehen. Angelehnt an das Tübinger Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ beabsichtigen die Kommunen, auf Basis einer umfassenden Test-Strategie und einer eigenen Allgemeinverfügung weitere Öffnungsperspektiven zu ermöglichen.


„Bereits jetzt haben wir kreisweit mehr als 170 Teststellen und stehen damit im Vergleich zu anderen Kreisen und Kommunen sehr gut da. Dieses Testangebot wollen wir noch weiter ausbauen. Ich hoffe sehr, dass wir vom Land ein positives Signal erhalten und wir nach Ostern lokale Öffnungen ermöglichen können“, so Lierenfeld.

In der neuen Coronaschutzverordnung wird darauf verwiesen, dass Kreise und kreisfreie Städte, die über ein ausreichendes, flächendeckendes und ortsnahes Angebot zur Vornahme kostenloser Bürgertestungen verfügen, in Absprache mit dem Gesundheitsministerium Öffnungen mit einem tagesaktuellen bestätigten negativen Ergebnis ermöglichen dürfen.

„Unser klares Bestreben ist es, die bereits bestehenden Öffnungsschritte unabhängig vom Inzidenzwert nicht wieder zurücknehmen zu müssen“, betont der Bürgermeister.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Coronavirus: Stadt Dormagen startet Elternbefragung zu Öffnungs- und Betreuungszeiten der Kindertagesbetreuung

Pressemitteilung vom 22. März 2021

Wann besteht Betreuungsbedarf? Wo gibt es Optimierungspotenzial? Welche Wünsche haben Eltern? Um sich ein aktuelles Meinungsbild der Eltern einzuholen, die zurzeit ihr Kind in eine Kindertageseinrichtung oder in die Kindertagespflege bringen, führt die Stadt Dormagen eine Befragung zu Öffnungs- und Betreuungszeiten durch.

„Ziel ist es, den Bedarf und die Wünsche der Eltern in Erfahrung zu bringen, um diese in der kommenden Planung angemessen berücksichtigen zu können“, erklärt Jugenddezernent Robert Krumbein. „Wir wollen noch stärker auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder eingehen und unser Angebot entsprechend daran orientieren. Aus dem Grund hoffen wir auf eine hohe Beteiligung.“

Bis einschließlich 15. April 2021 können alle Eltern an der Online-Umfrage teilnehmen. Die Zugangsdaten erhalten alle Eltern über die Einrichtung ihres Kindes. Die Befragung ist anonym und soll zukünftig im Rhythmus von zwei bis drei Jahren durchgeführt werden.

Coronavirus: Stadt Dormagen fordert Unterstützung des Landes bei Finanzierung der Elternbeiträge

Pressemitteilung vom 19. März 2021

Um Familien bei der Finanzierung der Kita- und OGS-Gebühren weiterhin entlasten zu können, fordert die Stadt Dormagen nach wie vor die Unterstützung des Landes. Für Januar hatte die Stadt die Elternbeiträge vollständig erstattet, da sich das Land NRW an den Einnahmeverlusten zur Hälfte beteiligt hatte. Diese Regelung galt bereits im Vorjahr für die Monate April bis Juli.

„Wir hoffen sehr, dass wir zügig ein positives Signal aus Düsseldorf erhalten und sich das Land auch für den Februar, in dem der Betrieb der Einrichtungen stark eingeschränkt war, an den Kosten beteiligt. Leider gibt es trotz ständigen Drängens hierzu bislang keine Entscheidung“, bedauert Bürgermeister Erik Lierenfeld. Der Dormagener Stadtrat hat sich bereits festgelegt, solange keine Beiträge zu erheben, wie eine hälftige Erstattung der Einnahmeausfälle durch das Land erfolgt. „Die Finanzierung der Gebühren können wir nicht alleine stemmen, sodass wir die Gebühren für den Monat März nun zunächst eingezogen haben“, erklärt der Erste Beigeordnete Robert Krumbein.

Allerdings versichert Krumbein, dass zum Ende des Kita- und Schuljahres im Stadtrat weitere Erstattungsmöglichkeiten im größeren Umfang geprüft werden sollen. Eine Befassung des Stadtrates sei erforderlich, da gegebenenfalls die Satzung angepasst werden müsse. „Niemand kann absehen, wie die Pandemie weiterverläuft. Deswegen werden wir uns im Sommer beraten, in welchem Umfang wir – auch in Abhängigkeit weiterer Entscheidungen des Landes - für eine zusätzliche Entlastung der Familien sorgen können“, so Krumbein.

Bereits fest steht, dass ab Sommer die Grenze für die vollständige Beitragspflicht deutlich angehoben wird. Ab dem kommenden Kita- und Schuljahr werden alle Familien bis zu einem Jahreseinkommen von 45.000 Euro vollständig von der Beitragspflicht freigestellt. Derzeit liegt der Grenzwert noch bei 30.000 Euro.

„Mit der 2019 erfolgten breiten Senkung der Beiträge über alle Einkommensgruppen hinweg und der Freistellung von Beiträgen für den Besuch von Tageseinrichtungen ab dem dritten Jahr vor der Einschulung ab dem laufenden Kitajahr hat unser Stadtrat in der Vergangenheit bereits deutlich gemacht, wie sehr ihm die Entlastung von Familien am Herzen liegt“, erklärt Jugenddezernent Robert Krumbein. „Nun wollen wir diesen Weg konsequent weitergehen und weitere Familien unterstützen.“

Coronavirus: Hohe Nachfrage nach Schnelltests: Angebot der Dormagener Teststellen gut angenommen

Pressemitteilung vom 15. März 2021

Ab sofort haben alle Dormagener Bürger*innen die Möglichkeit, sich wöchentlich in einer der Dormagener Teststellen kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Im Schützenhaus Delhoven öffnete heute die erste Dormagener Schnellteststelle. Und die Nachfrage nach Corona-Schnelltests ist groß: Innerhalb kurzer Zeit waren nahezu alle Termine für diese Woche in den Teststellen in Delhoven, Stürzelberg, Straberg, Delrath, Horrem und Innenstadt ausgebucht.

„Es ist gut, dass sich so viele Dormagenerinnen und Dormagener testen lassen wollen. Die hohe Nachfrage nach Testterminen zeigt, wie wichtig es war, schnell eine lokale Test-Infrastruktur aufzubauen. Wir prüfen nun in Absprache mit unseren Kooperationspartnern, ob wir das Angebot bei Bedarf noch punktuell erweitern können“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Freie Testkapazitäten gibt es in dieser Woche noch im Bürgerhaus Horrem, in dem ab Mittwoch getestet wird. Die Terminbuchung ist über die Webseite www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch über die städtische Coronatest-Hotline 02133 257 805 möglich. Die Coronatest-Hotline ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Gleich am ersten Tag war der Telefonservice der Stadt sehr nachgefragt. Bislang nutzten 68 Bürger*innen die Möglichkeit, telefonisch einen Testtermin zu vereinbaren.

Ergänzt wird das Testangebot seit heute, 15. März, durch zwei Teststellen der Rhein Apotheke und der Rathaus Apotheke. Die Rhein Apotheke nutzt dafür die leerstehenden Räumlichkeiten an der Krefelder Straße 5 (ehemaliges Restaurant Saloniki). Ein Testtermin kann online unter www.rhein-apotheke.de oder telefonisch über die Coronatest-Hotline der Stadt (02133-257-805) vereinbart werden. Damit das Testen für Kinder nicht unangenehm ist, bietet die Apotheke für Kinder auch einen Spucktest an. Die Teststelle der Rathaus Apotheke befindet sich in den eigenen Räumlichkeiten an der Kölner Straße 77. Termine können unter www.rathaus-apotheke-dormagen.de sowie telefonisch unter 02133 539333 gebucht werden.

Alle Testmöglichkeiten und Anmeldemodalitäten im Überblick:

-Schützenhaus Delhoven, An St. Josef 1 (Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz), Testzeiten: montags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Schützenhaus Stürzelberg, Schulstraße 134, Testzeiten: dienstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Schützenhaus Dormagen, Bürger-Schützen-Allee, Testzeiten: mittwochs von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Schützenhaus Straberg, St.-Hubertus-Weg 1 (ehemals: Linden-Kirch-Platz 40), Testzeiten: donnerstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Johanneshaus Delrath, Johannesstraße 73, Testzeiten: freitags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Ab 17. März:Bürgerhaus Horrem, Knechtstedener Str. 18A, Testzeiten: montags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, dienstags von 9 bis 14 Uhr, mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 14 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133 257 805

 

-Rhein Apotheke,Krefelder Straße 5 (ehemaliges Restaurant Saloniki), Testzeiten werden tagesaktuell im Internet freigeschaltet, Anmeldung erforderlich unter www.rhein-apotheke.de oder telefonisch über die Coronatest-Hotline der Stadt 02133 257 805

 

-Rathaus Apotheke, Kölner Straße 77, Testzeiten: dienstags von 16 bis 20 Uhr, mittwochs von 12 bis 16 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 10 sowie von 12 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.rathaus-apotheke-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 539333

 

Eine Übersicht über alle Anbieter von Schnelltests im Rhein-Kreis Neuss gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/schnelltest.

Positives Zwischenfazit: Ordnungsamt sensibilisiert im Schulumfeld für Einhaltung der Corona-Regeln

Pressemitteilung vom 15. März 2021

Mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den weiterführenden Schulen weist das Ordnungsamt Schüler*innen auf Bitten mehrerer Schulleitungen auf die geltenden Corona-Regeln hin. Die Schüler*innen sollen darauf aufmerksam gemacht werden, auch außerhalb des Schulgebäudes auf Abstandsregeln und Maskenpflicht zu achten, um Infektionen unter den Schüler*innen und damit auch mögliche Schulschließungen zu vermeiden.

„Wir möchten nicht missverstanden werden. Es ist nicht unsere Absicht, den Jugendlichen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir wollen sie sensibilisieren, vorsichtig zu sein, um Infektionen zu vermeiden und somit den Präsenzunterricht aufrechterhalten zu können“, erklärt Ordnungsdezernent Dr. Torsten Spillmann. Oberste Prämisse aller sei es schließlich, dass die Schulen nun dauerhaft geöffnet bleiben können.

Das Fazit nach dem ersten Tag ist durchweg positiv: „Alle Schülerinnen und Schüler, die wir auf dem Weg zur Schule oder auf Schulhöfen angetroffen haben, waren sehr diszipliniert und umsichtig“, sagt Spillmann. Bußgelder seien keine verhängt worden.

Auch im Schulbusverkehr gab es keinerlei Probleme. Mit Zusatzbussen, die bereits seit heute im Einsatz sind, reagierte die Stadtbus Dormagen GmbH frühzeitig auf die steigenden Schülerzahlen. So konnte die Auslastung der einzelnen Busse reduziert werden. Überfüllte Busse gab es keine. „Der Schulbusverkehr verlief reibungslos. Das ist auch den Schülerinnen und Schülern zu verdanken, die sich bislang ausnahmslos an Maskenpflicht und Abstandsregeln gehalten haben“, zieht Klaus Schmitz, Geschäftsführer der StadtBus Dormagen GmbH, ein positives Zwischenfazit.

Die Stadt bittet alle Schüler*innen darum, auch in den nächsten Tagen diszipliniert zu bleiben und die Coron

Schwerpunktkontrollen an weiterführenden Schulen – Ordnungsamt kontrolliert Abstandsregeln und Maskenpflicht

Pressemitteilung vom 13. März 2021

Ab Montag, 15. März, kehren auch die Schüler*innen der weiterführenden Schulen in die Klassen zurück. Geplant ist vorerst Unterricht mit halbierten Schülerzahlen im Wechselmodus. Das Ordnungsamt der Stadt Dormagen nimmt dies zum Anlass, verstärkt die Einhaltung von Abstandsregeln und Maskenpflicht auf Schulwegen und Schulhöfen zu kontrollieren.

„Es genügt nicht, Abstandsgebot und Maskenpflicht nur im Klassenraum zu befolgen. Wichtig ist, die Corona-Regeln auch außerhalb des Schulgebäudes zu beachten. Aus dem Grund kontrollieren wir ab Montag verstärkt im Umfeld von weiterführenden Schulen“, kündigt Ordnungsdezernent Dr. Torsten Spillmann an. Spillmann weist darauf hin, dass auch im schulischen Umfeld lediglich Treffen von Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten erlaubt sind. „Wenn drei oder mehr Freunde zusammenstehen, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die wir leider ahnden müssen.“

Schuldezernent Robert Krumbein appelliert ebenfalls an alle Schüler*innen, sich auch auf dem Weg zur Schule oder in Pausen an die Hygienevorschriften zu halten, damit die Schulen aufgrund von steigenden Infektionszahlen unter Schüler*innen nicht wieder geschlossen werden müssen. Zugleich begrüßt er die Ankündigung der Landesregierung, allen Schüler*innen der weiterführenden Schulen ab Dienstag wöchentlich ein Testangebot zu machen. „Die geplanten Schnelltests an den Schulen sind eine sinnvolle Ergänzung zum Hygienekonzept und werden für zusätzliche Sicherheit im Schulbetrieb sorgen“, so Krumbein.

Corona-Schnelltests: Zentrale Teststelle in Horrem nimmt am Mittwoch Betrieb auf

Pressemitteilung vom 12. März 2021

Dormagen erhält eine weitere größere Corona-Schnellteststelle: Ab Mittwoch, 17. März, haben alle Dormagener Bürger*innen auch in Horrem die Möglichkeit, sich wöchentlich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Damit gibt es ab Mitte der kommenden Woche eine weitere Testmöglichkeit im Dormagener Stadtgebiet.

Betrieben wird die Teststelle im Horremer Bürgerhaus vom Praxisnetz Dormagen e.V. und der Dormagener Sonnen-Apotheke. Durch die Kooperation ist es möglich, den Bürger*innen an sechs Tagen in der Woche ein Testangebot in Horrem zu machen. Termine gibt es im 5-Minuten-Takt. Durch die Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof ist die Teststelle auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

„Wir haben in den vergangenen Tagen viele Hebel in Bewegung gesetzt, um die Corona-Teststrategie von Bund und Land schnellstmöglich umzusetzen. Wir unterstützen jede gute Idee, um unsere Test-Infrastruktur weiter auszubauen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Dass den Bürger*innen so schnell ein so breites Angebot gemacht werden kann, sei vor allem den zahlreichen Partnern zu verdanken, ohne die die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. „Das zeigt wieder einmal: Dormagen hält auch in dieser Krise zusammen“, so Lierenfeld.

Auch für den Test in Horrem ist es erforderlich, vorab – nach Möglichkeit online – einen Termin zu vereinbaren. Die Terminbuchung ist ab Montag, 15. März, unter www.dormagen-coronatest.de möglich. Bürger*innen, die über keinen Internetzugang verfügen, können ab Montag, 15. März, auch telefonisch über die Coronatest-Hotline 02133-257-805 einen Testtermin vereinbaren. Diese ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Zum Testtermin muss die Gesundheitskarte mitgenommen werden.

„Wir unterstützen die Stadt gerne beim Aufbau der Test-Infrastruktur und freuen uns, bereits am Mittwoch starten zu können. Die Besonderheit: Bei positiven Schnelltests werden wir noch vor Ort einen PCR-Test zur Überprüfung der Testergebnisse durchführen“, sagt Dr. Udo Kratel, Vorsitzender des Praxisnetzes Dormagen. Dr. Kratel weist zudem darauf hin, dass auch in einigen Hausarztpraxen Schnelltests durchgeführt werden.

Claus Pfeiffer, Leiter der Sonnen-Apotheke, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Praxisnetz unter der Leitung von Herrn Kratel hat hervorragend funktioniert. Diesen Pragmatismus und diese Lösungsorientierung war man von Bund und Land zuletzt nicht immer gewohnt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ein professionelles Testangebot freuen. Wir können garantieren, dass ausschließlich ausgebildete Fachkräfte die Tests vor Ort durchführen.“

Die Testmöglichkeiten und Anmeldemodalitäten im Bürgerhaus Horrem ab 17. März im Überblick:

Bürgerhaus Horrem, Knechtstedener Str. 18A, Testzeiten: montags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, dienstags von 9 bis 14 Uhr, mittwochs von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 14 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

Wichtiger Hinweis: Bei einem positiven Schnelltest informiert die jeweilige Teststelle umgehend das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss. Bei einem positiven Testergebnis wird ein weiterer Coronatest (PCR-Test) durchgeführt. Außerdem ist die positiv getestete Person verpflichtet, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne zu begeben.

Die Schnelltestmöglichkeiten dürfen ausschließlich von Bürger*innen wahrgenommen werden, die symptomfrei sind. Menschen mit Symptomen sollten sich für einen PCR-Test umgehend mit ihren Hausärzten in Verbindung setzen.

Coronavirus: Stadt fordert Landesbeteiligung bei der Elternbeitragsentlastung

Pressemitteilung vom 11. März 2021

Die Stadt Dormagen schließt sich der Forderung der kommunalen Spitzenverbände an und appelliert an das Land, die Kommunen bei der Elternbeitragsentlastung zu unterstützen. Am 3. Februar hatte der Dormagener Stadtrat einstimmig beschlossen, auf die Erhebung von Elternbeiträgen für Kindertageseinrichtungen und den Offenen Ganztag an Schulen so lange zu verzichten, wie keine regelhafte Nutzung angeboten wird und das Land sich hälftig an den ausfallenden Einnahmen beteiligt. Da auch im Februar viele Eltern ihre Kinder nicht in die Kitas oder OGS schickten, verzichtete die Stadt auch für diesen Monat auf den Einzug der Beiträge. Aktuell ist jedoch unklar, ob und wie das Land die Beiträge für den Monat Februar erstattet.

„Das Land lässt uns jetzt hängen,“ zeigt sich der Erste Beigeordnete und Jugenddezernent Robert Krumbein empört. Die Landesregierung mache sich einen schlanken Fuß, indem sie Eltern auffordere, die Einrichtungen möglichst nicht zu nutzen, aber zur Beitragspflicht auf Zeit spiele. Der Verzicht der Stadt im Februar bedeutet rund 166.000 Euro weniger Einnahmen.

Nicht im gewohnten Umfang auf die Betreuungsangebote in Kitas und Schulen zurückgreifen zu können, bedeute für viele Familien eine Herkulesaufgabe bei der Bewältigung des Alltags, stellt Bürgermeister Lierenfeld fest. „Die Familienentlastung durch einen gemeinsam von Land und Kommunen finanzierten Beitragsverzicht hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Jetzt brauchen wir ein schnelles und positives Signal aus Düsseldorf,“ so Lierenfeld.

Coronavirus: Hundeschulen dürfen unter strengen Auflagen wieder öffnen

Pressemitteilung vom 10. März 2021

Laut der neuen Coronaschutzverordnung dürfen Hundeschulen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Zunächst muss ein umfassendes Hygienekonzept bei der Stadt eingereicht werden. Nach Prüfung und Genehmigung darf der Betrieb wieder öffnen. Fünf Hundeschulen im Dormagener Stadtgebiet haben bereits die Erlaubnis zur Öffnung erhalten.

Kostenlose Corona-Schnelltests: Stadt Dormagen richtet Teststellen ein

Pressemitteilung vom 9. März 2021

Gute Nachricht für alle Dormagener*innen: In Kürze haben alle Dormagener Bürger*innen die Möglichkeit, sich wöchentlich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. In Kooperation mit dem Ärztenetzwerk und dem Anbieter des Rommerskirchener Testzentrums richtet die Stadt an verschiedenen Orten im Stadtgebiet Schnellteststellen ein. Die erste Teststelle eröffnet voraussichtlich bereits am Montag, 15. März.

„Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, innerhalb so kurzer Zeit eine eigene Test-Infrastruktur aufzubauen. Dies war nur durch die Hilfe und das große Engagement des Ärztenetzwerkes, der Vereine sowie von Herrn Offermann möglich“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Seit dem vergangenen Freitag laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Teststellen gibt es zunächst in Delhoven, Stürzelberg, Straberg, Delrath und Dormagen (Innenstadt), die jeweils einmal wöchentlich öffnen. Durch die dezentralen Örtlichkeiten sollen die Wege für alle Dormagener*innen möglichst kurz gehalten werden. Grundsätzlich können jedoch alle Teststellen von allen Dormagener*innen genutzt werden. Betreiber dieser Teststellen ist Marcel Offermann, der bereits seit einiger Zeit das Testzentrum in Rommerskirchen leitet.

Eine weitere Teststelle entsteht in Kürze in Kooperation mit dem Ärztenetzwerk in Horrem. Das dortige Bürgerhaus soll zur zentralen Dormagener Teststelle werden. Letzte Vorbereitungen werden noch in diesen Tagen getroffen. Die Öffnung ist für Anfang der nächsten Woche geplant. Die Testmöglichkeiten bestehen an mehreren Tagen in der Woche und umfassen auch einen Tag am Wochenende. Bei einem positiven Testergebnis erfolgt durch das Ärzteteam vor Ort unmittelbar eine Verifizierung des Testergebnisses mittels eines PCR-Tests.

„Testen ist ein zentraler Baustein bei der Pandemiebekämpfung. Es geht darum, schnell und ausreichend Testmöglichkeiten in Dormagen zu ermöglichen und Arztpraxen und Apotheken zu entlasten. Deswegen wollten wir frühzeitig tätig werden und Fakten schaffen“, betont Lierenfeld.

Um einen Test machen zu können, muss vorab online ein Termin vereinbart werden. Die Terminbuchung ist ab Freitag, 12. März, unter www.dormagen-coronatest.de möglich. Dabei werden die notwendigen Daten der jeweils zu testenden Person erfasst, um die Testverfahren vor Ort zu beschleunigen. Bürger*innen, die über keinen Internetzugang verfügen, können ab Montag, 15. März, auch telefonisch über die Coronatest-Hotline 02133-257-805 einen Testtermin vereinbaren. Diese ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

In allen Teststellen wird durch die enge Einbindung von medizinisch ausgebildetem Fachpersonal sichergestellt, dass ausschließlich ausgebildete Fachkräfte die Tests vor Ort durchführen.

Die Testmöglichkeiten und Anmeldemodalitäten ab 15. März im Überblick:

•          Schützenhaus Delhoven, An St. Josef 1 (Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz), Testzeiten: montags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

•          Schützenhaus Stürzelberg, Schulstraße 134, Testzeiten: dienstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

•          Schützenhaus Dormagen, Bürger-Schützen-Allee, Testzeiten: mittwochs von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

•          Schützenhaus Straberg, Linden-Kirch-Platz 40, Testzeiten: donnerstags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

•          Johanneshaus Delrath, Johannesstraße 73, Testzeiten: freitags von 14 bis 20 Uhr, Anmeldung erforderlich unter www.dormagen-coronatest.de oder telefonisch unter 02133-257-805

Wichtiger Hinweis: Bei einem positiven Schnelltest informiert die jeweilige Teststelle umgehend das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss. Bei einem positiven Testergebnis ist zwingend ein weiterer Coronatest (PCR-Test) erforderlich. Außerdem ist die positiv getestete Person verpflichtet, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne zu begeben.

Die angebotenen Schnelltestmöglichkeiten dürfen ausschließlich von Bürger*innen wahrgenommen werden, die symptomfrei sind. Menschen mit Symptomen sollten sich für einen PCR-Test umgehend mit ihren Hausärzten in Verbindung setzen.

Coronavirus: Bolzplätze und Skateranlage dürfen wieder öffnen

Pressemitteilung vom 9. März 2021

Laut der neuen Coronaschutzverordnung ist gemeinsamer Sport unter freiem Himmel teilweise wieder möglich. Es gelten jedoch strenge Auflagen. Als ersten Schritt hat die Stadt Dormagen die Bolzplätze und die Skateranlage wieder geöffnet.

Auf Bolzplätzen dürfen Gruppen von maximal 20 Kindern unter 14 Jahren dort miteinander Fußball spielen. Für alle ab 14 Jahren gilt: Es dürfen höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich Personen des eigenen Hausstandes zusammen Sport treiben. Einzelsportler und Sportgruppen müssen dauerhaft mindestens einen Abstand von fünf Metern zu weiteren Gruppen oder Einzelsportlern einhalten. Wenn ein solcher Abstand zwischen den Gruppen oder Einzelsportlern nicht möglich ist, muss eine Alltagsmaske getragen werden.

Coronavirus: Stadtbibliothek öffnet ab morgen wieder unter strengen Auflagen

Pressemitteilung vom 8. März 2021

Ab dem morgigen Dienstag, 9. März, ist es wieder möglich, persönlich Medien aus der Stadtbibliothek auszuleihen. Unter strengen Schutzauflagen bietet die Bibliothek ein eingeschränktes Serviceangebot zur Ausleihe und Rückgabe an. Ein Verweilen ist derzeit nicht möglich. Maximal 30 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten – und zwar nicht länger als 20 Minuten. Kleinere Gruppen sind nicht erlaubt, nur Einzelpersonen oder maximal zwei Personen (aus einer Familie o.ä.) dürfen die Bücherei gemeinsam betreten. Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr

Ein gültiger Bibliotheksausweis oder ein Personalausweis ist bei der Anmeldung vorzuzeigen und die Kontaktdaten werden festgehalten.

Eine Bargeldzahlung ist nur am Selbstverbucher möglich. Das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften sowie die Nutzung der Arbeitsplätze und Kunden-PCs ist nicht möglich.

Es wird weiterhin der kostenlose Bestell- und Abholservice angeboten. Dafür müssen die gewünschten Medien zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Die Rückgabefristen der Medien, die vor der Schließung ausgeliehen wurden, sind bis Montag, 15. März, verlängert worden. Zur Rückgabe der Medien kann auch die Außenrückgabe genutzt werden.

Weiterhin sind die aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln zu beachten. Es ist eine medizinische Maske zu tragen. Zudem müssen die Hände beim Betreten der Stadtbibliothek desinfiziert werden.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per Email an bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen ab dem 8. März

Pressemitteilung vom 5. März 2021

Im Rahmen der Beratungsgespräche am 3. März haben Bund und Länder ein Konzept für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen erarbeitet. Abhängig vom lokalen Inzidenzwert werden die Maßnahmen schrittweise zurückgenommen. Am heutigen Freitag, 5. März, hat das Land NRW seine neue Coronaschutzverordnung erlassen.

Veränderungen gibt es in Dormagen ab dem 8. März beim Einzelhandel, Sport und im Freizeit- und Kulturbereich. Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte sowie Fahrschulen und „körpernahe Dienstleistungen“ dürfen unter entsprechenden Hygiene- und Testauflagen sowie der Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen, wieder öffnen. Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 im Rhein-Kreis Neuss (Stand 4.3.21: 55,3) gibt es für Einzelhändler die Möglichkeit, ihren Kunden feste Einkauf-Termine anzubieten („Click and meet“). Auch der Tierpark im Tannenbusch öffnet ab Montag wieder. Der Besuch ist zeitlich auf zwei Stunden begrenzt und ebenfalls ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung möglich. Das Sportangebot ist ab Montag vorerst auf Sport an der frischen Luft mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt. Der Dormagener Skatepark und der Dirt-Park dürfen wieder genutzt werden. Der Mindestabstand ist zwingend einzuhalten. Ab Dienstag plant zudem die Stadtbibliothek wieder zu öffnen.

Die privaten Kontaktbeschränkungen werden unabhängig des Inzidenzwertes gelockert. So dürfen sich ab dem 8. März wieder zwei Haushalte mit jeweils bis zu fünf Personen treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht dazuzählen. Trotz der Lockerungen gelten in Dormagen weiterhin die bisher gültigen Regelungen der Maskenpflicht. Auch auf Spielplätzen, wo sich zuletzt immer wieder Eltern und Kinder zum Teil ohne Maske aufhielten, ist es unabdingbar, eine Maske zu tragen. Hier sind Kinder unter sechs Jahren von der Maskenpflicht ausgenommen.

Das ändert sich mit der neuen Verordnung in Dormagen im Einzelnen:

Dienstleistungen und Einzelhandel: Je nach Inzidenzwert im Rhein-Kreis Neuss – dieser Wert ist für Dormagen maßgebend – können ab 8. März unter Hygiene- und teilweise Testauflagen, die zurzeit noch vom Land NRW erarbeitet werden, sowie der Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen, wieder Geschäfte und Dienstleister öffnen. Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 (Stand 4.3.21: 55,3) darf der Einzelhandel mit festen Einkaufsterminen öffnen („Click and meet“). Dieses Konzept sieht vor, dass der Kunde nach Anmeldung in einem bestimmten Zeitraum einkaufen darf. Liegt der Wert stabil unter 50, prüft der Rhein-Kreis Neuss in Abstimmung mit dem Land NRW weitere Lockerungen. Unabhängig vom Inzidenzwert sind ab dem 8. März Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte sowie Fahrschulen und „körpernahe Dienstleistungen“ wieder geöffnet.

Bildungseinrichtungen: Die Stadtbibliothek plant, ab Dienstag, 9. März, wieder unter den bereits vorgenannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu öffnen. Auch die Musikschule plant, Unterricht wieder in erweitertem Umfang anzubieten. So ist vorgesehen, Musikunterricht in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schüler*innen wieder zuzulassen. Die Volkshochschule bleibt vorerst geschlossen.

Tannenbusch: Der Tierpark im Tannenbusch öffnet ab 8. März wieder. Der Besuch ist zeitlich auf zwei Stunden begrenzt und ebenfalls ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung möglich. Die Buchung eines Tickets ist über die Webseite https://www.eventbrite.de/e/ticket-fur-tannenbusch-tickets-103311062168 möglich.

Sport: Da der Inzidenzwert derzeit zwischen 50 und 100 liegt, ist Sport unter freiem Himmel mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten erlaubt. Es ist ein Mindestabstand von fünf Metern zwischen den einzelnen Sportlern beziehungsweise Sportlergruppen einzuhalten. Der Skatepark und Dirt-Park sind ab 8. März wieder geöffnet. Hier gelten ebenfalls die vorgenannten Abstandsregelungen.

Schulen: Der Unterricht für Schüler*innen aller Grundschulen findet weiterhin in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht statt. Ab Montag, 15. März, kehren Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.

Kontaktbeschränkungen: Die privaten Kontaktbeschränkungen werden gelockert. So dürfen sich ab 8. März wieder zwei Haushalte mit jeweils bis zu fünf Personen treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht dazuzählen. Paare gelten unabhängig von den Wohnverhältnissen lediglich als ein Hausstand. Partys und Feiern bleiben überall untersagt.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht in Zons an den Wochenenden und an den Bahnhöfen wird bis zum 28. März verlängert. Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften gilt die Maskenpflicht ab einer Entfernung von zehn Metern vom Eingang des Geschäfts, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen. Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen nach wie vor eine Alltagsmaske tragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Arztpraxen, Friseur- und Kosmetikbetrieben sowie in außerschulischen Bildungseinrichtungen und in Verwaltungsgebäuden sind medizinische Masken zu tragen. Beim Besuch der Wochenmärkte ist mindestens eine Alltagsmaske zu nutzen.

Bürger*innen, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Bei allen Fragen zum Impfen und Testen steht der Rhein-Kreis Neuss zur Verfügung.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Coronavirus: Kreis genehmigt Dormagener Antrag auf schnelle Wirtschaftshilfen bis zu 500.000 Euro

Pressemitteilung vom 26. Februar 2021

Der Rhein-Kreis Neuss hat dem Antrag der Stadt Dormagen auf schnelle wirtschaftliche Hilfen zugestimmt. Jetzt können bis zu 500.000 Euro kurzfristig ausgezahlt werden.

„Wir sind sehr erleichtert, dass wir einen schnellen Weg gefunden haben, unsere Gewerbetreibenden finanziell zu unterstützen. Der eine oder andere könnte sonst womöglich die finanzielle Durststrecke nicht mehr überbrücken“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld und dankt dem Fachbereich Finanzen für die schnelle und erfolgreiche Umsetzung. „Wir wollen unsere Unternehmer unterstützen, wo es geht, um dafür zu sorgen, dass Dormagen auch weiterhin eine lebendige Stadt mit einem vielfältigen Angebot bleibt.“

In der Stadtratssitzung am 3. Februar hatte sich die Politik einstimmig für eine kurzfristige, finanzielle Überbrückungsmöglichkeit ausgesprochen. Ziel war es, insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stellen zu können. Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist dies nicht ohne Weiteres möglich und nimmt vor allem viel Zeit in Anspruch. Zeit, die nicht alle Gewerbetreibende haben. Lediglich kurzfristige Hilfen bis zur Bagatellgrenze von insgesamt 500.000 Euro sind ohne Genehmigung der BaFin möglich. Es bedarf aber der Zustimmung des Kreises. Dies hat der Rhein-Kreis jetzt genehmigt.

Sobald die entsprechenden Unternehmen die Unterstützungen des Bundes erhalten haben, muss der kurzfristige Überbrückungskredit der Stadt unverzüglich zurückgezahlt werden.

Gewerbetreibende können ab sofort einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellen. Das Formular steht zum download unter www.swd-dormagen.de bereit und muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben per E-Mail an zuschuss-corona[@]stadt-dormagen.de zurückgesendet werden. Zudem müssen eine Kopie des beim Bund gestellten Antrages auf Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe II + III) sowie eine Kopie des Personalausweises eingereicht werden.

Die Anträge können bis zum 15. April eingereicht werden. Pro Antrag können bis zu 20.000 Euro – insgesamt für alle Anträge 500.000 Euro – ausgezahlt werden. Ist die Obergrenze erreicht, dürfen keine weiteren Anträge positiv beschieden werden.

Bei Rückfragen steht Lidia Wygasch-Bierling von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) telefonisch unter 02133 257 436 zur Verfügung.

Coronavirus: Erste Dienstleister können ab Montag wieder ihre Arbeit aufnehmen

Pressemitteilung vom 26. Februar 2021

Ab 1. März dürfen erste Dienstleister wieder ihre Arbeit aufnehmen. Friseurbetriebe und auch Betriebe zur nichtmedizinischen Fußpflege dürfen wieder öffnen. Ein Überblick über die aktuellen Bestimmungen. 

Das gilt derzeit in Dormagen:

Dienstleistungen und Einzelhandel: Ab 1. März können Friseurbetriebe und auch Betriebe zur nichtmedizinischen Fußpflege unter Hygieneauflagen und der Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen, wieder öffnen. Einzelhandel, Gastronomie und Kultureinrichtungen bleiben vorerst geschlossen.

Sport: Individualsport unter freiem Himmel ist wieder erlaubt – entweder allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes sowie Einzeltraining. Deshalb hat sich die Stadt Dormagen dazu entschieden, die Sportanlagen unter bestimmten Auflagen zu öffnen. Bis zu fünf Verantwortliche müssen die Vereine der Verwaltung nennen; diese fungieren als Ansprechpartner*innen und sorgen vor Ort für die Einhaltung der Regelungen. Außerdem müssen die Kontakte der Personen erfasst werden, die die Sportanlage für Trainings nutzen. Sobald alle erforderlichen Informationen von den jeweiligen Vereinen bei der Stadt eingegangen sind, bekommen diese nach der Prüfung eine Nutzungsgenehmigung. Das Ordnungsamt sowie der Sportservice werden außerdem regelmäßig vor Ort sein, um sich von der Umsetzung der Regelungen zu überzeugen. Es ist ein Mindestabstand von fünf Metern zwischen den einzelnen Sportlern beziehungsweise Sportlergruppen einzuhalten.

Der weitere Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist weiterhin unzulässig.

Schulen: Die Schulen sind seit dem 22. Februar schrittweise wieder geöffnet worden. Auch die Schulbusse fahren wieder. Der Unterricht für Schüler*innen aller Grundschulen findet in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht statt. Schüler*innen von Abschlussklassen der weiterführenden Schulen, die vor Prüfungen stehen, nehmen ebenfalls am Präsenzunterricht teil. Alle anderen Schüler*innen lernen vorerst weiter auf Distanz. Auf Dormagener Schulhöfen gilt bis 16 Uhr nach wie vor ein Betretungsverbot für schulfremde Personen. Die Elternbeiträge werden weiterhin ausgesetzt, solange das Land der Stadt Dormagen die Hälfte der Elternbeitragsausfälle ersetzt, unabhängig davon, ob in diesem Zeitraum eine Betreuung in Anspruch genommen wird.

Kitas: In den Kindertagesstätten werden seit dem 22. Februar wieder alle Kinder betreut. Die Betreuungszeiten sind um zehn Stunden pro Woche gekürzt und die Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte sind weiterhin ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt. Zu betreuende Kinder sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Partys und Feiern bleiben überall untersagt.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht in Zons und an den Bahnhöfen gilt vorerst bis zum 7. März. Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften gilt die Maskenpflicht ab einer Entfernung von zehn Metern vom Eingang des Geschäfts, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen. Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen nach wie vor eine Alltagsmaske tragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Arztpraxen, Friseur- und Kosmetikbetrieben sowie in außerschulischen Bildungseinrichtungen und in Verwaltungsgebäuden sind medizinische Masken zu tragen. Beim Besuch der Wochenmärkte ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.

Trauungen: Die Anzahl der Traugäste ist auf ein Minimum reduziert. Das bedeutet, dass bei der Trauung neben dem Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin lediglich das Brautpaar und eigene Kinder unter 18 Jahren anwesend sein dürfen.

Bildungseinrichtungen: Die Veranstaltungen von Musikschule und Volkshochschule konzentrieren sich weiterhin ausschließlich auf Online-Veranstaltungen. Die Stadtbibliothek bleibt ebenfalls weiter geschlossen, bietet jedoch nach wie vor einen Abhol-Service an.

Bürger*innen, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Coronavirus: Verstärkte Kontrollen, Appell an Touristen – Stadt reagiert auf überfüllte Zonser Altstadt

Pressemitteilung vom 24. Februar 2021

Die Stadt Dormagen reagiert auf die überfüllte Zonser Altstadt an den vergangenen Wochenenden und verstärkt nochmals die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln. Ab dem kommenden Wochenende achten zusätzliche Kräfte des Ordnungsamtes auf die Einhaltung von Abstandsregeln und Maskenpflicht. Weiterhin appelliert Bürgermeister Erik Lierenfeld an alle Tourist*innen, das beliebte Ausflugsziel an Wochenenden bis auf Weiteres nicht aufzusuchen:

„Ich kann es absolut nachvollziehen, dass die Bürgerinnen und Bürger das zurzeit herrliche Wetter draußen genießen wollen. Allerdings sind größere Menschenansammlungen wie zuletzt in Zons aufgrund der nach wie vor schwierigen Corona-Lage nicht tragbar. Daher bitte ich alle Touristinnen und Touristen eindringlich darum, auch aus Rücksicht vor den Zonser Bürgerinnen und Bürgern, nicht zu uns zu kommen.“

In einem Facebook-Video kündigt der Bürgermeister zudem an, dass die Stadt mit weiteren Maßnahmen reagieren wird, sollte es auch an den nächsten Wochenenden zu voll werden. „Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir noch schärfere Maßnahmen vermeiden. Doch sollte der Menschenandrang erneut zu groß werden, sind wir gezwungen, gegebenenfalls auch Bereiche der Altstadt absperren zu müssen“, so Lierenfeld.

Neben der Zonser Altstadt waren zuletzt auch Spielplätze sehr hoch frequentiert. Die Stadt weist darauf hin, dass die strengen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum weiterhin Bestand haben und Mindestabstände einzuhalten sind.

Coronavirus: Öffnung der Sportanlagen in Dormagen – Individualsport wieder möglich

Pressemitteilung vom 23. Februar 2021

Nachdem Individualsport unter freiem Himmel grundsätzlich durch das Land NRW Sport wieder zugelassen ist, hat sich die Stadt Dormagen dazu entschieden, die Sportanlagen ab sofort unter bestimmten Auflagen zu öffnen.

Auf den Sportanlagen unter freiem Himmel ist dann Einzelsport bzw. Sport mit einem Trainer wieder möglich. Laut der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel erlaubt.

Die Vereine in Dormagen werden vom Sportservice der Stadt über die Öffnungsmöglichkeiten und damit verbundenen Schutzmaßnahmen informiert. Bis zu fünf Verantwortliche müssen die Vereine der Verwaltung nennen; diese fungieren als Ansprechpartner*innen und sorgen vor Ort für die Einhaltung der Regelungen. Außerdem müssen die Kontakte der Personen erfasst werden, die die Sportanlage für Trainings nutzen. Sobald alle erforderlichen Informationen von den jeweiligen Vereinen bei der Stadt eingegangen sind, bekommen diese nach der Prüfung eine Nutzungsgenehmigung. Das Ordnungsamt sowie der Sportservice werden außerdem regelmäßig vor Ort sein, um sich von der Umsetzung der Regelungen zu überzeugen.

Swen Möser, Leiter des Sportservice der Stadt, erklärt dazu: „Ich freue mich, dass es in dieser schwierigen Zeit nun wieder einige Möglichkeiten gibt, um draußen Sport zu treiben. Gleichzeitig appelliere ich an alle, sich dringend an die vorgegebenen Abstandsregelungen zu halten.“

Coronavirus: Auch im Jahr 2021 keine Gebühren für die Außengastronomie und Warenauslage im Stadtgebiet

Pressemitteilung vom 19. Februar 2021

Auf Grund der Corona-Pandemie hat der Verwaltungsvorstand entschieden, auch im Jahr 2021 auf die Gebühren für Außengastronomie sowie Warenauslage auf öffentlichen Flächen zu verzichten. Gastronom*innen und Gewerbetreibende sollen dadurch entlastet werden. Bereits in der Saison 2020 wurden diese Beiträge ausgesetzt.

„Wir wollen die durch die Pandemie stark finanziell betroffenen Gastronominnen und Gastronomen mit dieser Maßnahme unterstützen. Bei einer möglichen Öffnung kann so eine Erweiterung der außengastronomischen Flächen ermöglicht werden“, erklärt Dr. Torsten Spillmann, Kämmerer der Stadt. „Auch für die Gewerbetreibenden im Einzelhandel ergeben sich dadurch bei einer Öffnung neue Möglichkeiten.“

Die Stadt weist darauf hin, dass trotz der Befreiung von den Gebühren eine Erlaubnis für die Nutzung der öffentlichen Flächen notwendig ist.

Die Stadt Dormagen unternimmt aktuell einige Schritte, um die lokale Wirtschaft während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Neben der Entscheidung, die Gebühren für die Außengastronomie und Warenauslage zu erlassen, wurde in der letzten Ratssitzung die Möglichkeit eines zinslosen Finanzierungsprogramms auf den Weg gebracht. In der kommenden Ratssitzung wird außerdem der Antrag beraten, eine lokale Shopping-App zu entwickeln; Dormagener Unternehmen sollen für sechs Monate kostenlos teilnehmen können.

Coronavirus: Das ändert sich mit der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 15. Februar

Pressemitteilung vom 15. Februar 2021

In den jüngsten Beratungsgesprächen am 10. Februar haben Bund und Länder beschlossen, die bereits bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 7. März zu verlängern.

Veränderungen gibt es in Dormagen ab dem 15. Februar bei der Maskenpflicht. Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften gilt die Maskenpflicht ab einer Entfernung von zehn Metern vom Eingang des Geschäfts, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen. Da der Publikumsverkehr auf der Kölner Straße zuletzt deutlich abgenommen hat, ist dort die allgemeine Maskenpflicht ab dem 15. Februar bis auf Weiteres aufgehoben. An Wochenmarkttagen muss im Bereich der Verkaufsstände jedoch weiterhin eine Maske getragen werden. In Zons und an den Bahnhöfen in Dormagen und Nievenheim, also dort, wo sich regelmäßig viele Bürger*innen aufhalten, bleibt die Maskenpflicht bestehen. Die genauen Regelungen sind der neuen Allgemeinverfügung der Stadt Dormagen zu entnehmen.

„Wir haben es gemeinsam geschafft, den Inzidenzwert deutlich in Richtung der 50er-Marke zu drücken. Dafür möchte ich mich herzlich bei allen Dormagenerinnen und Dormagenern bedanken. Jetzt ist es wichtig, nicht nachzulassen und die Infektionszahlen noch weiter zu reduzieren, damit wir Schritt für Schritt aus dem Lockdown herauskommen und Maßnahmen nicht wieder verschärfen müssen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Das ändert sich in Dormagen:

Schulen: Die Schulen sollen ab dem 22. Februar schrittweise wieder geöffnet werden. Zunächst ist vorgesehen, dass der Unterricht für Schüler*innen aller Grundschulen in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht wiederaufgenommen wird. Schüler*innen von Abschlussklassen der weiterführenden Schulen, die vor Prüfungen stehen, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht ermöglicht. Alle anderen Schüler*innen lernen vorerst weiter auf Distanz. Auf Dormagener Schulhöfen gilt bis 16 Uhr nach wie vor ein Betretungsverbot für schulfremde Personen. Die Elternbeiträge werden weiterhin ausgesetzt, solange das Land der Stadt Dormagen die Hälfte der Elternbeitragsausfälle ersetzt, unabhängig davon, ob in diesem Zeitraum eine Betreuung in Anspruch genommen wird.

Kitas: Im Bereich der Kindertagesstätten ändert sich vorerst nichts. Die Kitas bleiben in Form des „eingeschränkten Pandemiebetriebs“ geöffnet. Allerdings appelliert die Stadt an alle Eltern, ihre Kinder nach Möglichkeit zuhause zu betreuen. 

Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte sind weiterhin ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt. Zu betreuende Kinder sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Partys und Feiern bleiben überall untersagt.

Maskenpflicht: Die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in Zons und an den Bahnhöfen wird bis zum 7. März verlängert. Im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften gilt die Maskenpflicht ab einer Entfernung von zehn Metern vom Eingang des Geschäfts, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen. Da der Publikumsverkehr auf der Kölner Straße zuletzt deutlich abgenommen hat, ist dort die Maskenpflicht ab dem 15. Februar bis auf Weiteres aufgehoben. Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen nach wie vor eine Alltagsmaske tragen. Bei Besuchen der Verwaltungsgebäude der Stadt muss ebenfalls eine medizinische Maske getragen werden. Beim Besuch der Wochenmärkte ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.

Trauungen: Die Anzahl der Traugäste ist auf ein Minimum reduziert. Das bedeutet, dass bei der Trauung neben dem Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin lediglich das Brautpaar und eigene Kinder unter 18 Jahren anwesend sein dürfen.

Bildungseinrichtungen: Die Veranstaltungen von Musikschule und Volkshochschule konzentrieren sich weiterhin ausschließlich auf Online-Veranstaltungen. Die Stadtbibliothek bleibt ebenfalls weiter geschlossen, bietet jedoch nach wie vor einen Abhol-Service an.

Sport: Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist nach wie vor unzulässig. Alle Sportstätten der Stadt Dormagen bleiben daher zunächst bis zum 7. März 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Bürger*innen, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Kellertrödel mal anders – Stadtbibliothek bietet „Trödel-Tüten“ an

Pressemitteilung vom 9. Februar 2021

Der Kellertrödel der Stadtbibliothek Dormagen kann aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht angeboten werden. Daher hat sich das Team der Bibliothek etwas anderes einfallen lassen. Es gibt stattdessen eine „Trödel-Tüte“ zu kaufen, die mit verschiedenen Medien gefüllt ist. Es gibt beispielsweise eine Roman-, Sach- oder Kinderbuch-Tüte, sie kann auf Wunsch aber auch gemischt sein.

Der Preis für eine Tüte liegt bei fünf Euro. Sie kann im Vorfeld telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de bestellt und nach Absprache während der Öffnungszeiten vor der Bibliothek abgeholt werden.

Stadt Dormagen möchte lokale Wirtschaft finanziell unterstützen

Pressemitteilung vom 2. Februar 2021

Der Rat der Stadt Dormagen diskutiert in der morgigen Ratssitzung (3. Februar 2021), inwieweit die hiesige Wirtschaft kurzfristig finanziell entlastet werden kann. Hintergrund ist, dass es bei der Auszahlung der Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes nach wie vor zu massiven Verzögerungen kommt.

„Es ist für mich völlig unverständlich, warum die dringend benötigte finanzielle Unterstützung des Bundes immer noch nicht bei unseren Wirtschaftsunternehmen und Einzelhändlern angekommen ist. Die beste Überbrückungshilfe ist nutzlos, wenn sie gar nicht oder zu spät ausgezahlt wird. Aus dem Grund müssen wir jetzt dringend selbst aktiv werden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Geplant ist, ein zinsloses Finanzierungsprogramm in Höhe von einer Million Euro aufzusetzen, das zügig den bedürftigen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden könnte. Sobald die entsprechenden Unternehmen die Unterstützungen des Bundes erhalten haben, müsste der kurzfristige Überbrückungskredit der Stadt unverzüglich zurückgezahlt werden. Die finanzielle Unterstützung der Stadt soll auf maximal 50 Prozent der beantragten Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes bzw. maximal 20.000 Euro begrenzt werden. Im Falle eines positiven Ratsbeschlusses würde die Verwaltung die konkrete Umsetzbarkeit des Finanzierungsprogramms prüfen.

„Unsere Unternehmen und Einzelhändler geraten immer mehr in eine sehr existenzbedrohende Lage. Wir können nicht länger zusehen, wie unsere lokale Wirtschaft zugrunde geht. Wir wollen ein Signal der Unterstützung an die heimische Wirtschaft senden und Ihnen dabei helfen, diese enorm schwierige Zeit zu überstehen“, begründet Lierenfeld.

Coronavirus: Positives Zwischenfazit: Ordnungsamt kontrollierte Quarantäne-Anordnungen

Pressemitteilung vom 1. Februar 2021

Am zurückliegenden Wochenende hat das Ordnungsamt zusammen mit der Polizei verstärkt die Einhaltung von Quarantäne-Anordnungen überprüft. Insgesamt kontrollierten sie 155 Haushalte mit 317 Personen. In zehn Fällen stellten die Ordnungshüter Verstöße gegen eine bestehende Quarantänepflicht fest und leiteten ein Bußgeldverfahren ein. Bürgermeister Erik Lierenfeld begleitete die Kontrollen und zog in Summe ein positives Zwischenfazit.

„Die große Mehrheit der unter Quarantäne stehenden Bürgerinnen und Bürger hat sich an die Anordnungen gehalten. Allerdings zeigen die zehn negativen Fälle, dass es nach wie vor Personen gibt, die den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Aus dem Grund war es richtig, die Kontrollen noch einmal zu verstärken und Vergehen zu sanktionieren“, resümiert Lierenfeld.

Neben den Kontrollen zur Einhaltung der Quarantäne-Anordnungen überprüften Ordnungsamt und Polizei auch wieder die Einhaltung der Regeln der Coronaschutzverordnung. So zeigten die Ordnungskräfte insbesondere an belebten Orten wie Knechtsteden, Zons und Tannenbusch starke Präsenz und wiesen Bürger*innen auf die geltenden Hygienevorschriften hin. In einem Fall verhängten sie ein Bußgeld wegen eines Maskenverstoßes.

„Positiv ist, dass es bis auf ganz wenige Ausnahmen nichts zu beanstanden gab. Nichtsdestotrotz werden wir die hohe Präsenz aufrechterhalten und in den kommenden Wochen unsere Kontrollen fortsetzen“, so Lierenfeld.

Damit es an den stark frequentierten Orten in Dormagen nicht zu voll wird, appelliert der Bürgermeister an alle Touristen, den geplanten Spaziergang in der eigenen Kommune zu machen und beliebte Ausflugsziele derzeit nicht anzusteuern.

„Gerade am Sonntag bei dem guten Wetter war es in Zons sehr voll. Bitte meiden Sie Tagesausflüge dorthin. Andernfalls müssen wir weitere Maßnahmen in Betracht ziehen, um dem großen Besucherandrang entgegenzuwirken“, erklärt Lierenfeld.

Coronavirus: Corona-Ausbruch in Dormagener Kita

Pressemitteilung 28. Januar 2021

In einer Dormagener Kindertagesstätte sind seit Sonntag, 17. Januar, insgesamt 25 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt und die Einrichtung haben schnellstmöglich reagiert: Zunächst wurden einzelne Gruppen, schließlich auch die ganze Einrichtung geschlossen. Trotz des schnellen Handelns stehen derzeit 84 Personen infolge eines Besuches der Einrichtung oder Kontaktes zu einem Infizierten unter Quarantäne. Unter den Infizierten sind sieben Erzieherinnen, sieben Kinder sowie elf Familienmitglieder.

„Dieses Beispiel verdeutlicht noch einmal eindrucksvoll, wie schnell sich das Virus verbreiten kann, wenn zu viele Menschen zusammenkommen“, mahnt Bürgermeister Erik Lierenfeld zur Vorsicht. Da in Kitas viele Menschen aus verschiedenen Haushalten zusammenkommen und Abstände nicht immer eingehalten werden können, ist es gerade dort besonders wichtig, Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Der Bürgermeister appelliert daher noch einmal an alle Eltern, Kinder nur dann in die Kita oder Schule zu bringen, wenn keine anderen Betreuungsmöglichkeiten bestehen. Um Eltern hierbei zu unterstützen, haben Bund und Länder kürzlich beschlossen, Eltern mehr Kinderkrankentage zu gewähren. Diese können auch in Anspruch genommen werden, wenn die Kinder gesund sind. Die Antragsformulare sind bei den Krankenkassen erhältlich. In der Kita/Schule gibt es eine Bescheinigung über die „Nicht-Betreuung“ zur Vorlage bei der Krankenkasse.

„Oberste Prämisse ist weiterhin, überall Kontakte zu vermeiden, auch in den Kitas. Nur so können wir die Infektionszahlen reduzieren und lokale Ausbrüche verhindern“, erklärt Lierenfeld.

Coronavirus: Das ändert sich mit der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 25. Januar

Pressemitteilung vom 22. Januar 2021

Auf Grundlage der Beschlüsse aus der Bund-Länder-Beratung am 19. Januar ergreift das Land Nordrhein-Westfalen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die bereits bestehenden Beschränkungen wurden vorzeitig bis zum 14. Februar verlängert. Darüber hinaus gilt ab dem 25. Januar eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln, medizinischen Einrichtungen und Geschäften müssen künftig medizinische Schutzmasken getragen werden.

Für Unternehmen, die unter den Auswirkungen der Corona-Krise leiden, verbessert der Bund nochmals die Überbrückungshilfe. Dies umfasst Zuschüsse zu den Fixkosten, sofern Unternehmen aufgrund der Pandemie einen deutlichen Umsatzrückgang belegen können. Die Zugangsvoraussetzungen zu den Mitteln sollen vereinfacht werden.

„Nach dem Beschluss erwarte ich, dass die vom Bund angekündigten Gelder schnellstmöglich dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Wir dürfen unsere Unternehmen und Einzelhändler in dieser schwierigen Situation nicht im Stich lassen“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Das ändert sich ab Montag in Dormagen:

Schulen: Die Schulen bleiben vorerst geschlossen. Alle Schüler*innen sollen weiterhin auf Distanz lernen. Für Kinder der Klassen 1 bis 6 gibt es nach wie vor eine Notbetreuung an den Schulen, wenn diese von ihren Eltern nicht zuhause betreut werden können. Die Mittagessenentgelte für die Ganztagsschulen in stadteigener Trägerschaft (Erich-Kästner-Schule, Sekundarschule, Realschule Hackenbroich) und das Bettina-von-Arnim-Gymnasium für Januar werden erstattet bzw. nicht erhoben. Für die übrigen Ganztagsschulen informieren die jeweils zuständigen Träger die Eltern über die weitere Vorgehensweise. Darüber hinaus werden ab Montag in einer ersten Verteilaktion 17.000 FFP2-Masken an allen städtischen Schulen für die vor Ort tätigen Lehrkräfte, Betreuer*innen (und sonstiges Landespersonal) verteilt.

Kitas: Kindertagesstätten bleiben im „eingeschränkten Pandemiebetrieb“. Das bedeutet, dass in den Einrichtungen die Betreuung in festen Gruppen erfolgt, die untereinander nicht in Kontakt treten dürfen. Um die Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen, ist der Betreuungsumfang für jedes Kind im Januar um zehn Stunden gekürzt, mit Ausnahme von Hortgruppen. Die Kita- und OGS-Beiträge werden für Januar erstattet bzw. nicht erhoben. Für die städtischen Kitas und die in Trägerschaft der Dormagener Sozialdienst gGmbH betriebenen Einrichtungen werden auch keine Mittagessenentgelte erhoben.

Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte sind weiterhin ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt. Zu betreuende Kinder sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Partys und Feiern bleiben überall untersagt.

Maskenpflicht: Die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in Zons, an den Bahnhöfen und in der Fußgängerzone wird bis zum 14. Februar verlängert. Wichtige Neuerung: Der Zutritt zu öffentlichen Verkehrsmitteln, medizinischen Einrichtungen und Geschäften ist ab dem 25. Januar nur noch mit einer medizinischen Maske (OP-Maske, KN95 oder FFP2) gestattet. Während Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung sind medizinische Masken ebenfalls Pflicht, auch am Sitzplatz. Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen nach wie vor eine Alltagsmaske tragen. Bei Besuchen der Verwaltungsgebäude der Stadt muss ebenfalls eine medizinische Maske getragen werden. Beim Besuch der Wochenmärkte unter freiem Himmel sowie auf den Parkplätzen und im Umfeld von Geschäften ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.

Trauungen: Die Anzahl der Traugäste bleibt auf maximal vier Personen beschränkt. Das heißt, zusätzlich zum Brautpaar und dem Standesbeamten sind maximal vier weitere Gäste erlaubt. Bei den Gästen muss es sich um die Eltern oder eigenen Kinder handeln.

Bildungseinrichtungen: Die Veranstaltungen von Musikschule und Volkshochschule konzentrieren sich bis auf Weiteres ausschließlich auf Online-Veranstaltungen. Die Stadtbibliothek bleibt bis zum 14. Februar geschlossen, bietet jedoch weiterhin einen Abhol-Service an.

Alkoholkonsum im öffentlichen Raum: Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist grundsätzlich zulässig. Der Verkauf zwischen 23 Uhr und 6 Uhr bleibt untersagt.

Sport: Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist nach wie vor unzulässig. Alle Sportstätten der Stadt Dormagen bleiben daher zunächst bis zum 14. Februar 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Für Fragen zu ordnungsrechtlichen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Coronavirus: Corona-Schutzimpfung: Hilfsaktion für Menschen über 80 Jahre angelaufen

Pressemitteilung vom 15. Januar 2021

Seit heute können sich die über 80-jährigen Dormagener Bürger*innen bei der Stadt melden, wenn sie Hilfe bei der Organisation der ab Februar beginnenden Schutzimpfungen gegen das Coronavirus benötigen. Das Angebot richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, die im privaten Umfeld keine andere Unterstützungsmöglichkeit bei der Impfanmeldung und dem Transport zum Neusser Impfzentrum haben und zwingend auf externe Hilfe angewiesen sind.

„Uns haben bereits zahlreiche Anrufe von besorgten Seniorinnen und Senioren erreicht. Das zeigt, dass der Bedarf da ist. Mir ist es ein großes Anliegen, sich solidarisch mit jenen zu zeigen, die Unterstützung benötigen, damit auch sie vor dem Virus geschützt werden können“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Sofern die schriftliche Aufforderung zur Impfung vorliegt, kann in Absprache zwischen den Helfer*innen und den zu impfenden Personen ein Termin mit dem Impfzentrum vereinbart und der Transport organisiert werden. Zwingende Voraussetzung zur Inanspruchnahme des Hilfsangebotes ist, dass die betroffenen Personen noch so mobil sind, dass sie selbst den Weg von ihrer Wohnung zum Fahrzeug und vom Parkplatz zum Impfzentrum bewältigen können. Helfer*in sowie Senior*in erhalten für die Fahrt kostenlose FFP2-Masken, die verpflichtend während des Transportes getragen werden müssen. Um zu gewährleisten, dass ausschließlich von der Stadt benannte Helfer*innen die Transporte durchführen, erhalten diese ein Schreiben der Stadt, mit dem sie sich bei den abzuholenden Seniorinnen und Senioren ausweisen können.

Wer sich impfen lassen möchte und bei der Organisation Hilfe braucht, kann sich ab sofort immer montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter 02133 257 255 oder per E-Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de beim städtischen Büro für bürgerschaftliches Engagement melden. Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Aktion beteiligen und mithelfen möchten, wenden sich bitte ebenfalls an hilfe[@]stadt-dormagen.de.

Coronavirus: Das ändert sich mit der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 11. Januar

Pressemitteilung vom 8. Januar 2021

Mit der ab 11. Januar geltenden Coronaschutzverordnung greifen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In der Zeit vom 11. Januar bis zunächst 31. Januar ist der Präsenzunterricht an Schulen ausgesetzt. Alle Schülerinnen und Schüler müssen zuhause am Distanzunterricht teilnehmen. Die bereits geltenden Beschränkungen für Handel und Gastronomie werden um drei Wochen bis 31. Januar verlängert. Zusammenkünfte sind ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt.

Das ändert sich ab Montag in Dormagen:

Schulen: Die Schulpflicht besteht weiterhin. Allerdings sollen alle Schülerinnen und Schüler auf Distanz lernen. Für Kinder der Klassen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung durch schulisches Personal geben, wenn diese von ihren Eltern nicht zuhause betreut werden können. Während dieser Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern es besteht für diese Kinder die Möglichkeit, die Aufgaben des Distanzunterrichtes zu bearbeiten. Schulbusse werden im Januar nicht fahren.

Kitas: Kindertagesstätten bleiben im Rahmen eines eingeschränkten Pandemiebetriebs weiterhin geöffnet. In den Einrichtungen erfolgt die Betreuung in festen Gruppen, die untereinander nicht in Kontakt treten dürfen. Um die Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen, werden in den Kitas, mit Ausnahme von Hortgruppen, die individuellen Betreuungszeiten um 10 Stunden reduziert. Die Kita- und OGS-Beiträge werden für Januar erstattet bzw. nicht erhoben.

Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen werden noch einmal verschärft. Zusammenkünfte sind ausschließlich im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren Person erlaubt. Zu betreuende Kinder sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Sollte der Inzidenzwert des Rhein-Kreises-Neuss über einem Wert von 200 liegen, entscheidet der Kreis in Absprache mit der Landesregierung selbst, welche Maßnahmen getroffen werden.

Maskenpflicht: Die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in Zons und an den Bahnhöfen wird bis zum 31. Januar verlängert. Da sich in der Fußgängerzone nach wie vor viele Bürgerinnen und Bürger aufhalten, gilt auch dort wieder die Maskenpflicht. Der Bereich, wo die Maskenpflicht gilt, ist durch Hinweistafeln ausgeschildert. Weiterhin ist das Tragen eines Gesichts-Visieres als Ersatz für die Mund- und Nasenbedeckung untersagt.

Trauungen: Die Anzahl der Traugäste bleibt auf maximal vier Personen beschränkt. Das heißt, zusätzlich zum Brautpaar und dem Standesbeamten sind maximal vier weitere Gäste erlaubt. Bei den Gästen muss es sich um die Eltern oder eigenen Kinder handeln.

Bildungseinrichtungen: In der Musikschule und Volkshochschule finden bis zum 31. Januar keine Präsenz-Veranstaltungen statt. Bereits gezahlte Gebühren für die Musikschule werden für Januar zurückerstattet. Alle Online-Angebote der beiden Einrichtungen werden wie geplant durchgeführt. Die Stadtbibliothek hat bis zum 31. Januar nicht geöffnet, bietet jedoch einen Abhol-Service an. So können alle Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 11. Januar, bis zu zehn ausleihbare Medien kostenlos über den Online-Katalog bestellen und – nach Absprache per Telefon (02133-257212) oder E-Mail (bib[@]stadt-dormagen.de) – im Zeitraum von montags bis freitags (außer mittwochs) zwischen 10 und 16 Uhr abholen.

Sport: Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist nach wie vor unzulässig. Sämtliche Sportstätten der Stadt Dormagen bleiben daher zunächst bis zum 31. Januar 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Für Fragen zu ordnungsrechtlichen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Coronavirus: Stadtbibliothek: Bis zu zehn Medien können vorbestellt und abgeholt werden

Pressemitteilung vom 8. Januar 2021

Die Stadtbibliothek Dormagen bietet ab Montag, 11. Januar 2021, erneut einen Ausleihservice an. Bis zu zehn ausleihbare Medien können kostenlos über den Online-Katalog (http://tinyurl.com/jax6kf5) vorbestellt und – nach Absprache – am Ausgang an der Helbüchelstraße abgeholt werden. Dafür kontaktieren die Kundinnen und Kunden die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de.

Weiterhin sind die aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln zu beachten. Es ist eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Stadt Dormagen unterstützt Menschen über 80 Jahren bei Organisation der eigenen Impfung

Pressemitteilung vom 7. Januar 2021

Die Stadt Dormagen unterstützt die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger bei der Organisation der Schutzimpfungen gegen das Coronavirus. „Wer ohne Hilfe nicht in der Lage ist, zum Impfzentrum am Hammfelddamm in Neuss zu kommen und im privaten Umfeld keine andere Unterstützungsmöglichkeit hat, den werden wir mit dieser Sorge nicht allein lassen“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Dies gilt genauso für Menschen, die sich nicht eigenständig um die Terminvergabe kümmern können.“

Voraussichtlich im Februar werden die Schutzimpfungen für die über 80-Jährigen beginnen. Wer Unterstützung benötigt, kann sich ab Freitag, 15. Januar, telefonisch unter 02133 257 255 oder per E-Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de melden. Das städtische Büro für bürgerschaftliches Engagement baut derzeit ein Hilfeangebot auf und sucht dafür auch ehrenamtliche Unterstützung. „Wie dies im Einzelnen abläuft, klären wir noch. Auf jeden Fall werden wir den Betroffenen in diesen Situationen zur Seite stehen“, so Lierenfeld.

Für Fragen rund um das Thema Coronavirus steht Bürgermeister Erik Lierenfeld am Freitag, 8. Januar, ab 17 Uhr in einem Facebook-Livestream zusammen mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke auf der Facebook-Seite der Stadt Dormagen zur Verfügung.

Coronavirus: Stadtbibliothek bietet kostenlose Nutzung der digitalen Medien bis 31. Januar an

Pressemitteilung vom 6. Januar 2021

Die Stadtbibliothek muss aufgrund der aktuellen Pandemielage weiterhin geschlossen bleiben. Die Schließung wurde jetzt bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Zur Recherche steht aber weiterhin der elektronische Katalog der Stadtbibliothek unter http://tinyurl.com/jax6kf5 zur Verfügung.

Die Frist aller entliehenen Medien sowie die Ausweisgültigkeit wird bis zum 8. Februar 2021 kostenlos verlängert.

Zudem stehen den Kundinnen und Kunden weiterhin die Außenrückgabe sowie die digitalen Medien der Stadtbibliothek wie die „Onleihe Niederrhein“, der „PressReader“, etc. zur Verfügung. Zudem können sich Interessierte ab 11. Januar befristet bis 31. Januar einen kostenlosen Ausweis zur Nutzung der digitalen Medien ausstellen lassen. Dafür benötigt die Bibliothek lediglich einen formlosen Antrag per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de mit den Adressdaten sowie einer Kopie des Personalausweises.

Weitere Informationen gibt es montags, dienstags, donnerstags und freitags telefonisch von 10 bis 16 Uhr unter 02133 257 212 sowie im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Ausgeliehene Medien der Stadtbibliothek werden kostenlos bis zum 18. Januar 2021 verlängert

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2020

Die Stadtbibliothek Dormagen bleibt aufgrund des Coronavirus bis voraussichtlich Sonntag, 10. Januar 2021, geschlossen. Deshalb werden die Fristen aller ausgeliehenen Medien kostenlos bis zum 18. Januar 2021 verlängert.
Die Außenrückgabe sowie zahlreiche digitalen Medien (Onleihe Niederrhein, PressReader etc.) stehen weiterhin zur Verfügung. Zudem kann der elektronische Katalog unter http://tinyurl.com/jax6kf5 zur Recherche genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es montags, dienstags, donnerstags und freitags, von 10 bis 16 Uhr, telefonisch unter 02133 257 212, per E-Mail unter bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Das ändert sich mit der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 16. Dezember

Pressemitteilung vom 15. Dezember 2020

Mit der ab dem 16. Dezember geltenden Coronaschutzverordnung treten weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Neben der Gastronomie muss auch der Einzelhandel bis zum 10. Januar weitestgehend schließen. Die Lieferung und Abholung von Speisen und sonstigen Gütern ist weiterhin möglich. Auch Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind davon medizinisch notwendige Behandlungen. Die Entscheidung, was medizinisch notwendig ist, trifft der jeweilige Dienstleister auf Grund der bekannten Voraussetzungen der Fachverbände.

Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus.

Das ändert sich ab Mittwoch in Dormagen:

Schulen: Die Schulpflicht besteht weiterhin. Lediglich die Präsenzpflicht wurde in den Schulen aufgehoben. Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse sollen auf Distanz lernen. Eltern können Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 bis 7 entscheiden, ob sie von zuhause lernen oder in die Schule geschickt werden. Die Tage 21. und 22. Dezember 2020 sowie 7. und 8 Januar 2021 sind unterrichtsfrei. An diesen Tagen findet gleichwohl ein Betreuungsangebot für die Klassen 1 bis 7 statt.

Kitas: Kindertagesstätten bleiben weiterhin geöffnet. Kinder, für die der Besuch in ihrer Kindertagesbetreuung unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Nur wenn es unbedingt nötig ist, sollen Kinder in der Zeit bis zum 10. Januar 2021 in die Betreuung gebracht werden.

Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen (maximal fünf Personen aus 2 Haushalten zzgl. Kinder bis 14 Jahre) bleiben zunächst bis zum 10. Januar 2021 bestehen. Für den 24. bis 26. Dezember gilt, dass zum eigenen Hausstand vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Gesichts-Visier: Ab sofort ist auch das Tragen eines Gesichts-Visieres als Ersatz für die Mund-und Nasenbedeckung unzulässig.

Trauungen: Ab Mittwoch, 16. Dezember, wird die Anzahl der Traugäste auf maximal vier Personen beschränkt. Das heißt, zusätzlich zum Brautpaar und dem Standesbeamten sind maximal vier weitere Gäste erlaubt. Bei den Gästen muss es sich um die Eltern oder eigenen Kinder handeln.

Bildungseinrichtungen: Die Musikschule, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule bleiben zunächst bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Online-Angebote finden weiterhin statt.

Kirchen und Religionsgemeinschaften: Unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens und im Austausch mit dem Ordnungsamt, können Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Bei solchen Versammlungen ist das Tragen einer Alltagsmaske (auch auf dem Sitzplatz), das Einhalten des Mindestabstandes, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, das Verzichten auf Gemeindegesang sowie das Erfassen der Kontaktdaten der Teilnehmer verpflichtend.

Wochenmärkte: Der Wochenmarkt findet weiterhin statt – allerdings dürfen nur noch Verkaufsstände für Lebensmittel und mit Gütern für den täglichen Bedarf ihre Waren anbieten.

Alkoholverbot: Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt.

Sport: Gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung sind auch die Sportfreianlagen ab dem 16. Dezember für Einzelsportler zu schließen. Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Es gibt keine Ausnahmeregelung mehr für Individualsport (z.B. Joggen auf der Laufbahn) oder Reha-Sport. Sämtliche Sportstätten der Stadt Dormagen werden daher zunächst bis zum 10. Januar 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Für Fragen zu ordnungsrechtlichen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe[@]stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft[@]stadt-dormagen.de melden.

Coronaschutzverordnung: Neue Regelungen für Dormagen

Pressemitteilung vom 02. Dezember 2020

Die Maßnahmen, auf die sich die Regierungschefs der Bundesländer am 25. November mit der Bundeskanzlerin geeinigt haben, sind in Nordrhein-Westfalen mit der neuen Coronaschutzverordnung am 1. Dezember in Kraft getreten. Die neuen Regeln gelten zunächst bis zum 20. Dezember.

Die Regeln der neuen Corona-Schutzverordnung im Überblick:
 

Mindestabstand und Kontaktbeschränkungen
Ab dem 1. Dezember sind Treffen im öffentlichen Raum nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Mehr als fünf Personen sind bei dem Zusammentreffen von zwei Haushalten nicht erlaubt, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren von der Zählung ausgenommen sind.
 

Alltagsmaske
In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von anderthalb Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann. Auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, beispielsweise auf dem Grundstück des Geschäftes, auf den dazugehörenden Parkplatzflächen und auf den Wegen zu einem Geschäft, ist eine Alltagsmaske zu tragen.
Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder, die noch nicht zur Schule gehen und Menschen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. In diesem Fall ist die Ausnahme durch ein ärztliches Zeugnis vor Ort nachzuweisen.
 

Kunden pro Quadratmeter
Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern bleibt es dabei, dass mindestens zehn Quadratmeter pro Kunde vorhanden sein müssen. Bei größeren Geschäften gilt für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Verkaufsfläche die Regelung von 20 Quadratmeter pro Kunde. Bei Einkaufszentren wird die jeweilige Gesamtverkaufsfläche gemessen.
 

Schulen
Die Weihnachtsferien werden in NRW auf den 19. Dezember vorgezogen. Für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern eine Betreuung nicht gewährleisten können, wird es eine Notbetreuung geben.

Musikschule darf auch Präsenzunterricht anbieten

Pressemitteilung vom 5. November 2020

Die Corona-Schutzverordnung ist erneut angepasst worden. Ab dem heutigen Donnerstag, 5. November, ist der Unterricht in der Musikschule unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder erlaubt. Wie an der Musikschule des Rhein-Kreises Neuss und der Musikschule der Stadt Neuss startet der Unterricht ab Montag, 9. November, wieder.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Dormagener Bürgerinnen und Bürgern weiter unseren Unterricht vor Ort anbieten können“, sagt Kulturdezernentin Ellen Schönen.

Neue Coronaschutzverordnung: Das sind die weiteren Änderungen für Dormagen

Pressemitteilung vom 3. November 2020

Mit der neuen Coronaschutzverordnung vom 2. November sind neue Regelungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Kraft getreten. Die Einschränkungen haben unmittelbare Auswirkung für Dormagen. So sind seit Montag der Tierpark Tannenbusch, das Stadtbad Sammys sowie die Tourist-Info in Zons für die Öffentlichkeit geschlossen. Ausschließlich das Schulschwimmen kann noch im Stadtbad stattfinden.

Alle Spielplätze im Stadtgebiet bleiben geöffnet. Beim Betreten ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung für Personen über sechs Jahren verpflichtend. Der Skatepark und der Dirtpark bleiben ebenso geschlossen wie die Fußball- und Bolzplätze im Stadtgebiet.

Wer das Bürgeramt der Stadt Dormagen besuchen möchte, benötigt ab Mittwoch, 4. November, zwingend einen Termin. Dieser kann im Vorfeld telefonisch unter 02133 257 257, per E-Mail unter buergeramt[@]stadt-dormagen.de oder online unter www.dormagen.de/terminvergabe vereinbart werden.

Coronavirus: Stadt Dormagen erlässt Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens im Stadtgebiet

Pressemitteilung vom 1. November 2020

Im Rhein-Kreis-Neuss ist derzeit ein zunehmendes Infektionsgeschehen zu verzeichnen. Der maßgebliche 7-Tage-Inzidenz-Wert lag am 31. Oktober 2020 bei 148,8 und damit über dem Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Im Gebiet der Stadt Dormagen gibt es aktuell 134 Infizierte. Das Fortschreiten des Infektionsgeschehens macht daher ein Tätigwerden der Stadt Dormagen erforderlich. 

In den genannten Bereichen muss davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Nutzungsfrequenz regelmäßig der Mindestanstand zwischen Personen nicht eingehalten werden kann. Daher ist für diese Bereiche vorerst bis zum 30. November 2020 eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung angeordnet.

Dormagen-Mitte, Fußgängerzone:
Kölner Straße ab Hausnummer 14 bis Ende; Marktstraße; Paul-Wierich-Platz; Nettergasse Hausnummer 1 – 9

Dormagen-Zons:
Schlossstraße; Rheinstraße; Schlossplatz; Hohes Örtchen; Mauerstraße; Hospitalplatz; Turmstraße; Museumsstraße; Zehntgasse; Grünwaldstraße; Hubertusstraße; Wendelstraße; Mühlenstraße

Dormagen-Bahnhof:
Willy-Brandt-Platz (gesamter Parkplatzbereich) und gesamtes Bahnhofsgelände einschließlich Abgang Zonser Straße

Dormagen-Bahnhof Nievenheim:
Johannesstraße 1 – 3 (gesamter Parkplatzbereich vor der Gaststätte „Alter Bahnhof Nievenheim“ und das gesamte Bahnhofsgelände)

Hintergrundinformation: Für die Bürger*innen und Besucher*innen ändert sich mit der Allgemeinverfügung der Stadt Dormagen zu der bisherigen Maskenpflicht nichts. Die genannten Bereiche waren bereits in der Allgemeinverfügung des Rhein-Kreises Neuss vom 21. Oktober eine Maskenpflicht verordnet worden. Mit der neuen Coronaschutzverordnung vom 2. November 2020 geht die Aufgabe der Anordnung und Umsetzung an die Städte und Kommunen über.
 

Neue Coronaschutzverordnung tritt am 2. November in Kraft – Stadt verschärft Kontrollen im Stadtgebiet

Pressemitteilung vom 30. Oktober 2020

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands weiter an. Zur Vermeidung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ist es deshalb nun erforderlich, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten. Bereits am Mittwoch, 28. Oktober, fasste die Bundeskanzlerin gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder einen Beschluss, um das aktuelle Infektionsgeschehen einzudämmen. Dieser Beschluss tritt mit der neuen Coronaschutzverordnung am 2. November in Kraft. 

„Leider ist zu beobachten, dass die Akzeptanz für die neuen Regelungen sinkt. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen und in Solidarität handeln, sind wir dem Virus nicht machtlos ausgeliefert. Jeder der mitmacht, trägt zur jetzt so wichtigen Eindämmung der Pandemie bei“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld und wirbt um Verständnis für die durch den Bund und die Länder beschlossenen Beschränkungen. Zudem beobachtet der Bürgermeister mit Sorge, dass auch der Widerstand gegenüber den Vollzugskräften steigt. „Verbale als auch körperliche Gewalt werden sofort zur Anzeige gebracht“, kündigt Lierenfeld an.

Für Fragen zu ordnungsrechtlichen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, weil sie beispielweise nicht mehr alleine einkaufen gehen können oder sich in Quarantäne befinden und keine Unterstützung im persönlichen Umfeld haben, können sich per Mail an hilfe@stadt-dormagen.de wenden.
Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu möglichen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes können sich Gewerbetreibende unter wirtschaft@stadt-dormagen.de melden. Weitere wichtige Informationen zum Thema Coronavirus unter www.dormagen.de/coronavirus

Hier ein Überblick über die aktuelle Coronaschutzverordnung vom 2. November:

Alltagsmasken
Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht grundsätzlich und unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes in geschlossenen Räumen. Zudem gilt eine Maskenpflicht unter freiem Himmel in der Dormagener Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsgelände in Dormagen und Nievenheim sowie in der Zonser Altstadt. 

Behörden, Bildungseinrichtungen und Jugendzentren
Neben den Schulen, Kindertageseinrichtungen und Jugendzentren bleiben in Dormagen auch die städtischen Rathäuser, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung im Rathaus ist weiterhin erforderlich. Alle weiteren Einrichtungen, Bildungs-, Sport- und Freizeitangebote bleiben bis zum 30. November geschlossen.

Veranstaltungen und Märkte
Alle öffentlichen und privaten Kulturveranstaltungen, Freizeit- und Amateursportveranstaltungen sowie Trödelmärkte sind bis zum 30. November untersagt. 
Das Stadtbad Sammys bleibt nur noch für den Schulsport geöffnet. Das Kulturhaus bleibt bis zum 30. November für den Publikumsverkehr geschlossen. Volkshochschulkurse sollen nach Möglichkeit als Online-Unterricht weitergeführt werden – können im Ausnahmefall auch als Präsenzveranstaltung stattfinden. 
Musikschulangebote werden ausschließlich online durchgeführt.
Das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten für städtische Kulturveranstaltungen erstattet das Kulturbüro der Stadt Dormagen. Die Eintrittskarten müssen dafür zusammen mit dem ausgefüllten Erstattungsformular in einem Umschlag eingereicht werden. Entweder können die Tickets mit dem Formular per Post geschickt werden an Kulturbüro Dormagen, Langemarkstraße 1-3, 41539 Dormagen oder sie können in die Briefkästen am Kulturhaus und am Neuen Rathaus eingeworfen werden.
Die geplanten Musikschul-Konzerte am 7. und 23. November finden nicht statt.
Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro telefonisch unter 02133 257 338, die Musikschule unter 02133 257 267 und die Volkshochschule unter 02133 257 238.
Die Stadtbibliothek bleibt unter Beachtung der Hygienevorschriften geöffnet.

Dienstleistungsgewerbe und Gastronomie
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann sind bis zum 30 November 2020 untersagt. Davon ausgenommen sind Dienstleistungen im Gesundheitswesen sowie Fußpflege- und Friseurleistungen. 
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist ebenfalls bis zum 30. November 2020 untersagt. Außer-Haus-Verkäufe von Speisen sowie Lieferdienste sind zulässig. Der Verzehr der verkauften Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Tourismus und Beherbergung
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind bis zum 30. November 2020 untersagt. Davon ausgenommen ist die Nutzung von dauerhaft angemietetem oder im Eigentum befindlichen Immobilien, Wohnwagen und -mobilen. Geschäftsreisen einschließlich der gastronomischen Versorgung sind unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig. 

Coronavirus: Förderung für lokale Wirtschaft stark nachgefragt

Um die negativen Auswirkungen der Coronakrise für die Dormagener Wirtschaft abzufedern, hat die Stadt Dormagen bereits im Mai ein Zuschusspaket in Höhe von 130.000 Euro beschlossen. Der Rat hat dieses Paket am 25. Juni auf bis zu 230.000 Euro erhöht. „Die Nachfrage nach dem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 6.250 Euro war groß, 97 von 112 Anträgen konnten positiv beschieden werden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Bearbeitungszeit von der Einreichung der vollständigen Unterlagen bis zur Auszahlung des Zuschusses betrug im Durchschnitt nur neun Werktage. Insgesamt konnten bislang Zuschüsse in Höhe von 211.000 Euro ausgezahlt werden. Aktuell können keine Mittel mehr beantragt werden. Bei den Branchen stellen Gastgewerbe und Gastronomie mit rund 40 Prozent den Schwerpunkt dar. Auf den unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor entfallen rund 21 Prozent der Anträge. Etwa zehn Prozent der Anträge stammen aus dem Einzelhandelssektor. „Die Branchenverteilung zeigt, dass die Mittel dort angekommen sind, wo wir von Anfang an den größten Bedarf gesehen haben“, sagt Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen, und betont den Erfolg des Programms.

Mit 92 Prozent haben nahezu alle Antragssteller auch die Förderhilfe des Landes NRW beantragt und erhalten.

Coronavirus: Bürgermeister Lierenfeld warnt angesichts steigender Fallzahlen – Facebook-Live mit Dr. Udo Kratel am 4. August

Angesichts steigender Fallzahlen bei den Corona-Neuinfektionen warnt Bürgermeister Erik Lierenfeld vor Sorglosigkeit im Umgang mit den Schutzmaßnahmen: „In der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz liegt NRW über dem bundesweiten Schnitt. Im Rhein-Kreis Neuss haben sich die Zahlen innerhalb der zurückliegenden Woche verdoppelt. Deutlicher kann nicht werden, dass wir noch immer mittendrin sind. Alles, was bisher wichtig war – Abstand halten, Hygiene, das Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen – bleibt auch weiterhin wichtig. Und zwar überlebenswichtig. Denn je mehr wir über das Virus wissen, desto klarer wird, wie gefährlich es ist“, so Lierenfeld.

Auch mit Blick auf das sonnige Wochenende wandte sich der Verwaltungschef über Facebook mit einem eindringlichen Aufruf an seine Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zudem kündigte er für Dienstag, 4. August, um 18.30 Uhr eine weitere „Sprechstunde“ mit Dr. Udo Kratel an. Der niedergelassene Arzt für Innere Medizin und stellvertretende Vorsitzende des Praxisnetzes Dormagen e. V. hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bereits zwei Mal im Livestream auf Facebook den Dormagenern Rede und Antwort gestanden. „Und ich stehe auch jetzt selbstverständlich gerne zur Verfügung, weil das ein niederschwelliges Angebot ist, um Sorgen, Fragen und Anregungen loszuwerden“, so Kratel.

Die Sorge des Bürgermeisters teilt der Mediziner Kratel, wie er betont: „Dadurch, dass ich selber im Testzentrum Neuss Abstriche mache, bekomme ich sehr unmittelbar mit, wie dynamisch sich das Infektionsgeschehen zuletzt wieder entwickelt hat. Ich beobachte das mit großer Sorge. Aus meiner Sicht spielen verschiedene Faktoren dabei eine Rolle. Dass sich viele in falscher Sicherheit wähnen und zum Beispiel wieder ausgelassen feiern, ist einer. Dass viele Menschen den Sommerurlaub im Ausland verbracht haben und wir deshalb auch sehr viel mehr eingeschleppte Infektionen sehen, ein anderer“, erklärt Kratel.

Einig sind sich beide darin, dass nur höchste Achtsamkeit und Vorsicht helfen, um den gefährlichen Trend zu stoppen. „Wir müssen uns wieder auf das besinnen, was die Kurve zum Abflachen gebracht hat“, mahnt Lierenfeld.

Coronavirus: Am 17. August startet wieder der Regelbetrieb in den Kindergärten

Seit mehr als zwei Monaten (8. Juni) haben die Kindertagesstätten wieder geöffnet. Allerdings läuft alles im eingeschränkten Regelbetrieb – die Betreuungszeiten sind um zehn Stunden gekürzt. Dies wird sich in gut zwei Wochen ändern. Denn die Landesregierung NRW hat nun mitgeteilt, dass ab dem 17. August die Rückkehr in den Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung erfolgt. Alle Kinder können ihre Kita wieder im vertraglich vereinbarten Stundenumfang besuchen. Zudem können die gewohnten pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden.

„Es war wichtig, eine schrittweise Öffnung herbeizuführen, um auf die Entwicklungen der Corona-Pandemie reagieren zu können“, sagt Erster Beigeordneter und Schuldezernent Robert Krumbein. „Uns allen ist bewusst, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, dennoch steht der Schutz aller Beteiligten – sowohl der Kinder als auch der Erzieher und Eltern – an erster Stelle.

Kranke Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die auf eine akute infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen ausdrücklich nicht betreut werden. Hat ein Kind jedoch nur eine Schnupfnase ohne weitere Krankheitssymptome soll es für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Gibt es keine weiteren Hinweise auf eine Erkrankung und das Kind zeigt keine weiteren Symptome wie beispielsweise Husten oder Fieber, darf es nach Ablauf der 24 Stunden wieder in die Kita. Es ist kein ärztliches Attest erforderlich.

„Ich kann dennoch nur allen Eltern ans Herz legen, sorgsam in ihrer Entscheidung und Beobachtung zu sein, um Ansteckungsgefahren zu minimieren“, sagt Krumbein.

Laut Landesregierung ist die Rückkehr in den Regelbetrieb jedoch eine Regelung unter der Pandemie. Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts kann es immer zu erneuten Einschränkungen kommen.

Coronavirus: Neue Fassung der Corona-Schutzverordnung mit weiteren Erleichterungen gilt ab Montag

Ab Montag, 15. Juni, treten in Nordrhein-Westfalen weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Die Änderungen betreffen neben Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel unter anderem Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern, die unter Auflagen insbesondere zur Rückverfolgung der Teilnehmer wieder möglich sind.
Auch private Feste aus besonderen Anlässen wie beispielsweise Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Zudem können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen wiederaufnehmen.
„In Kraft bleiben allerdings die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Auch Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.
Erleichterungen gelten indes für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, im Freien für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport können unter Auflagen auch in Hallen wieder stattfinden.
„Die weiterhin positive Entwicklung des Infektionsgeschehens in NRW macht diese weiteren Lockerungen möglich“, erklärt Verwaltungschef Lierenfeld. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit den ersten Öffnungen am 20. April um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. „Diesen Trend zu verstetigen, ist unsere gemeinsame Aufgabe“, sagt Lierenfeld. „Wir müssen weiter verantwortungsvoll und umsichtig handeln, um uns selbst und andere nicht zu gefährden. Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln zum Infektionsschutz halten.“
Die Änderungen im Einzelnen:
Veranstaltungen
Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer. Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.
Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat.
Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.
Private Festveranstaltungen
Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.
Handel, Museen und Gastronomie
Erleichterungen gelten ab 15. Juni auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.
Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wiederaufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben hingegen weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.
Erholungs- und Freizeiteinrichtungen
Das Gillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ab 15. Juni wieder möglich.r
Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.
Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wiederaufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.
Sport
Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden.
Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

Coronavirus: Stadt bereitet sich auf Kita-Öffnungen am 8. Juni vor

Die Stadt Dormagen und die Dormagener Sozialdienst GmbH (DoS) bereiten sich derzeit darauf vor, rund 900 Kinder unter sechs Jahren ab dem 8. Juni wieder im eingeschränkten Regelbetrieb der städtischen Kitas betreuen zu können. Am Freitag, 29. Mai, wurde ein Elternbrief versandt, mit dem der Betreuungsbedarf der Eltern erhoben wird. Die Kinder werden – den Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung entsprechend – zehn Stunden weniger als bislang vereinbart betreut.

„Dies ist zum einen den erhöhten Hygieneanforderungen geschuldet, aber auch der Situation, dass einige Erzieherinnen aufgrund von Vorerkrankungen nicht wie gewohnt einsetzbar sind", erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen und Geschäftsführer der DoS. Im Gegenzug schlägt die Verwaltung dem Rat vor, für die Monate Juni und Juli nur den halben Elternbeitrag zu erheben, um den verminderten Betreuungsumfang für die Eltern finanziell auszugleichen. Darauf haben sich auch die Kommunalen Spitzenverbände mit dem Land verständigt.

„Die neue Betreuungssituation stellt alle Akteure vor große Herausforderungen. Die Beschäftigten in den Kitas, die Verwaltung, die mit Hochdruck an tragfähigen und möglichst passgenauen Lösungen arbeitet, aber vor allem auch die Eltern", weiß Elisabeth Gartz, die im Rathaus für die städtischen Kitas zuständig ist. „Wir suchen gemeinsam mit unseren Kita-Leitungen und den Eltern nach den besten Lösungen in dieser außergewöhnlichen Zeit." Hier sei Flexibilität von allen Beteiligten gefordert. „Und manchmal kann auch eine nachbarschaftliche Hilfe der Lösungsansatz bei fehlenden Betreuungszeiten sein", so Gartz.

Coronavirus: Zum Pfingstwochenende werden weitere Beschränkungen gelockert

Zum langen Pfingstwochenende hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am Mittwoch, 27. Mai, weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen erlassen. So werden die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen ab Samstag, 30. Mai, gelockert. Dann dürfen sich Gruppen bis zu zehn Personen treffen. Allerdings muss später nachvollziehbar sein, welche Menschen an dem Treffen beteiligt waren.

„Die Zahl der Neuinfektionen sinkt trotz der bisher beschlossenen Lockerungen. Das zeigt, wie wichtig ist es ist, im Alltag weiter darauf zu achten, genügend Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten. Eine Mund- und Nasenbedeckung bleibt überall dort vorgeschrieben, wo Mindestabstände nicht sicher eingehalten werden können", sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen.

Sofern der Hygiene- und Infektionsschutz sichergestellt werden kann, dürfen Theater wieder öffnen. Auch Kulturveranstaltungen im Freien sind wieder möglich. Bei einem Publikum von mehr als einem Viertel der normalen Kapazität oder bei mehr als 100 Personen muss dem Gesundheitsamt ein detailliertes Konzept für Hygiene- und Infektionsschutz vorgelegt werden.

Sport mit Körperkontakt im Freien wird für Gruppen von bis zu zehn Personen wieder gestattet, allerdings sind auch hier Hygienevorschriften zu beachten. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind im Freien wieder möglich. Voraussetzung ist hier ein detailliertes und vom Kreisgesundheitsamt genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Soweit alle hygienischen Voraussetzungen gegeben sind, können im Freien auch bis zu 100 Zuschauer zugelassen werden.

Coronavirus: Verordnungsnovelle bringt weitere Lockerungen für das öffentliche Leben

Die heute in Kraft getretene Novelle der Coronaschutzverordnung bringt weitere Lockerungen für das öffentliche Leben. So sind Picknicks wieder erlaubt, das Grillen aber bleibt weiterhin untersagt. Krankenbesuche sind unter strengen Vorkehrungen wieder möglich. Zudem öffnen Tattoo- und Piercingstudios wieder.

„Mir ist wichtig, die Dinge zu betonen, die sich nicht ändern: Es gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen, im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren und dort, wo dies nicht möglich ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Daran hat sich, wie an den Ausnahmen, im Grunde nichts geändert. Wie nachhaltig unsere Erfolge bei der Eindämmung des Coronavirus sind, hängt davon ab, dass wir uns daran weiter halten“, so Lierenfeld. Das gelte auch für Handhygiene, sowie Husten- und Niesetikette.
Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind wieder zulässig. Voraussetzung dafür sind individuelle, einrichtungsbezogene Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, um Patienten, Bewohner und Personal möglichst vor dem Coronavirus zu schützen. Freibäder können ebenfalls wieder öffnen. Auch in diesem Bereich gelten strenge Hygieneauflagen. Hallenschwimmbäder, Spaßbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen hingegen bleiben vorerst weiter geschlossen.

Weiterhin verboten bleiben Veranstaltungen und Versammlungen im öffentlichen Raum. Für den privaten Bereich setzt das Land weiterhin vor allem auf Vernunft und Eigenverantwortung. „Große Gruppenausflüge kann es zum Vatertag dieses Jahr leider nicht geben. Im privaten Rahmen darf zwar gefeiert werden – aber mit der gebotenen Rücksicht auf die eigene und die Gesundheit anderer Mitmenschen“, betont Lierenfeld.

Coronavirus: In der Stadtbibliothek können wieder Zeitungen und Zeitschriften vor Ort gelesen werden 

Nachdem immer mehr gesetzliche Lockerungen in Zeiten von Corona nun in Kraft treten, darf auch die Stadtbibliothek in Dormagen ihr Angebot erweitern. Ab sofort dürfen maximal 20 Kundinnen und Kunden sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten an der Langemarkstraße aufhalten. Dabei zählen ein Elternteil und ein Kind als zwei Personen. Sie dürfen bis zu einer Stunde in der Stadtbibliothek verweilen, um Medien auszuleihen oder zurückzugeben. Zudem ist es wieder erlaubt, Zeitungen und Zeitschriften vor Ort zu lesen.

Darüber hinaus ist es möglich, Medien aus der Stadtbibliothek vorzubestellen und abzuholen. Diese müssen zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Alle derzeit ausgeliehenen Medien sind automatisch bis mindestens 2. Juni verlängert worden. Ab Mittwoch, 3. Juni, gelten wieder die normalen Ausleihfristen.

Derzeit hat die Stadtbibliothek montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per Email an bib[@]stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Hauptausschuss tagt am 18. Mai weiter

Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen hat seit der Corona-Pandemie am gestrigen Dienstag, 12. Mai, erstmals wieder getagt. Aufgrund des Umfangs der Tagesordnung wurde die Sitzung nach sechs Stunden unterbrochen und wird am Montag, 18. Mai, fortgesetzt. Der öffentliche Teil wird ab etwa 16.30 Uhr beginnen. Alle Bürgerinnen und Bürger können den Hauptausschuss auch von zu Hause aus verfolgen. Er wird auf dem städtischen YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/user/PresseStadtDormagen übertragen.

Der zweite Teil der Sitzung findet erneut im Ratssaal der Stadt Dormagen statt – unter großen Sicherheitsvorkehrungen, damit Öffentlichkeit und Sitzungsteilnehmer dabei einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Aufgrund der vom nordrhein-westfälischen Landtag festgestellten epidemischen Lage ordnete Bürgermeister Lierenfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss Vorkehrungen zum Infektionsschutz an.

Zu dem Konzept gehören etwa Eingangskontrollen. Zudem sind im Rathaus zwingend Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen. Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, werden daher gebeten, spätestens 15 Minuten vor Sitzungsbeginn da zu sein, da Wartezeiten nicht auszuschließen sind.

Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist die Zuschauerzahl auf 20 Personen begrenzt. Wer Erkältungssymptome hat, kann nicht teilnehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich spätestens einen Tag vor der Sitzung mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero[@]stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 115 registrieren lassen. Diese erhalten dann bevorzugt Zugang. Nur wenn noch Plätze frei sind oder wieder Plätze frei werden, kann darüber hinaus Zugang gewährt werden.

Coronavirus: Standesamtliche Hochzeiten dürfen mit maximal sechs Gästen stattfinden

Standesamtliche Hochzeiten sind in Dormagen ab sofort nur noch mit sechs Gästen sowie einem professionellen Fotografen möglich. Dies dient, während der Corona-Pandemie, zum Schutz des Brautpaares, der Gäste und des Standesbeamten.

Alle Personen müssen vorher mit Namen und Anschrift angemeldet werden. Es ist die ganze Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Die Gäste dürfen paarweise eintreten und müssen sich vor der Trauung ihre Hände desinfizieren. Eine Desinfektionsstation ist vor Ort installiert.

Paare, die demnächst eine Hochzeit geplant haben, können sich telefonisch unter 02133 257 588 an das Standesamt wenden und beraten lassen. Eine Rechtsberatung – zum Beispiel zu Verträgen mit der Hochzeits-Location, Caterern oder anderen Dienstleistern – findet allerdings nicht statt.

Coronavirus: Spielplätze auf Schulhöfen und Bolzplätze sind weiterhin geschlossen

Seit vergangenem Donnerstag sind die öffentlichen Spielplätze wieder freigegeben worden. Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, ihre Kinder wieder auf den Flächen klettern, rutschen, schaukeln, buddeln und wippen zu lassen. Lediglich die Spielplätze auf Schulhöfen sowie Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen.

Während des Besuchs auf einem Spielplatz sollten Eltern oder andere Begleitpersonen weiterhin auf die Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern sowie auf die Hygiene-Bestimmungen achten.

„Es ist ein positiver Trend zu spüren. Das liegt vor allem daran, dass sich nahezu alle Bürgerinnen und Bürger vorbildlich an die neuen Regelungen und Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung halten“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb kann ich nur weiter an vernünftiges Verhalten appellieren, um so Stück für Stück in die Normalität zurückkehren zu können.“

Coronavirus: Unter diesen Rufnummern sind die Ämter bei der Stadt Dormagen direkt zu erreichen

Seit Wochen beantworten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bürgerhotline täglich zahlreiche Fragen oder leiten an die zuständigen Fachbereiche weiter. Wer spezielle Fragen hat oder einen Termin vereinbaren möchte, kann dies nun auch unter den folgenden Telefonnummern direkt erledigen. Die Fachbereiche sind zu erreichen unter:

02133 257

●  Ausländeramt - 511

●  Baubürgerbüro - 700

●  Bürgeramt - 257

●  Ordnungsamt - 361

●  Familienbüro - 444

●  Kita - 289

●  Schule - 443

●  Standesamt - 588

●  Kulturbüro - 338

●  Musikschule - 262

●  Stadtbibliothek - 212

●  Volkshochschule - 238

Die Bürgerhotline ist weiterhin telefonisch von montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, erreichbar unter 02133 257 555.

Coronavirus: Stadtbibliothek unterstützt Schulen mit digitaler Lernplattform für die Klassen fünf bis zehn

Die Stadtbibliothek Dormagen unterstützt die Schulen während der Schulschließungen mit einer umfangreichen Lernplattform für Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn. Dazu bietet sie das Angebot des Wissens- und Bildungsanbieters Brockhaus über die Homepage der Stadtbibliothek an. Von dort aus gelangen die Schülerinnen und Schüler ab sofort zur kostenlosen Online-Lernhilfe. Mit dem Angebot können sich die Jugendlichen den Schulstoff in digitalen Lernmodulen selbst erschließen. Alle Bibliothekskunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis können jederzeit von zu Hause aus auf das Angebot zugreifen.

Das Brockhaus Schülertraining gibt es für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik. Es hilft den Schülerinnen und Schülern beim Verstehen von Unterrichtsinhalten, Schließen von Wissenslücken und Vertiefung von bereits erlerntem Stoff. Die Schülerinnen und Schüler wählen in dem digitalem Nachhilfe-Angebot ihr Wunschfach und -thema aus und nach einer kurzen Einführung stehen ihnen abwechslungsreiche, interaktive Übungen zur Verfügung. Von Fachexperten und Didaktikern entwickelt, fördert das Brockhaus Schülertraining neben dem Umgang mit Computer und Internet auch Lesekompetenzen, Textverständnis und eigenständiges Arbeiten.

„Die Online-Lernhilfe ist eine sehr gute Möglichkeit, sich zu Hause den Unterrichtsstoff anzueignen und somit keine großen Wissenslücken entstehen zu lassen", sagt Bibliotheksleiterin Claudia Schmidt.

Auf der Plattform können die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen. Durch die Auswahl der Wunschmodule bestimmen sie selbst und lernen gezielt. Nach Beendigung der Aufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler ein direktes Feedback und es wird ihnen der Lösungsweg angezeigt. Alle Inhalte sind geprüft und orientieren sich an den zentralen Lehrplaninhalten.

Interessierte Schülerinnen und Schüler erreichen die Online-Lernplattform im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de. Von dort aus geht es über den Button „Datenbanken" mit den Bibliotheksausweisdaten zum Login des Lernbereichs. In der Liste muss nun „Brockhaus" und anschließend „Online-Kurse" ausgewählt werden.

Das Angebot gilt zunächst bis Ende Mai. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de.

Hintergrund:

Im Jahre 1805 von Friedrich Arnold Brockhaus in Amsterdam gegründet, war Brockhaus über zwei Jahrhunderte hinweg der Herausgeber von gedruckten Nachschlagewerken im deutschsprachigen Raum. 2002 startete Brockhaus mit der Veröffentlichung seiner ersten digitalen Enzyklopädie in ein neues Zeitalter. 2008 wurde das Unternehmen an die Bertelsmann Gruppe verkauft, im Jahr 2015 dann von der schwedischen NE Nationalencyklopedin AB übernommen.

Coronavirus: Das ändert sich nach den neuen Bund-Länder-Beschlüssen in Dormagen

Am Montag, 4. Mai, tritt eine abermals überarbeitete Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kraft. Darin sind weitere Lockerungen vorgesehen. Bürgermeister Erik Lierenfeld: „Die zurückliegenden Wochen waren von zahlreichen Einschränkungen geprägt. Jetzt machen wir uns gemeinsam auf den Weg, in die Normalität zurückzukehren – soweit das ohne einen Impfstoff überhaupt möglich ist. Das wird ein langer Weg, auf dem wir uns sehr vorsichtig und verantwortungsvoll werden bewegen müssen. Und vor allem mit Abstand.“

Das ändert sich ab Montag in Dormagen:

Schule

Der Unterricht für die 4. Klassen in den Grundschulen wird am Donnerstag, 7. Mai, wieder aufgenommen. Die Stadt hält genügend Mund- und Nasenbedeckungen für alle Viertklässler vor, so dass insoweit keine Engpässe befürchtet werden müssen. Wie genau und unter welchen Hygienevorschriften die Schulen öffnen, das wird Anfang der Woche zwischen Schulleitungen und Schulträgern abgestimmt.

ÖPNV

Der Stadtbus fährt ab Montag wieder nach dem normalen Fahrplan. Um das Coronavirus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, bleibe es wichtig, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten und zwingend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, betont Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft: „Diese Pflicht gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Auch die Verwendung von selbstgenähten Masken, einem Halstuch oder einem Schal ist gestattet“, so Schmitz weiter. Auf Fahrten mit Bus und Bahn, die nicht zwingend notwendig sind, sollte weiterhin verzichtet werden, damit die Infektionsgefahr so gering wie möglich bleibt.

Spielplätze

Die Dormagener Spielplätze öffnen nach entsprechender Vorbereitung durch die Stadt ab Donnerstag, 7. Mai, wieder. „Dieser von der Landesregierung beschlossene Schritt stellt aus Sicht der Stadt ein Risiko dar. Deshalb ist es ganz wichtig, dass die Eltern ihrer Verantwortung gerecht werden und 1,5 Meter Abstand halten“, erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. „Alle Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt wissen, worum es geht. Jede Lockerung erfordert Zug um Zug mehr Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken – und ein entsprechend verantwortungsvolles Handeln.“ Nicht von der Spielplatz-Regelung erfasst sind Bolzplätze. „Auch der Skatepark in Horrem ist kein Spielplatz im Sinne der Coronaschutzverordnung“, erläutert Krumbein. Ebenfalls geschlossen bleiben Spielplätze auf Schulhöfen.

Tannenbusch

Auch der Tierpark im Tannenbusch kann wieder öffnen. Es gilt ein neues Sicherheitskonzept, das Maßnahmen vorsieht, um die Einhaltung strenger Hygieneregeln sicherzustellen. Das Konzept sieht unter anderem vor, dass der Einlass begrenzt und die Verweildauer auf höchstens zwei Stunden beschränkt wird. Weil die Umsetzung dieses Konzepts einen gewissen Vorlauf braucht, öffnet der Tannenbusch am Donnerstag 7. Mai, wieder für Besucher. „Das ist gerade für Familien eine gute Möglichkeit, um bei der Freizeitgestaltung wieder etwas Abwechslung zu bekommen. Als Stadt setzen wir darauf, dass die Besucher sich an die Hygienevorgaben halten. Sonst müsste dieser Schritt eben wieder rückgängig gemacht werden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Es wird geraten, sich möglichst im Vorfeld online unter www.tannenbusch-ticket.svgd-dormagen.de ein Ticket zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. Sollten nicht alle der maximal 100 Plätze ausgebucht sein, werden auch Besucher ohne Voranmeldung hereingelassen. „Wir schließen niemanden völlig aus, der keinen Zugang zum Internet hat“, sagt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft, die den Tannenbusch betreibt. Die Sanitäranlagen im Tannenbusch stehen Besuchern – ebenso wie die öffentliche Toilettenanlage in Zons – ab dem 7. Mai wieder zur Verfügung. Parkgebühren werden im Tannenbusch bis auf weiteres nicht erhoben.

Frisöre
Frisöre sowie die medizinische und kosmetische Fußpflege können ebenfalls ab Montag unter Hygieneauflagen wieder ihre Dienstleistungen anbieten. Das Land hat in einer Anlage zur neugefassten Coronaschutzverordnung die Hygieneauflagen für Friseure und Fußpflege konkretisiert, die auf der Homepage der Stadt abrufbar ist.

Museen, Kunstausstellungen und Galerien

Museen, Kunstausstellungen und Galerien können ebenfalls unter Auflagen wieder öffnen. Auch in diesen Bereichen ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen davon sind lediglich Kinder bis zum Schuleintrittsalter sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Außerdem ist die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besuchern auf eine Person pro zehn Quadratmeter der Besucherflächen zu beschränken.

Volkshochschule und Musikschule

Volkshochschule und Musikschule bereiten derzeit die ab Montag wiedereröffnete Möglichkeit von Einzel-Präsenzangeboten im Bereich der Musikschule und Kleingruppen-Präsenzangebote im Bereich der VHS vor. Interessenten melden sich bitte ab Donnerstag, 7. Mai bei den Einrichtungen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres mit wenigen Ausnahmen untersagt. Zulässig sind nur Versammlungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen sowie Versammlungen gesetzlich vorgesehener Gremien. Die Stadt stellt Vereinen, Institutionen und Gesellschaften für solche notwendigen Veranstaltungen ab dem 7. Mai kostenlos die Kulturhalle zur Verfügung – sofern keine eigenen geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Über die genauen Modalitäten der telefonischen Buchung informiert die Stadt Anfang kommender Woche. Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August komplett untersagt. Darunter fallen beispielsweise Volksfeste und Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, Festivals sowie Schützen- oder Weinfeste. In Dormagen finden daher weder der SWD-City Beach noch Trödelmärkte statt.

 

Bürgerhotline

Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. Mit ihren Anliegen können sich Bürgerinnen und Bürger aber ab sofort auch wieder direkt an die zuständigen Fachbereiche wenden.

Coronavirus: Elternbeiträge sollen auch für Mai ausgesetzt werden

Nachdem die Kindertagesstätten und die OGS wegen der Corona-Pandemie weiterhin für den Regelbetrieb geschlossen sind, sollen die Elternbeiträge auch für Mai ausgesetzt werden. Der Einigung der Kommunalen Spitzenverbände mit dem Land soll sich nach dem Vorschlag der Verwaltung auch die Stadt Dormagen anschließen. Abschließend darüber beraten wird im Hauptausschuss am 12. Mai, für den die Verwaltung auch schon den Verzicht auf die Beiträge im Monat Juni vorschlägt, soweit dann das weitgehende Betretungsverbot unverändert in Kraft ist.

„Die Schulen sind derzeit nur für einen kleinen Teil der Schüler wieder geöffnet worden und die in Kitas und Schule angebotene Notbetreuung kann nur von Wenigen genutzt werden. Deshalb ist es nur richtig, die Familien in diesen schwierigen Zeiten weiter finanziell zu entlasten“, sagt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Diese Regelung gilt für alle Beitragspflichtigen, unabhängig davon, ob eine Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung erhalten die Eltern hierüber keinen neuen Beitragsbescheid.

Selbstzahler brauchen im Mai nichts zu überweisen. Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Die Abbuchungen werden für den Monat Mai 2020 gestoppt. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden. Sollten bereits Zahlungen für Mai erfolgt sein oder die Abbuchungen aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet.

Auch auf den Einzug der Mittagessensentgelte verzichtet die Stadt seit März.

Coronavirus: Hauptausschuss tagt am 12. Mai unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen

Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen tagt am Dienstag, 12. Mai, um 14 Uhr unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen. Alle anderen Rats- und Ausschusssitzungen entfallen bis auf Weiteres. Für dieses Verfahren hat sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Ratsmitglieder in einem entsprechenden Umlaufverfahren ausgesprochen. „Entscheidend ist, dass die Stadt trotz der anhaltenden Coronakrise handlungsfähig bleibt", sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Sitzung findet im Ratssaal der Stadt Dormagen statt – unter großen Sicherheitsvorkehrungen, damit Öffentlichkeit und Sitzungsteilnehmer dabei einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Aufgrund der vom nordrhein-westfälischen Landtag festgestellten epidemischen Lage ordnete Bürgermeister Lierenfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss Vorkehrungen zum Infektionsschutz an.

Zu dem Konzept gehören etwa Eingangskontrollen, bei denen kontaktlose Temperaturmessungen sowie Registrierungen durchgeführt werden. Zudem sind im Rathaus zwingend Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen. Bürgerinnen und Bürger, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten, werden daher gebeten, spätestens 15 Minuten vor Sitzungsbeginn da zu sein, da Wartezeiten nicht auszuschließen sind.

Damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist die Zuschauerzahl auf 20 Personen begrenzt. Wer Erkältungssymptome hat, kann nicht teilnehmen. An einer Teilnahme Interessierte können sich spätestens einen Tag vor der Sitzung mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero[@]stadt-dormagen.de registrieren lassen. Diese erhalten dann bevorzugt Zugang. Nur wenn noch Plätze frei sind oder wieder Plätze frei werden, kann darüber hinaus Zugang gewährt werden.

Inhaltlich widmet sich das Gremium vielen wichtigen Themen, die wegen der Corona-Pandemie aktuell drängend sind. So wird es zum Beispiel um die Aussetzung der Elternbeiträge für Mai und die Absage der Schützenfeste gehen. Zudem wird es um die Änderung der Elternbeitragssatzung und den Umbau des Bürgerparks in Horrem gehen. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Information und Beratung über verschiedene Baumaßnahmen und Planungsvorhaben.

Hintergrund:

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 14. April 2020 eine Änderung des § 60 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung beschlossen. Danach wird die Möglichkeit eröffnet, dass der Hauptausschuss in Angelegenheiten, die der Beschlussfassung des Rats unterliegen, während einer epidemischen Lage von landesweiter Tragweite entscheiden kann. Dafür müssen zwei Drittel der Mitglieder des Rates einer Delegierung an den Hauptausschuss zustimmen. Der Landtag hat eine solche epidemische Lage am 14. April zunächst für die Dauer von zwei Monaten festgestellt.

Coronavirus: Weiterhin viele Fragen zu aktuellen Regelungen – Maskenpflicht kommt

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat angekündigt, dass ab Montag, 27. April, im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Einzelhandel eine Maskenpflicht gelten wird. Aktuell liegt hierzu noch kein Erlass vor, so dass die Einzelheiten zu der Regelung noch offen sind. „Grundsätzlich begrüßen wir als Stadt diesen Schritt, weil davon auszugehen ist, dass dadurch die Akzeptanz für Mund- und Nasenbedeckungen gesteigert wird. Das ist dringend nötig, weil Lockerungen im gesellschaftlichen Leben strenge Hygienemaßnahmen erfordern“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. Auch bei Terminen in städtischen Gebäuden sollen künftig Mund- und Nasenbedeckungen getragen werden.

Auch weil es weiterhin viele Fragen zu den aktuell geltenden Regelungen gibt, bieten wir hier noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen und Klarstellungen:

Notbetreuung in Kitas

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, dass ab dem 27. April auch berufstätige Alleinerziehende die Möglichkeit auf Notbetreuung in Kitas haben – unabhängig davon, in welchem Bereich sie tätig sind. Wer einen entsprechenden Notbetreuungsplatz benötigt, schickt bitte eine E-Mail mit Nachweis an kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de. Selbstständige aus diesen Bereichen geben eine Eigenerklärung ab. Entsprechende Vordrucke gibt es unter www.dormagen.de/coronavirus. Zur Notbetreuung im Offenen Ganztag liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Dienstleistungen

Hundeschulen dürfen als Dienstleister betrieben werden. Allerdings nicht in geschlossenen Räumen oder auf Vereinsgelände. Außerdem ist in der Öffentlichkeit nur ein Einzeltraining von Trainer, Hundehalter und Hund erlaubt. Auch Gassigeh-Angebote sind erlaubt. Auch Fotostudios dürfen als Dienstleister ihre Leistungen anbieten. Die Durchführung von kosmetischer Fußpflege ist unzulässig. Für eine medizinisch notwendige Behandlung bedarf es nun nicht mehr zwingend einer ärztlichen Bescheinigung.. Liegt eine solche nicht vor, prüft und beurteilt der Leistungserbringer die medizinische Notwendigkeit selbst. Er ist insoweit gegenüber den kontrollierenden Behörden im Zweifelsfall zum Nachweis verpflichtet.. Personal-Training ist als Dienstleistung nur in privaten Räumen erlaubt –– nicht beim Trainer, im Studio oder auf dem Sportplatz. In all diesen Fällen sind die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen selbstverständlich zu beachten.

Muezzin-Ruf

Auf Antrag der muslimischen Gemeinden und in enger Abstimmung mit den anderen Religionsgemeinschaften erhalten die Moscheen in Dormagen die Ausnahmegenehmigung, freitagmittags zwischen 13.30 und 14 Uhr zwei Minuten lang zum Gebet rufen zu dürfen. In vielen anderen Städten in NRW wird dies bereits so praktiziert. „Wir hoffen, dass das unseren muslimischen Mitmenschen Zuversicht und Hoffnung spendet in einer Zeit, da gemeinsame Gebete weiterhin nicht stattfinden“, so Bürgermeister Lierenfeld. Die Genehmigung gilt nur für die Dauer der Beschränkungen des Besuchs der Moscheen durch die Corona-Pandemie.

Musikschulen

Der Musikschulbetrieb ist nicht gestattet, Einzelunterricht kann aber als Dienstleistung in Privaträumen erbracht werden. Dabei ist auf die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten. Die Musikschule Dormagen bietet inzwischen aber Online-Unterricht an. Dies gilt insbesondere für Einzel- und Zweierunterricht. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Voraussichtlich am Mittwoch, 29. April, beraten Bundesregierung und Länder die weiteren Schritte ab dem 4. Mai.

Die Bürgerhotline der Stadt Dormagen ist ab Montag, 27. April, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Weitere aktuelle Informationen unter www.dormagen.de/coronavirus

Coronavirus: Musikschule bleibt geschlossen, bietet aber Online-Unterricht an

Die Musikschule Dormagen bleibt auch nach der neuen Regelung der Corona-Schutzverordnung, die seit Montag, 20. April, in Kraft getreten ist, geschlossen. Um den Schülerinnen und Schülern aber die Möglichkeit zu geben, sich musikalisch weiterzuentwickeln, werden die Musiklehrerinnen und -lehrer vermehrt Online-Unterricht anbieten. Dies gilt insbesondere für Einzel- und Zweierunterricht.

„Musik ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Deshalb wollen wir – trotz der Corona-Krise – unseren Kundinnen und Kunden musikalisch etwas bieten“, sagt Musikschulleiterin Eva Krause-Woletz. „So verlieren wir auch nicht den Kontakt zu unseren Schülerinnen und Schülern.“

Voraussetzung für einen Online-Unterricht ist die Einverständnis-Erklärung der Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern. Auch für Gruppen, Ensembles und Orchester werden zurzeit Angebote wie Videos oder Tutorials erarbeitet.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 262 oder per E-Mail an musikschule[@]stadt-dormagen.de.

Coronavirus: Mittagessensentgelt wird auch Ende April vorerst nicht eingezogen

Kindertagesstätten und die OGS sind wegen der Corona-Pandemie seit dem 16. März geschlossen. Die weiterführenden Schulen öffnen ab Donnerstag, 23. April, nur teilweise. Deshalb wird das eigentlich für Ende April zu zahlende Mittagessensentgelt für alle städtischen Einrichtungen, die der Dormagener Sozialdienst gGmbH und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessensentgelte der Stadt übertragen haben, vorerst nicht eingezogen. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger selbst, ob ein Essensentgelt gezahlt werden muss.

Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Selbstzahler brauchen Ende April nichts zu überweisen. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden. Sollten bereits Zahlungen für April erfolgt sein oder die Abbuchung aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet. 

„Bezüglich der Frage, wie es mit den Elternbeiträgen für den Monat Mai 2020 aussehen wird, können wir noch keine abschließende Aussage treffen. Auch hier gibt es wieder – wie beim letzten Mal – Gespräche zwischen den Kommunen und dem Land NRW“, erläutert Robert Krumbein, Erster Beigeordneter. „Die Entscheidung durch die Landesebene kann letztlich nur getroffen werden, wenn klar ist, wie viele Kinder tatsächlich in einer Betreuung sind. Möglich wäre es, dass dann die Beiträge nur für die Kinder, die in einer Notbetreuung sind, erhoben werden.“

Coronavirus: Stadtbibliothek öffnet am 23. April unter strengen Auflagen

Ab sofort ist es wieder möglich, Medien aus der Stadtbibliothek auszuleihen. Diese müssen zunächst über den Online-Katalog vorgemerkt und können anschließend nach Absprache abgeholt werden. Dafür kontaktieren Nutzer die Stadtbibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib[@]stadt-dormagen.de, um einen Termin abzusprechen. Bis zu zehn Medien können pro Nutzer ausgeliehen werden.

Zudem hat die Landesregierung jetzt beschlossen, dass Bibliotheken unter strengen Schutzauflagen wieder öffnen dürfen. Deshalb bietet die Dormagener Stadtbibliothek ab Donnerstag, 23. April, ein eingeschränktes Serviceangebot zur Ausleihe und Rückgabe an. Es werden sich nur maximal zehn Personen gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen – und zwar nicht länger als 20 Minuten. Kleinere Gruppen sind nicht erlaubt, nur Einzelpersonen oder maximal zwei Personen (aus einer Familie o.ä.) dürfen die Bücherei gemeinsam betreten. Es gelten geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr

Ein gültiger Bibliotheksausweis oder ein Personalausweis ist bei der Anmeldung vorzuzeigen.

Eine Bargeldzahlung ist nur am Selbstverbucher möglich.

Die Rückgabefristen der Medien, die vor der Schließung ausgeliehen wurden, sind zudem bis Montag, 27. April, verlängert worden. Zur Rückgabe der Medien kann zudem auch die Außenrückgabe genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Coronavirus: Was sich ab Montag alles ändert – und was nicht

Es sind die ersten Schritte zu einer Öffnung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Mit einer neuen Verordnung, die am Montag, 20. April, in Kraft tritt und noch heute veröffentlicht werden soll, gibt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Leitlinien für die Zeit bis zum 4. Mai vor. Änderungen sollen sich zum Beispiel im Bereich Kita und Schule, bei Geschäften sowie für Großveranstaltungen ergeben.


„Mindestens genauso wichtig ist aber auch, was sich erstmal nicht ändert“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Das Kontaktverbot bleibt genauso wie das Abstandsgebot in Kraft. Es bleibt das wichtigste Ziel, alle Menschen so gut wie möglich vor der Infektion zu schützen. Deshalb empfehle ich auch dringend das Tragen einer Mundbedeckung in den Bereichen, wo Abstände nicht eingehalten werden können“, so Lierenfeld weiter.

Ab Montag, 20. April, sollen die weiterführenden Schulen zunächst für Lehrkräfte, Schulpersonal und Schulträger wieder geöffnet werden, damit der Schulbetrieb unter den erforderlichen strengen Hygienevorschriften in kleineren Lerngruppen vorbereitet werden kann. Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer heute in Düsseldorf bekannt gegeben.

Ab Donnerstag, 23. April, sollen Schülerinnen und Schüler, die sich auf Schulabschlüsse  vorbereiten, dann verpflichtend am Unterricht teilnehmen. Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig. Das Angebot einer freiwilligen schulischen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung soll den aktuellen Umständen Rechnung tragen und ist daher eine Option, keine Pflicht.


In einer zweiten Phase sollen ab dem 4. Mai auch die Grundschulen wieder geöffnet werden. Allerdings nur für die Viertklässler, um einen möglichst reibungslosen Wechsel auf die weiterführenden Schulen zu ermöglichen. Der gemeinsame Unterricht aller Schüler in der gewohnten Form wird voraussichtlich mindestens bis zu den Sommerferien nicht stattfinden, so Gebauer.


Auch im Kita-Bereich soll es Neuerungen geben. So soll die Notbetreuung in Stufen ausgeweitet werden, über die genauen Einzelheiten wird das zuständige Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen demnächst informieren.


Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sollen ab Montag alle Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen. Zudem gibt es unabhängig von der Verkaufsfläche Ausnahmen für Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen sowie für Einrichtungsgeschäfte und Babyfachmärkte. Im Übrigen bleibt es auch in diesem Bereich bei den bisher geltenden Regelungen.


Im Bereich des Dienstleistungsgewerbes können sich Friseurbetriebe darauf vorbereiten, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ab dem 4. Mai wiederaufzunehmen.


Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen zunächst weiter nicht stattfinden. Auch Großveranstaltungen, die für die Infektionsdynamik eine große Rolle spielen, bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Hierzu wird die Landesregierung zeitnah detailliertere Informationen herausgeben.


„Wir müssen uns klarmachen, dass wir diese Epidemie noch längst nicht bewältigt haben. Sie dauert an. Deshalb wäre es ein lebensgefährlicher Fehler, wenn wir schon jetzt zu unserem gewohnten Leben zurückkehren. Auf unbestimmte Zeit muss der Ausnahmezustand leider zur Gewohnheit werden“, erklärt Lierenfeld. Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, sei es daher geboten, auf private Reisen und Besuche generell zu verzichten – auch im Verwandten- und Freundeskreis.


Bürgermeister Erik Lierenfeld beantwortet am Freitag, 17. April, um 17.30 Uhr gemeinsam mit Martina Hermann-Biert, der Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend, Familie und Soziales, live auf Facebook die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den Auswirkungen der neuen Verordnung auf das Leben in Dormagen.


Alle Bürgerinnen und Bürger können sich zudem mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr besetzt.
Alle aktuellen Informationen zum Thema Coronavirus gibt es im Internet unter www.dormagen.de/coronavirus.   

Coronavirus: So arbeitet der Rat während des landesweiten Kontaktverbots

Auch wenn derzeit keine Rats- und Ausschusssitzungen stattfinden können: Meinungsvielfalt und politischer Diskurs sind auch während der Coronakrise nicht in Quarantäne. „Aber in gewohnter Form zusammenzukommen, das wäre wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos einfach unverantwortlich“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Der Schutz von Leib und Leben geht vor. Ich gehe davon aus, dass darüber in allen Fraktionen Konsens herrscht.“

In wöchentlichen Videokonferenzen mit den Fraktionsvorsitzenden informiert Verwaltungschef Lierenfeld umfassend über Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Er stellt sich den Fragen der Politik, diskutiert und erklärt Entscheidungen. „Das Infektionsschutzgesetz setzt schließlich nicht die Meinungsfreiheit außer Kraft“, so Lierenfeld. Zudem erhalten die Mitglieder des Rats täglich ein Briefing aus dem Krisenstab, das alle wichtigen neuen Entwicklungen zusammenfasst.

Wichtig sei, dass die Verwaltung handlungsfähig bleibe. Wichtige Entscheidungen – auch zur Bewältigung der Krise oder zur Abmilderung ihrer Auswirkungen – kann der Stadtrat jeder Zeit in Form von Dringlichkeitsbeschlüssen fassen. „Der Gesetzgeber hat Dringlichkeitsbeschlüsse und künftig zudem Beschlüsse im vereinfachten Verfahren bewusst vorgesehen. Das sind Instrumente, die wir jetzt für eine begrenzte Zeit nutzen sollten“, erläutert Bürgermeister Lierenfeld.

Derzeit erhalten die Ratsfraktionen donnerstags die Dringlichkeitsentscheidungen zur Beratung. Die Fraktionsvorsitzenden haben im Anschluss daran die Möglichkeit, Fragen zu den Vorlagen der Verwaltung in einer Videokonferenz zu stellen. Insgesamt haben die Fraktionen zehn Tage Zeit für ihre Beratung. Nur wenn die Mehrheit des Stadtrates der Entscheidung zustimmt, wird der Dringlichkeitsbeschluss von Bürgermeister und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden unterschrieben. „Die Gemeindeordnung sieht vor, dass der Bürgermeister und ein Ratsmitglied den Beschluss treffen können. In Dormagen ist es aber gelebte Praxis, dass alle Fraktionen entsprechend eingebunden sind und der Vorsitzende der größten Fraktion mit unterzeichnet“, erklärt Lierenfeld.

Den aus der Politik an ihn herangetragenen Wunsch nach Präsenz-Sitzungen nennt Lierenfeld „nachvollziehbar – zumal ja der Kommunalwahlkampf vor der Tür steht.“ Dennoch sei es wichtig, dass der Rat jetzt bewusst und geschlossen ein Zeichen setze: „Wir verlangen den Bürgerinnen und Bürgern viel ab, Unternehmen sind wegen des weitreichenden Kontaktverbots in ihrer Existenz gefährdet. In dieser Situation brauchen wir parteiübergreifenden Konsens. Der Wahlkampf muss dann eben warten.“

Der Idee, Ratssitzungen in „abgespeckter“ Form stattfinden zu lassen, erteilt Lierenfeld eine Absage: „Die Sitzungen müssen nun mal öffentlich stattfinden. Die Präsenz der Ratsmitglieder ist zwingend vorgegeben. Weder ist eine Verkleinerung möglich, noch ein Ersatzgremium vorgesehen.“ Die Kommunen entscheiden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung selbst darüber, ob Sitzungen stattfinden. „Die Krise hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Deshalb hat für die Verwaltung das Abschneiden möglicher Infektionsketten höchste Priorität“, erklärt Erik Lierenfeld.

Wenn allerdings ein Fünftel der Ratsmitglieder oder eine Fraktion unter Angabe der zur Beratung zu stellenden Gegenstände es verlangen, ist der Rat unverzüglich einzuberufen.

Coronavirus: Ein offenes Ohr für Bürgersorgen – die Hotline der Stadt wurde bereits rund 1200 Mal kontaktiert

Nachdem der landesweite Erlass zur Schließung der Schulen und Kindergärten kam, stand die Bürger-Hotline nicht mehr still. Rund 1200 Anrufe haben die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits entgegengenommen, beantwortet oder weitervermittelt. In einem Drei-Schichten-Modell betreuen täglich wechselnd rund 15 Personen das Bürgertelefon, insgesamt haben sich 40 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig gemeldet, um zu helfen.

Viele Anrufer benötigen einen Rat, wie sie ihre Situation meistern können oder sind unsicher, was noch erlaubt ist und was nicht. Andere brauchen die Hilfe von Ehrenamtlichen, da sie beispielweise nicht mehr einkaufen gehen können, sollen oder wollen. Wieder andere benötigen einfach nur ein offenes Ohr. „Es ist uns als Stadt sehr wichtig, für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Es sind schwere Zeiten, die uns alle verunsichern“, sagt Renate Dixon, die gemeinsam mit Julia Stöcker die Bürger-Hotline leitet. „Wir helfen, wo wir können.“

Viele Fragen drehten sich zunächst um die Kinderbetreuung, welche Geschäfte noch geöffnet hatten und um wirtschaftliche Fragen, Sorgen und Nöte. Es folgten weitere Schließungen und das Kontaktverbot. Auch wollen viele wissen, wie sie wichtige Termine im Rathaus dennoch wahrnehmen können.

Nach zwei Wochen geht nun der Andrang etwas zurück. „Das ist ein gutes Zeichen. Viele Bürgerinnen und Bürger werden sich mittlerweile an die neue Situation gewöhnt und ihren Alltag organisiert haben“, sagt Dixon. Deshalb wurden jetzt auch die Zeiten für die Hotline angepasst.

Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter 02133 257 555 erreichbar.

Coronavirus: So arbeitet der Corona-Krisenstab im Dormagener Rathaus

Notfalls wird rund um die Uhr gearbeitet: Die Stadt Dormagen hat vor zwei Wochen einen Corona-Krisenstab eingerichtet. Einmal täglich werden dort alle Informationen zusammengetragen – auch am Wochenende. Noch immer steigt die Kurve der Neuinfektionen an, wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand. „Deshalb ist es so wichtig, für einen schnellen und umfassenden Informationsfluss zu sorgen – nach innen und nach außen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld, der den Krisenstab leitet.

Das Ziel ist klar: Die Stadt versucht sich bestmöglich auf die dynamischen Entwicklungen der Coronakrise vorzubereiten. Dabei versuchen die Mitglieder des Gremiums genau wie alle anderen, auf unmittelbaren persönlichen Kontakt zu verzichten: „Viele schalten sich in der täglichen Lagebesprechung per Videotelefonie zu“, erklärt der Bürgermeister. Die Sitzungen finden im Ratssaal statt. „So ist sichergestellt, dass diejenigen, die persönlich anwesend sind, den erforderlichen Abstand einhalten können“, so Lierenfeld weiter.
Die Mitglieder im Stab kommen praktisch aus fast allen Bereichen der Verwaltung. „Weil die Folgen von Corona alle Lebensbereiche betreffen, ist das nur folgerichtig“, sagt Lierenfeld. Mit dabei sind neben dem Ersten Beigeordneten Robert Krumbein auch Vertreter des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Fachbereichsleiter des Bereichs Sicherheit und Ordnung sowie Vertreter von Feuerwehr und Polizei. Den Draht zum Kreis und Nachbarkommunen hält der Bürgermeister über regelmäßige Schalten mit seinen Amtskollegen und dem Landrat. „Auch dieser Austausch ist immens wichtig, denn gerade bei Beginn des Ausbruchs mussten wir viele Entscheidungen schnell vor Ort treffen“, erläutert Bürgermeister Lierenfeld.
Zudem werden alle Stadtratsmitglieder täglich über die aktuelle Situation informiert. „Mir ist es wichtig, unser Handeln für die Fraktionen transparent zu gestalten. Die politische Gremienarbeit kann derzeit nicht in der gewohnten Form stattfinden. Umso wichtiger ist es, dass wir den Stadtrat umfassend auf andere Weise – nämlich digital – einbinden“, sagt Bürgermeister Lierenfeld.

Bei speziellen Themen können weitere Personen nach Bedarf zur täglichen Lagebesprechung hinzugezogen werden. Zum Beispiel Vertreter der Stadtbus GmbH, wenn es um Fragen rund um den ÖPNV geht. „Oder Vertreter unserer städtischen Bürger-Hotline oder dem Außendienst des Ordnungsamtes, die immer wieder Input geben, welche Fragen bei ihnen auflaufen und wo aus Sicht der Menschen Handlungsbedarf besteht“, sagt Erik Lierenfeld.

Coronavirus: Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßt Aussetzung der Elternbeiträge – so wird es geregelt

Schulen, Kindertagesstätten und die OGS sind wegen der Corona-Pandemie seit dem 16. März geschlossen. Daher begrüßt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen und der kommunalen Spitzenverbände, die Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offenen Ganztag im April auszusetzen. „Das ist ein wichtiger Schritt, um Familien in dieser schwierigen und ungewissen Zeit wirtschaftlich zu entlasten“, sagt Lierenfeld. Noch mindestens bis zum Ende der Osterferien bleiben Kitas, Schulen und Kindertagespflege in Dormagen geschlossen.

Diese Regelung gilt für alle Beitragspflichtigen, unabhängig davon, ob eine  Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung erhalten die Eltern hierüber keinen neuen Beitragsbescheid.

Selbstzahler brauchen im April nichts zu überweisen. Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Die Abbuchungen werden für den Monat April 2020 gestoppt. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden.

Sollten bereits Zahlungen für April erfolgt sein oder die Abbuchung aus technischen Gründen nicht gestoppt werden können, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet. 

Zudem wird das eigentlich für Ende März zu zahlende Mittagessensentgelt für alle städtischen Einrichtungen, die der Dormagener Sozialdienst gGmbH und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessensentgelte der Stadt übertragen haben, nicht eingezogen. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger selbst, ob ein Essensentgelt gezahlt werden muss.

Sollten Schließungen über den 19. April 2020 erforderlich sein, wird der Verwaltungsvorstand die weitere Vorgehensweise erneut prüfen.

Coronavirus: Hochzeiten ab sofort nur noch ohne Angehörige möglich

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus: So sind Hochzeiten ab sofort nur noch ohne Angehörige und Gäste möglich. Die Stadt Dormagen legt heiratswilligen Paaren deshalb nahe, ihre Hochzeiten abzusagen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. „Bei allem Verständnis für die oft langfristigen Vorplanungen: Von dem seit Montag geltenden Kontaktverbot sind selbstverständlich auch Hochzeitsgesellschaften betroffen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Bei standesamtlichen Eheschließungen dürfen daher ab sofort nur noch der Standesbeamte, das Brautpaar sowie bei Bedarf ein Dolmetscher zugegen sein.

Die Stadt versucht, mit möglichst viele Fingerspitzengefühl vorzugehen – und sucht das Gespräch mit den Hochzeitspaaren: „Wir erklären den betroffenen Paaren die Situation vor dem Hintergrund des Kontaktverbots. Und legen eine Absage oder Verschiebung nahe, weil in den meisten Fällen große Feierlichkeiten geplant waren – die aber wegen der Corona-Pandemie einfach inakzeptabel sind“, erläutert der Bürgermeister.

Paare, die demnächst eine Hochzeit geplant haben, können sich über die Bürger-Hotline der Stadt unter 02133 257 555 an das Standesamt wenden und beraten lassen. Eine Rechtsberatung – zum Beispiel zu Verträgen mit der Hochzeits-Location, Caterern oder anderen Dienstleistern findet allerdings nicht statt.

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus gibt es online unter www.dormagen.de/coronavirus

Coronavirus: So lief Tag eins des neuen Kontaktverbots in Dormagen

Pressemitteilung vom 23. März 2020

Um Mitternacht ist das neue Kontaktverbot der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Kraft getreten. In Dormagen wird die Einhaltung der neuen Regeln vor allem vom städtischen Ordnungsdienst überwacht. Zuwiderhandlungen können mit einem Ordnungsgeld von 200 bis 25.000 Euro geahndet werden. „Die ersten Rückmeldungen zeigen aber, dass es ganz gut klappt“, resümiert Bürgermeister Erik Lierenfeld die ersten Stunden.

„Es macht mir Hoffnung, dass die überwältigende Mehrheit der Bürger offenbar verstanden hat, dass wir das Ansteckungsrisiko am wirksamsten minimieren, wenn wir auf enge und unmittelbare soziale Kontakte verzichten“, so Lierenfeld weiter. Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 179 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. In Dormagen gibt es 33 bestätigte Infektionsfälle.

Zahlreiche Gespräche führten die Ordnungsamtsmitarbeiter auch mit Einzelhändlern. Bei Vor-Ort-Besuchen wurden offene Fragen geklärt. Einige Märkte stellen die Wahrung des vorgeschriebenen zehn Quadratmeter großen „Sektors“ pro Kunde in den Märkten durch weniger Einkaufswagen sicher. „Die Bereitschaft, sich in dieser Situation nach immer neuen Vorschriften zu richten, ist erfreulicherweise sehr groß“, sagt Bürgermeister Lierenfeld: „Allen ist bewusst, dass es einer gemeinsamen Anstrengung bedarf, um diese Krise zu meistern.“

Weiterhin möglich bleibt ein Spaziergang an der frischen Luft. „Das ist gerade jetzt wichtig. Aber egal ob eine Runde Joggen um die Felder oder Yoga im Freien – wer draußen Sport treiben möchte, sollte das bitte alleine machen“, erklärt Erik Lierenfeld. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Auch draußen ist, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

Auch wer aktuell umzieht, sollte die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach Möglichkeit beachten. Zudem können natürlich weiterhin Umzugsunternehmen beauftragt werden. Zahlreiche Fragen haben die Stadt auch zum Thema Friedhöfe erreicht: Diese dürfen weiter besucht werden, jedoch nur mit maximal einer weiteren Person oder Personen aus dem gleichen Haushalt. Ein wichtiger Hinweis: Die öffentlichen Toiletten auf den Friedhöfen sind aufgrund der Infektionsgefahr geschlossen.

Wegen der stark zurückgegangenen Fahrgastzahlen hat die Stadtbus GmbH ihren Fahrplan angepasst. Ab dem heutigen Montag, 23. März, fahren die Linien WE1 und WE2 montags bis samstags ab 6 bis 20 Uhr im 60-Minuten-Takt. Sonn- und feiertags bleibt es bei den regulären Zeiten laut Fahrplan.

Bürgermeister Erik Lierenfeld beantwortet am Dienstag, 24. März, um 17 Uhr wieder live auf Facebook die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den Auswirkungen der Coronakrise auf Dormagen.

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.

Coronavirus: NRW schafft mit Kontaktverbot einheitliche Leitlinie für Kommunen

Pressemitteilung vom 22. März 2020

Die NRW-Landesregierung hat mit einem weitreichenden Kontaktverbot eine einheitliche Leitlinie für die Kommunen im Kampf gegen das Coronavirus vorgegeben. Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßte den Schritt: „Es ist uns – das hat dieses Wochenende gezeigt – endlich gelungen, das öffentliche Leben spürbar herunterzufahren. Das war wichtig, weil es außer unserem eigenen Verhalten derzeit kein Gegenmittel gegen das Coronavirus gibt. Mit dem heute bekanntgegebenen Kontaktverbot gehen wir diesen Weg konsequent weiter.“ Zudem sei es wichtig, auf allen Ebenen möglichst geschlossen vorzugehen: „Nur so schaffen wir das erforderliche Vertrauen in der Bevölkerung“, so Lierenfeld weiter.

Das von der Landesregierung verabschiedete Kontaktverbot wurde per Rechtsverordnung erlassen und tritt ab Montag, 23. März, in Kraft. Danach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen davon sind Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen sowie zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.
 
Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.
 
Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen. Hier einige zentrale Änderungen im Überblick:

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Besuche sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Handel

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal), unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.
Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.
Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Bürgermeister Erik Lierenfeld appelliert abermals an alle Dormagenerinnen und Dormagener, „jetzt mitzuziehen. Das sind keine Handlungsempfehlungen, sondern verbindliche Regeln, nach denen wir jetzt alle mindestens in den nächsten zwei Wochen zu leben haben.“ Lierenfeld warb zudem dafür, sich über die Kanäle der Stadt Dormagen sowie „seriöse Medien, die ihr Handwerk verstehen", zu informieren. Insbesondere über die sozialen Netzwerke kursierten immer wieder Gerüchte, Halbwahrheiten und bewusst gestreute fake news. „Wir als Stadt werden jedenfalls versuchen, Sie möglichst schnell, umfassend und transparent über alle neuen Entwicklungen zum Thema Coronavirus auf dem Laufenden zu halten.“

Außerdem appelliert der Bürgermeister an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger Falschmeldungen bei Polizei oder Ordnungsamt zu unterlassen: „Wir bekommen Anrufe über Versammlungen, zwei Minuten später treffen die Kollegen ein und es ist niemand dort. Das behindert uns in unserer Arbeit massiv!“
 

Coronavirus: Ausweitung der Notbetreuung in Schulen und Kitas auch in Dormagen

Pressemitteilung vom 22. März 2020

Der Anspruch auf die Notbetreuung von Kindern in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und in den Schulklasse 1 bis 6 soll ausgeweitet werden. Diese Entscheidung haben das NRW-Schulministerium und das NRW-Familienministerium jetzt mitgeteilt. Auf den entsprechenden Erlass warten die Kommunen aktuell. Die Stadt Dormagen wird gemeinsam mit den Trägern dem Vorschlag des Landes für die Kitas folgen. Somit besteht dann ein Betreuungsanspruch, sobald ein Elternteil beruflich eine sogenannte Schlüsselposition bekleidet. Bisher mussten beide Elternteile einer speziellen Berufsgruppe angehören. Auch eine Betreuung an den Wochenenden wird im Zuge dessen sichergestellt.

„Diese Maßnahme ist notwendig, da unsere Erfahrungen der vergangenen Tage gezeigt haben, dass durch den Betreuungsengpass auch viele Pflegekräfte, Krankenpfleger und Ärzte zu Hause geblieben sind“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Das ist in dieser Krise fatal. Wir brauchen jetzt so viel medizinisches Fachpersonal wie möglich, um die Krise gemeinsam zu meistern. Durch die neue Regelung können wir so dafür sorgen und gleichzeitig eine Entlastung in den Familien schaffen.“

Lierenfeld betont aber, mit dieser Regelung maßvoll umzugehen. „Unser oberstes Ziel bleibt weiterhin die Eindämmung des Virus. Nur wer wirklich keine andere Möglichkeit hat, sollte die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll mit dem Angebot um."

Betroffene Eltern wenden sich weiterhin per E-Mail an schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de und kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de oder telefonisch an die Bürgerhotline unter 02133 257 555 und müssen Nachweise vom Arbeitgeber beibringen. Sie erhalten dann eine entsprechende Nachricht durch den Träger.

Coronavirus: Was die Maßnahmen zum Infektionsschutz konkret bedeuten

Pressemitteilung vom 18. März 2020

Die Straßen werden leerer, die Büros auch: Das Coronavirus hat unseren Alltag bereits spürbar verändert. In Dormagen gibt es inzwischen zwei bestätigte Infektionsfälle. „Die schnelle Verbreitung macht vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Angst. Deshalb möchten wir als Stadt weiterhin klar, fundiert und transparent informieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
Gerade mit Blick auf die von der Landesregierung angeordneten Maßnahmen zur Begrenzung der Corona-Pandemie gibt es zahlreiche Fragen – insbesondere von Geschäftsinhabern und Gastronomen. „Diese Situation hat es noch nie gegeben. Deshalb gibt es dafür auch kein Handbuch. Wir versuchen aber, die Maßnahmen bestmöglich zu erklären – und bitten um Verständnis, wenn nicht immer alles sofort klar ist“, wirbt Lierenfeld für Verständnis.
Die klare Zielrichtung aller im Kampf gegen das Coronavirus getroffenen Maßnahmen ist es, persönliche Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „Im Zweifel legt die Stadt Dormagen Regelungen daher streng aus“, erklärt der Bürgermeister.


Einzelhandel nur zur Sicherung der Grundversorgung
Verkaufsstellen des Einzelhandels schließen, es sei denn, es handelt sich um Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungshandel, Bau, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und Großhandelsbetriebe. Auch Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.
Das bedeutet, dass zum Beispiel alle Oberbekleidungsgeschäfte, Schmuck- und Uhrengeschäfte und Blumengeschäfte geschlossen haben. Unter Dienstleistungen fallen Angebote, die zur Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung dienen. Das sind vor allem Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, die ohne das Zusammenkommen großer Gruppen erbracht werden können. Dazu zählen insbesondere die Tätigkeiten der freien Berufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ingenieure. Auch Autowerkstätten sowie der Autohandel fallen unter den Begriff der Dienstleister. Fahrschulen hingegen sind ab sofort zu schließen.


Cafés schließen
Unter Cafés sind auch Eiscafés und Eisdielen – einschließlich des Thekenverkaufs –  zu verstehen. Bei der Abgrenzung zu Restaurants kommt es darauf an, wo der Schwerpunkt des Angebots liegt. Geöffnet bleiben einzig Speiselokale, bei denen der Angebotsschwerpunkt auf der Zubereitung von Mahlzeiten liegt. Das Verweilen in Restaurants ist möglichst zu unterlassen. „Die Menschen sollen dort ihr Essen zu sich nehmen –  aber nicht dort statt im Café nebenan sitzen und ihren Kaffee trinken. Das wäre schlicht widersinnig“, so Lierenfeld.
Der Bürgermeister betonte abermals, dass es jetzt an jedem Einzelnen sei, verantwortlich zu handeln: „Wer jetzt noch ohne triftigen Grund unter Menschen ist, schadet allen. Deshalb rufe ich dazu auf, auch private Feiern jetzt konsequent abzusagen.“


Hilfen für die Wirtschaft
Die Coronakrise stellt die Dormagener Wirtschaft vor große Probleme. „Als Stadt werden wir daher in Anlehnung an das von der Bundesregierung bereits beschlossene Maßnahmenpaket ebenfalls schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten, um schwierige finanzielle Situationen bewältigen zu können“, sagt Lierenfeld.
Nicht zuletzt zum Schutz der Dormagener Arbeitsplätze werden Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Stundungsanträgen wird großzügig, für vier Monate zunächst zinslos, entsprochen. Sollten im Einzelfall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden vorerst nicht mehr festgesetzt. „Da wir mit einer Vielzahl von Anträgen rechnen, bitte ich von Anfragen abzusehen. Die Kolleginnen und Kollegen werden mit Hochdruck arbeiten und den Antragstellern dann antworten.“

Coronavirus: Was Sie jetzt beachten müssen

Pressemitteilung vom 17. März 2020

Seit Wochenbeginn überschlagen sich die Meldungen zum Coronavirus und den zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung ergriffenen Maßnahmen. Es gibt mittlerweile die ersten bestätigten Fälle in Dormagen. „Dennoch wird die Krise offenbar noch immer unterschätzt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Die wirksamste Maßnahme, um Infektionen zu verringern ist es, die Distanz zwischen den Menschen zu erhöhen. Das ist bislang leider noch nicht in dem Maße gelungen, wie es notwendig wäre. Deshalb noch einmal mein Appell: Bleiben Sie zuhause! Vermeiden Sie soziale Kontakte soweit das irgendwie möglich ist. Handeln Sie verantwortungsvoll und schützen Sie diejenigen, die besonders gefährdet sind: Lebensältere und vorerkrankte Mitbürger.“

Klar ist, dass die Coronakrise unseren Alltag auf unbestimmte Zeit verändern wird. Hier ein Überblick über die aktuellen Maßnahmen:

Rathaus und Politik

Ab Dienstag, 17. März, ist die gesamte Stadtverwaltung einschließlich aller städtischen Einrichtungen für den Publikumsverkehr geschlossen. Bei dringenden Anliegen können die Dormagener Bürgerinnen und Bürger telefonisch bei der Bürger-Hotline unter 02133 257 555 oder per E-Mail antermin[@]stadt-dormagen.de einen Terminwunsch hinterlegen. Die zuständigen Fachbereiche werden nach Dringlichkeit entsprechende Termine für Behördengänge vergeben. Alle Sitzungen der politischen Gremien und Arbeitskreise werden zunächst bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt.

Schule, Kitas und Kindertagesbetreuung

Seit Montag, 16. März, sind alle Schulen und Kitas vorerst bis zum 19. April geschlossen. Lediglich für Kinder einer speziellen Personengruppe, die beruflich Verantwortung für die kritische Infrastruktur in der Coronakrise tragen, wird eine Notbetreuung angeboten. Eltern, die eine Notbetreuung brauchen, können sich ebenfalls telefonisch bei der Bürgerhotline melden oder eine Mail an kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de, bzw. schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de schreiben. Die Stadt Dormagen geht davon aus, dass die Rückerstattung von Gebühren für die Dauer der Schließung landeseinheitlich geregelt wird.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Personennahverkehr wird reduziert. Schulbusse fahren ab Mittwoch, 18. März, gar nicht mehr. Der Gesamtfahrplan wird ab Montag, 23. März, auf den Wochenendfahrplan umgestellt, das bedeutet: Der Stadtbus fährt dann im 30-Minuten-Takt mit den Linie WE1 und WE2 – allerdings ab 6 Uhr morgens. Der Nachtexpress fährt nur noch bis 24 Uhr. Das Kundencenter der Stadtbus GmbH ist auch bereits geschlossen. Tickets gibt es nur noch online oder am Automaten.

Einkaufen

Geöffnet bleibt der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Gegebenenfalls werden Sonntagverkaufsverbote ausgesetzt, um den Andrang weiter zu entzerren. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Auch alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Für „Hamsterkäufe“ bestehe kein Anlass: „Die Lebensmittelversorgung ist sichergestellt, deshalb müssen die Regale nicht leergekauft werden. Andere wollen ja auch noch einkaufen“, betont Lierenfeld und appelliert an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

Freizeit

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind unabhängig vom Veranstalter bis zum 19. April untersagt. Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es unter 02133 257 338 oder per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de.

Für den Publikumsverkehr geschlossen sind Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus werden Theater, Museen, Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks – hiervon ist auch der Tannenbusch betroffen, der ab sofort geschlossen ist –  sowie alle weiteren Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder und Spielplätze in Dormagen sind von den Schließungen betroffen.

Restaurants werden spätestens um 15 Uhr geschlossen. Es gelten Auflagen, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische oder eine Beschränkung der Besucherzahl. Zudem müssen die Gästedaten erfasst werden. Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken genutzt werden. Besuche unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollen beschränkt werden.

Die Einhaltung dieser Regelungen wird ab sofort von der Stadt kontrolliert.

Wirtschaft

Für die Wirtschaft geht die Umsetzung dieser Maßnahmen mit erheblichen, teils existenzgefährdenden Umsatzeinbußen einher. „Das ist uns bewusst. An erster Stelle steht jetzt allerdings die Gesundheit der Bevölkerung. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, das für Unternehmen alles getan wird, was nötig ist, um sie zu retten. Wir stimmen im Rhein-Kreis Neuss aktuell weitere mögliche Maßnahmen ab“, so Lierenfeld. Der Rhein-Kreis Neuss hat auf seiner Homepage einen aktuellen Überblick zu Soforthilfen für Unternehmen zusammengestellt.

Bürger-Hotline

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten telefonisch unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Auch Menschen, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich dort melden.

Coronavirus: Erster bestätigter Infektionsfall in Dormagen – Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Pressemitteilung vom 16. März 2020

Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss meldet den ersten bestätigten Coronavirus-Infektionsfall in Dormagen. Die Stadt Dormagen hat in den zurückliegenden Tagen bereits umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. Heute wurden weitere erhebliche Einschränkungen beschlossen. „Wir gehen noch einen Schritt weiter, um die Infektionsketten so gut es geht einzudämmen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Wir müssen Zeit gewinnen. Das bedeutet noch intensivere Einschnitte im täglichen Leben. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger darum, verantwortlich zu handeln: Bleiben Sie zu Hause! Halten Sie Abstand und verzichten Sie auf alle sozialen Interaktionen, die nicht unbedingt erforderlich sind!“

Der öffentliche Personennahverkehr wird reduziert. Schulbusse fahren ab Mittwoch gar nicht mehr. Der Gesamtfahrplan wird ab Montag, 23. März, auf den WE-Plan umgestellt, das bedeutet: Der Stadtbus fährt im 30-Minuten-Takt. Der Nachtexpress fährt nur noch bis 24 Uhr. Senioreneinrichtungen und Begegnungszentren werden ab sofort geschlossen. Trauungen sollen – wenn möglich – verschoben werden. Einstweilen finden noch Hochzeiten statt, an denen aber höchstens zehn Personen teilnehmen dürfen und bei denen genügend Abstand zu halten ist.

Die Tourist-Info in Zons ist geschlossen, alle Führungen durch Zons werden abgesagt. Der städtische Mängelmelder wird nur noch bearbeitet, soweit die gemeldeten Mängel eine unmittelbare Gefahr darstellen.

Auch Trauerhallen bleiben ab sofort geschlossen. Urnenbeisetzungen auf den städtischen Friedhöfen werden ab nächster Woche nur noch ohne Angehörige durchgeführt.

Ehrungsbesuche bei Alters- und Ehejubilaren werden ebenfalls ausgesetzt. „Natürlich werden auch alle weiteren am Sonntag von der Landesregierung beschlossenen Regelungen umgesetzt“, betonte Lierenfeld.

Noch am Sonntag wurden durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten. Die Umsetzung dieser von der Landesregierung verfügten Schließungen werde selbstverständlich durch städtische Mitarbeiter begleitet und kontrolliert, wie Lierenfeld ankündigte.

Die Stadt behält sich weitergehende Maßnahmen ausdrücklich vor: „Ich appelliere an die Vernunft jedes Einzelnen, sich so zu verhalten, dass andere, insbesondere ältere und vorerkrankte Mitmenschen, keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt werden“, erklärt Bürgermeister Lierenfeld: „Wenn ich aber sehe, dass Spielplätze völlig überfüllt sind und sich die Menschen dicht an dicht durch den Tannenbusch schieben, dann werden wir auch diese Orte schließen.“

Lob und Dank richtet Lierenfeld an all jene, die sich bereits als Helfer angeboten haben. „Wir haben am Wochenende über die Bürger-Hotline bereits viele Hilfsangebote erhalten – zum Beispiel was die Erledigung von Einkäufen für ältere Mitmenschen angeht. Das versuchen wir jetzt so zu koordinieren, dass möglichst viele davon profitieren“, so der Bürgermeister. Im Übrigen seien „Hamsterkäufe“ weiterhin unangebracht: „Die Lebensmittelversorgung ist sichergestellt, deshalb müssen die Regale nicht leergekauft werden. Andere wollen ja auch noch einkaufen.“

Alle aktuellen Informationen zum Thema Coronavirus gibt es im Internet unter www.dormagen.de/coronavirus oder telefonisch über die Bürger-Hotline der Stadt Dormagen (02133 257 555, täglich von 8 bis 18 Uhr).

Bürgermeister Erik Lierenfeld steht am heutigen Montag, 16. März, ab 15 Uhr bei Facebook-Live für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Coronavirus: Stadt Dormagen trifft weitreichende Schutzmaßnahmen

Pressemitteilung vom 14. März 2020

Die Stadt Dormagen hat nach der Absage aller städtischen Veranstaltungen und der Schließung von Kitas und Schulen heute weitere Schutzmaßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen. Die gesamte Stadtverwaltung schließt ab Dienstag, 17. März, für den Publikumsverkehr. Behördengänge sind dann nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich. Auch sämtliche Kultureinrichtungen der Stadt sind ab sofort geschlossen. Das gilt für die Stadtbibliothek, Musikschule und VHS ebenso wie für das gesamte Kulturhaus und die Kulturhalle. Zudem sind das Stadtbad sowie alle Sportanlagen, Turnhallen und sonstigen städtischen Veranstaltungsräume von den Schließungen betroffen.
„Dormagen fährt runter. Das öffentliche, private und berufliche Leben wie wir es aus unserem Alltag kennen, wird in den nächsten Wochen nicht mehr stattfinden“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Schließungen seien „nicht nur ein Gebot der Vernunft und die dringende Empfehlung aller Experten, sondern Ausdruck von Solidarität und Gemeinschaftssinn“, so Lierenfeld weiter: „Wir müssen gemeinsam versuchen, die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten.“
Mit der Stadtbus GmbH und der Energieversorgung Dormagen GmbH (evd) schließen auch zwei Stadttöchter ab sofort ihre Kundencenter. Der Bürgermeister kündigte zudem an, dass alle Ausschuss- und Ratssitzungen abgesagt werden.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Stadtbus- und evd-Kunden können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten unter 02133 257 555 an die Bürger-Hotline der Stadt wenden. Diese ist ab sofort täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt.


Bürgermeister Erik Lierenfeld zeigte Verständnis für die Sorgen, die Wirtschaft, Einzelhandel und Gastronomie angesichts der zu erwartenden Umsatzeinbußen plagen. „Ich werde dem Stadtrat deshalb vorschlagen, dass wir Gebühren erlassen und mich außerdem dafür stark machen, dass Bund und Land schnell durch zinslose Kredite unterstützen. Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“, so Lierenfeld.
Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihres Alters oder sonstiger Gebrechen ihr Haus nicht verlassen können oder Hilfe benötigen, können sich ebenfalls an die Bürgerhotline wenden. Die Stadt wird – gemeinsam mit Ehrenamtlern – versuchen, im Alltag zu helfen – zum Beispiel mit Einkäufen.
Bürgermeister Erik Lierenfeld steht am Montag, 16. März, ab 15 Uhr live auf Facebook für Bürgerfragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung.

Coronavirus: Dormagener Schulen und Kitas ab Montag geschlossen

Pressemitteilung vom 13. März 2020

Alle Schulen in Dormagen werden ab Montag, 16. März, bis zum 19. April geschlossen. Das hat die nordrhein-westfälische Landesregierung heute beschlossen. „Bereits am Montag wird der Unterricht in den Schulen eingestellt. Es gibt dann keine Schulpflicht mehr“, erklärt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. Bis einschließlich Dienstag, 17. März, haben die Schuleltern Gelegenheit, sich auf diese Situation einzustellen. Am Montag und Dienstag stellen die Schulen eine Betreuung sicher.

Die Kindertagesstätten der Stadt und der Dormagener Sozialdienst GmbH bieten am Montag nur noch einen Notdienst an. „Wir sorgen dafür, dass die Eltern in den Schulen und Kitas Ansprechpartner haben, um kurzfristig Lösungen für etwaige Betreuungsprobleme zu finden.“

„Dort, wo die Eltern beruflich Verantwortung für die kritische Infrastruktur in der Coronakrise tragen, also zum Beispiel im Gesundheitssektor oder in Sicherheitsbehörden, wird auch weiterhin die Kinderbetreuung sichergestellt“, erklärt Krumbein. Für die genaue Bedarfsermittlung stellt die Stadt ab Montag auch eine Online-Plattform auf ihrer Homepage bereit.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dormagen wird zudem am Samstag über weitere Maßnahmen entscheiden. So sollen das Stadtbad, die Stadtbibliothek, Musik- und Volkshochschule ebenfalls kurzfristig geschlossen werden. Der Publikumsverkehr in den Rathäusern wird erheblich eingeschränkt. „Wir müssen jetzt in allen Bereichen dafür sorgen, soziale Kontakte zu vermeiden: in unserem privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld“, betont Beigeordneter Krumbein: „Um die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten, müssen wir alle einen Beitrag leisten.“

Eltern, die beruflich in infrastrukturkritischen Bereichen arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, können sich ab sofort unter kita.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de oder schule.notbetreuung[@]stadt-dormagen.de melden.

Coronavirus: Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen ab

Pressemitteilung vom 11. März 2020

Die Stadt Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen bis auf weiteres ab. „Um zu verhindern, dass sich das Coronavirus weiterhin so schnell ausbreitet, müssen wir unser soziales Leben und gesellschaftliche Aktivitäten einschränken“, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. In Deutschland steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind derzeit 1.296 Menschen infiziert – die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. „Wir stehen am Anfang der Epidemie. Deshalb haben wir uns als Stadt dazu entschieden, alle größeren Veranstaltungen abzusagen. Und appellieren zunächst an alle anderen Veranstalter, es uns gleichzutun“, so Krumbein weiter.


Von den Absagen betroffen sind auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Der Kampf gegen das Virus ist in eine neue Phase übergegangen, deshalb ist es eine bewusste Entscheidung, im Zweifel auch kleinere Veranstaltungen abzusagen. Denn auch dort herrscht eine latente Infektionsgefahr“, erklärt Krumbein. Die vom Kulturbüro der Stadt veranstaltete „Tork-Show“ am Freitag, 13. März, entfällt ebenso wie der große Frühjahrsputz am Samstag, 14. März. Über mögliche Ersatztermine informiert die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt.
Zunächst sind von der Entscheidung alle Veranstaltungen bis zum 19. April betroffen. „Da die Lage sich dynamisch entwickelt, werden wir ständig Neubewertungen vornehmen – in enger Abstimmung mit dem Rhein-Kreis Neuss. Und in Anlehnung an die Einschätzungen und Empfehlungen der Landes- und Bundesbehörden sowie des Robert-Koch-Instituts“, so Robert Krumbein.
Umarmt man sich besser nicht mehr zur Begrüßung? Was ist mit Schwimmbadbesuchen, Geburtstagsfeiern oder Essen im Restaurant? Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sei das Verhalten jedes Einzelnen entscheidend, betont Krumbein. Weder Panik noch unreflektierte Gelassenheit seien jetzt geboten: „In vielen Situationen müssen wir eigenverantwortlich entscheiden. Und diese Abwägung im Alltag kann uns keine Regierung abnehmen, da müssen wir selbst vernünftig und solidarisch handeln.“

Neben dem Sauberhaft-Tag und der Tork-Show werden im März außerdem abgesagt: Die Veranstaltung „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ am 20. März in der BvA-Aula, die Aufführung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ des Rheinischen Landestheaters am 20. März in der Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden, der Auftritt von Katie Freudenschuss mit ihrem Programm „Einfach Compli-Katie!“ am 21. März in der Kulturhalle, der Instrumenten-Tag der Musikschule am 28. März.


Der Veranstaltungskalender der Stadt bietet einen ständig aktualisierten Überblick über alle abgesagten Termine: www.dormagen.de/tourismus-freizeit/feste-veranstaltungen/.

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen unter 02133 257 338 oder per Mail an olaf.moll[@]stadt-dormagen.de.

_______________________________________________________________________________________________________________

Die Stadt Dormagen weist auf die aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2 hin:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181 601 7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Hygienetipps

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze finden sich überall in der Umwelt. Viele besiedeln auch unseren Körper – die meisten sind für uns harmlos. Manche können jedoch auch krank machen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Teilen
Karte
Voice reader
Online-Dienste
Stadt-töchter
Nach oben