… und was passiert in Dormagen?
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist ein politisches Gremium in Dormagen und vertritt die hier lebenden Menschen mit internationaler Familiengeschichte. Er wird alle fünf Jahre demokratisch und geheim gewählt und besteht zurzeit aus insgesamt 13 Mitgliedern. Bis zu zehn Vertreterinnen und Vertreter werden direkt von Dormagenerinnen und Dormagenern gewählt, die z.B. eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen oder die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten haben. Fünf weitere Mitglieder werden vom Stadtrat in den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration entsandt.
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration hat dasselbe politische Gewicht wie andere Ausschüsse. Er ist Fachgremium für das Zusammenleben in Vielfalt und die Integration und bemüht sich darum, durch politische Mitsprache für Chancengerechtigkeit und ein gutes Miteinander innerhalb der Stadt, zu sorgen. In seinen öffentlichen Sitzungen berät er z.B. über verschiedenste Angelegenheiten, stellt Anfragen an die Verwaltung und gibt dem Stadtrat Beschlussempfehlungen. An den Sitzungen nehmen auch ständige Beratungspersonen teil, die z.B. Wohlfahrtsverbände, Schulen oder den Rat der Religionen vertreten.
Mitglieder des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration sind beratend im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Senioren, Ausschuss für Personal, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, Betriebsausschuss Eigenbetrieb Dormagen (ED) und Technische Betriebe Dormagen (TBD), Jugendhilfeausschuss, Kulturausschuss, Planungsausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Schulausschuss, Sportausschuss und Umweltausschuss vertreten.
Die Sitzungen des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration finden ca. vier Mal im Jahr spätnachmittags im Ratssaal des neuen Rathauses statt.