Johana Gebru Desta und Markus Nicolini gewinnen die D´Art

Johana Gebru Desta und Markus Nicolini heißen die Sieger der Dormagener Kunstausstellung D´Art 2021. Bürgermeister Erik Lierenfeld und Angelika Knauft, Gattin des Schirmherrn Reinhard Knauft, zeichneten die beiden Kreativköpfe jetzt ebenso wie die Zweit- und Drittplatzierten aus.

Johana Gebru Desta setzte sich mit ihrem sehenswerten Foto „Das Auge des Betrachters im Rausch“ in der Altersklasse der 16- bis 25-Jährigen durch. Die Worringerin hat gerade an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim –
ebenso wie Lasse Gernoth und Alina Neef – das Abitur erfolgreich absolviert. Lasse Gernoth hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Der Straberger schaffte es mit seinem Foto „Sinne der Straße“ auf den zweiten und mit der Gemeinschaftsarbeit mit der Worringerin Alina Neef auf den dritten Platz.

Markus Nicolini gewann die D´Art in der Altersklasse Ü25. Der Hackenbroicher beeindruckte mit seinem Foto „Rausch der Sinne – fühlen, spüren, hören“. Platz zwei ging an Beate Limbrock. Die Ückeratherin überzeugte mit „Rushhour“, einem mit Acryl auf Leinwand gefertigten Bild. Rang drei belegte die Stürzelbergerin Sandra Kamenz mit ihrem gelungenen Aquarell „Klangfarben“.

60 kreative Köpfe hatten es mit 101 Kunstwerken in die 17. D´Art geschafft. Das Thema der diesjährigen Ausstellung lautete „Im Rausch der Sinne“. Die größte Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstler*innen ist weiter online auf der Webseite www.dormagen.de/dart21 zu sehen. Im städtischen Kulturbüro laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Auflage. Diese wird unter dem Motto „In neuem Licht“ vom 4. November 2022 bis 22. Februar 2023 erstmals in Präsenzform und gleichzeitig in digitaler Form zu sehen sein. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen.

Für weitere Informationen steht Daniela Cremer im Kulturbüro gerne zur Verfügung. Sie ist telefonisch zu erreichen unter  02133 257 605 oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de.

Kunstausstellung „Der Mensch – Teil des Universums“
seit 14. September im Kulturhaus

Nach nahezu zwei Jahren Zwangspause ist nun wieder eine Ausstellung im Kulturhaus zu sehen. Das städtische Kulturbüro präsentiert in der lichtdurchfluteten Halle an der Langemarkstraße 1-3 einen Querschnitt der Werke von Gisela Gelzhäuser und Viktoria Uherek. „Der Mensch – Teil des Universums“ haben die beiden Künstlerinnen ihre Gemeinschaftsausstellung betitelt. Diese hat Bürgermeister Erik Lierenfeld am 16. September eröffnet.

Gisela Gelzhäuser setzt sich mit existentialistischen Grundthemen wie Tod, Freiheit, Angst, Verantwortung und Entscheidung auseinander. In ihren Arbeiten versucht die Nievenheimerin, Unsichtbarem Gestalt zu geben. Kunst bedeutet für die Malerin, die unter anderem mit Stein, Holz, Acrylglas, Epoxidharz und Eisen arbeitet, Begegnung. Gelzhäusers Werke waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.  
„Kunst ist für mich der Augenblick der Freiheit, die ich spüre, wenn ich mich der Gestaltung einer Idee zuwende“, sagt Viktoria Uherek. Es ist ein Abenteuer, eine spielerische Auseinandersetzung mit der Idee, dem Material, der Form und der Technik. „Etwas noch nie Dagewesenes entsteht“, betont die aus dem Ruhrgebiet stammende Künstlerin. Viktoria Uherek hat in der Vergangenheit ihre Werke in mehreren Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen präsentiert.

Die Ausstellung können nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen (maximal 48 Stunden alter Schnelltest) besuchen. Sie ist bis zum 19. November 2021 geöffnet, montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr. Die Öffnungszeiten während der Herbstferien vom 11. bis 22. Oktober sind montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Weitere Informationen erteilt Daniela Cremer im städtischen Kulturbüro, Tel. 02133/257-605.

In neuem Licht: Kulturbüro verkündet Thema der D´Art 2022

Die D´Art 2021 läuft zwar weiter als Online-Ausstellung, doch im städtischen Kulturbüro laufen längst die Vorbereitungen für die nächste Auflage. Die wird das Thema „In neuem Licht“ haben und erstmals in Präsenzform und gleichzeitig in digitaler Form zu sehen sein. „Nach den sehr guten Erfahrungen mit bereits über 4.000 Zugriffen auf die Webseite der aktuellen D´Art möchten wir an der virtuellen Ausstellung als begleitende zusätzliche Plattform im kommenden Jahr festhalten“, kündigt Kulturdezernent Dr. Torsten Spillmann an.

Die D´Art ist die größte Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler. „Sie ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, sagt Organisatorin Daniela Cremer. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „In neuem Licht“ entsprechen.

Die nach Meinung der Jury besten Exponate werden vom 4. November 2022 bis 22. Februar 2023 im Dormagener Kulturhaus und auf der städtischen Webseite ausgestellt. Die Werke selbst müssen kreative Köpfe erst in der zweiten Oktober-Hälfte des kommenden Jahres im Kulturbüro abgeben. „Wir informieren erneut frühzeitig, damit Interessierte genug Zeit haben, sich mit dem Thema kreativ auseinander zu setzen“, erklärt Daniela Cremer.

Bei der Ausrichtung der 18. D´Art kann das Kulturbüro wieder auf die großartige Unterstützung mehrerer ehrenamtlich tätiger Kunstexpertinnen und –experten bauen. So bilden Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, erneut die Jury. Das bewährte Organisationsteam verstärken einmal mehr die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch.

Die Schirmherrschaft hat erneut der Dormagener Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH, übernommen. Bei Abgabe der Werke im nächsten Jahr wird um eine Mindestspende von fünf Euro für den Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Dormagen, gebeten.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133 257 605. Die D´Art 2021 gibt es auf dieser Webseite zu sehen.

Virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Hans Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.

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