In neuem Licht: Kulturbüro verkündet Thema der D´Art 2022

Die aktuelle D´Art läuft zwar noch als Online-Ausstellung, doch im städtischen Kulturbüro laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Auflage. Die wird das Thema „In neuem Licht“ haben und erstmals in Präsenzform und gleichzeitig in digitaler Form zu sehen sein. „Nach den sehr guten Erfahrungen mit bereits über 4.000 Zugriffen auf die Webseite der aktuellen D´Art möchten wir an der virtuellen Ausstellung als begleitende zusätzliche Plattform im kommenden Jahr festhalten“, kündigt Kulturdezernent Dr. Torsten Spillmann an.

Die D´Art ist die größte Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler. „Sie ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, sagt Organisatorin Daniela Cremer. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „In neuem Licht“ entsprechen.

Die nach Meinung der Jury besten Exponate werden vom 4. November 2022 bis 22. Februar 2023 im Dormagener Kulturhaus und auf der städtischen Webseite ausgestellt. Die Werke selbst müssen kreative Köpfe erst in der zweiten Oktober-Hälfte des kommenden Jahres im Kulturbüro abgeben. „Wir informieren erneut frühzeitig, damit Interessierte genug Zeit haben, sich mit dem Thema kreativ auseinander zu setzen“, erklärt Daniela Cremer.

Bei der Ausrichtung der 18. D´Art kann das Kulturbüro wieder auf die großartige Unterstützung mehrerer ehrenamtlich tätiger Kunstexpertinnen und –experten bauen. So bilden Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, erneut die Jury. Das bewährte Organisationsteam verstärken einmal mehr die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch.

Die Schirmherrschaft hat erneut der Dormagener Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH, übernommen. Bei Abgabe der Werke im nächsten Jahr wird um eine Mindestspende von fünf Euro für den Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Dormagen, gebeten.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133 257 605. Die aktuelle D´Art gibt es auf dieser Webseite zu sehen.

Im Rausch der Sinne bei der D´Art 2021 – Beliebte Ausstellung ist online

„Schmetterlingswirbel in Pastell“, „Adrenalin-Junkie“ und „Die vielen Ichs“ – es sind reizvolle Titel, hinter denen sich gelungene Kunstwerke verstecken. Insgesamt 101 sehenswerte Exponate von 60 kreativen Köpfe haben es in die D´Art 2021 geschafft. Die größte Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstler*innen ist ab sofort erstmals online auf der Webseite www.dormagen.de/dart21 zu sehen.

„Ich bin beeindruckt von den tollen künstlerischen Leistungen und stolz, dass wir so viele Künstlerinnen und Künstler in unseren eigenen Reihen haben“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Sehr erfreulich: Mehrere Schüler*innen der heimischen Bertha-von-Suttner-Gesamtschule sind ebenso mit Werken vertreten wie Kunstschaffende, die sich erstmals um eine Teilnahme beworben haben. Entstanden ist ein sehr ansprechender Kunst-Mix mit vielen unterschiedlichen Techniken von Actionpainting über Reliefkunst und Zeichnungen bis zu vielfältigen Skulpturen. 

Das Thema der 17. D´Art lautet „Im Rausch der Sinne“. Die Schirmherrschaft hat erneut Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. „Ich bin begeistert, wie es das städtische Kulturbüro zusammen mit den engagierten Jurorinnen und Juroren immer wieder schafft, Künstler von Jung bis Alt dafür zu gewinnen, sich an der D’Art mit einer Vielzahl von interessanten und beeindruckenden Werken zu beteiligen", sagt der Dormagener. „Man spürt regelrecht die Sehnsucht, mit Farbe und Form den ,Rausch der Sinne‘ mitzuteilen. Gerade in dieser Zeit, wo Kunst und Kultur zu kurz kommen, fällt sehr schnell auf, wenn diese fehlt. Kunst ist ein Lebensmittel!“

Die Jury mit Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Ulrico Czysch, Künstler aus Zons, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, hatte die vielen Bewerbungen bewertet und entschieden, welche Werke in die Ausstellung gelangen. Aus Befangenheitsgründen hatte Martina Storm die Werke ihrer Schüler*innen nicht bewertet. Die Organisation haben neben dem Kulturbüro-Team die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch übernommen. 
  

Virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Hans Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.

Teilen
Karte
Kontakt

Öffnungszeiten
montags bis mittwochs
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr

donnerstags
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

freitags
8.15 bis 13 Uhr

Nach vorheriger Absprache sind auch Abholzeiten zwischen 12 und 14 Uhr möglich.


Telefon
02133 257 338


E-Mail
kulturbuero@stadt-dormagen.de

Voice reader
Online-Dienste
Stadt-töchter
Nach oben