4.300 Gäste sorgen für einen Besucherrekord beim Zonser Comedy-Festival

Mehr als 4.300 Gäste beim sechsten Zonser Kabarett- und Comedy-Festival bescherten dem städtischen Kulturbüro erneut einen Besucherrekord. Fünf der sieben Vorstellungen auf der Freilichtbühne waren frühzeitig ausverkauft: Ingrid Kühne, Lisa Feller, das Kom(m)ödchen, Volker Weininger als Sitzungspräsident und Atze Schröder standen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Gut besucht waren auch das kabarettistische Generationen-Duell mit Max und seiner Tochter Toni Uthoff sowie das Kinder-Mitmach-Konzert mit herrH.

Künstlerinnen und Künstler sowie die Gäste zeigten sich an jedem Veranstaltungstag von der besonderen Atmosphäre der Freilichtbühne beeindruckt. „Das ist eine wunderbare Location hier in Zons. Dazu das tolle Publikum und die perfekte Organisation. Es macht richtig Spaß, hier zu spielen“, sagte Atze Schröder nach seiner Zons-Premiere. Auch alle anderen Künstlerinnen und Künstler äußerten sich Abend für Abend ähnlich begeistert. Für große Begeisterung sorgten die Auftritte auch beim Publikum: Die Besucherinnen und Besucher feierten die Akteure an jedem Tag. „Am Ende jeder Vorstellung gab es stehend dargebrachte Ovationen“, stellte Kulturbüro-Leiter Olaf Moll zufrieden fest.

Sein besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Dormagen und des heimischen Malteser Hilfsdienstes sowie den Sponsoren evd energieversorgung dormagen, VR Bank eG, Mux & Harf Automobiltechnik, Autohaus Gottfried Schultz in Dormagen und dem Medienpartner Rheinischer Anzeiger.

In trockenen Tüchern sind bereits alle Verträge für die siebte Festival-Auflage, die vom 2. bis 11. Juli 2027 auf der Freilichtbühne stattfinden wird. Mit Rheinglück Immobilien an der Kölner Straße 75 ist dann ein neuer Sponsor dabei. Das Interesse an den beiden Vorstellungen, die bereits im Verkauf sind, ist schon jetzt groß.

Insgesamt 600 Karten sind bereits für Mirja Boes und Michael Mittermeier verkauft. Mirja Boes kehrt mit ihrer Band HonkeyDonkeys und dem neuen Programm „Carpfe diem“ am 2. Juli 2027 auf die Freilichtbühne zurück. Zum dritten Mal gastiert Michael Mittermeier in Zons – diesmal am 7. Juli 2027 mit seinem neuen Programm „Oldboy …sind wir bald da?“. Karten für beide Abende sind aktuell zu Frühbucherpreisen im Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Das komplette Programm stellt das Kulturbüro mit dem Beginn des Kartenverkaufs für alle weiteren Vorstellungen am 31. Oktober vor.

Mirja Boes kommt zurück nach Zons

Mit Mirja Boes präsentiert das städtische Kulturbüro den nächsten Kracher beim siebten Zonser Kabarett- und Comedy-Festival. Gemeinsam mit ihrer Band „HonkeyDonkeys“ kehrt sie am Freitag, 2. Juli 2027, um 20 Uhr auf die Freilichtbühne zurück. Bereits fest steht zudem der Auftritt von Michael Mittermeier am 7. Juli des nächsten Jahres. „carpfe diem – Lutsche den Tag!“ heißt das neue Programm, in dem es die Spaß-Garantin unter anderem mit aluminiumfreien Kaffeepads, Duschabziehern und Telefonwarteschleifen zu tun haben wird.

„Das hat Riesen-Spaß hier auf dieser tollen Freilichtbühne gemacht. Gerne wieder“, sagte Mirja Boes nach ihrer Zons-Premiere im vergangenen Jahr. Das städtische Kulturbüro konnte sich mit der „Queen of Quatsch“ schnell auf eine Neuauflage im kommenden Jahr verständigen.

Der Kartenverkauf für den Auftritt von Mirja Boes hat begonnen. Tickets sind aktuell zum Frühbucher-Preis von 32,90 Euro im Ticket-Shop dormagen.reservix.de sowie in der City-Buchhandlung Dormagen erhältlich. Das Festival wird unter anderem von Rheinglück Immobilien – Ihr Makler für besondere Immobilien (Kölner Straße 75, Dormagen), der VR Bank eG sowie vom Medienpartner Rheinischer Anzeiger unterstützt.

Foto: Lars Laion

Der Reiz der puren Natur auf Fotos: Norbert Bieberstein stellt in der Glasgalerie aus

„Von der Landschaft bis zum Makro - Naturfotografie“ ist der Titel einer Ausstellung mit Werken des Fotografen Norbert Bieberstein, die nun in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen zu sehen ist. Es ist bereits Biebersteins zweite Ausstellung nach „Stadt - Land - Mensch“ in der Glasgalerie.

„Natur findet sich überall, doch sie wird nicht immer gesehen, sowohl im Detail als auch im Großen“, sagt der Zonser, der seit vielen Jahren erfolgreich an Dormagens großer Gemeinschaftsausstellung D´Art teilnimmt. Seit mehr als 40 Jahren ist die Kamera sein Begleiter auf diversen Reisen und Streifzügen durch die nähere Umgebung. Es kommen Tiere und Pflanzen, aber auch unbelebte Natur vor die Linse.

Die in der Glasgalerie ausgestellten Fotografien sind großformatige Drucke auf Leinwand oder gerahmte Abzüge auf Papier. Zudem stellt Norbert Bieberstein auch Alu-Dibond-Abzüge aus.

Die Ausstellung ist Bestandteil der städtischen Ausstellungsreihe und bis zum 9. Oktober geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr und während der Sommerferien vom 20. Juli bis 1. September montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Fragen zum Ausstellungsprogramm und zur D´Art beantwortet Leopold Wolff im Kulturbüro, Telefon 02133 257 4111, E-Mail: kulturbuero[@]stadt-dormagen.de

Nur noch wenige Karten für Berliner Distel und Schlachtplatte

Zwei Veranstaltungen aus der Kabarett-Saison 2026/27 in der Kulturhalle Dormagen, Langemarkstraße 1-3, nähern sich dem Ausverkauf. So kann das städtische Kulturbüro für die Kabarett-Komödie „Stadt Land Sockenschuss“ mit der Berliner Distel am Samstag, 7. November, um 20 Uhr nur noch 50 Karten anbieten.

Die Publikumslieblinge aus der Bundeshauptstadt nehmen die Gäste mit auf einen schrägen Roadtrip durch ein noch schrägeres Land. „Dabei völlig unüblich: Wir fahren pünktlich los, kommen ohne Verspätung an und dazwischen liegen für Sie 100 komplett staufreie Minuten Kabarett“, versprechen sie.

Stets frühzeitig ausverkauft ist in Dormagen die „Schlachtplatte“. Robert Griess, Nora Boeckler, Hosea Ratschiller und Gilly Alfeo bilden diesmal das Ensemble, das am Freitag, 8. Januar 2027, um 20 Uhr in der Kulturhalle zur kabarettistischen Jahresendabrechnung bittet. Die vier Kabarettisten rechnen mit dem Wahn- und Schwachsinn des Jahres 2026 ab. Aktuell, abwechslungsreich und aberwitzig.

Einzelkarten und die beliebten Wunsch-Abos mit mindestens drei Vorstellungen nach Wahl gibt es im Ticket-Shop dormagen.reservix.de sowie in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110, in Dormagen.

Kultursommer Knechtsteden: Comedy-Spaß pur

Drei attraktive Comedy-Abende bietet der Knechtstedener Kultursommer in der Theaterscheune vom 4. bis 6. August.

Die Reihe startet am Dienstag, 4. August, um 20 Uhr mit Roberto Capitoni und seinem Programm „60 ist das neue 40“.  Das deutsch-italienische Energiebündel liefert lebendige Stand-Up-Comedy in 4D: Sehen, hören, fühlen, lachen! Sein Credo: „Die besten Jahre kommen nach den Guten und das konnten weder die Dinosaurier noch die Einwohner von Pompeji von sich behaupten.“

Lucy van Kuhl kehrt am Mittwoch, 5. August, zurück in die Theaterscheune. Die vielseitige Künstlerin serviert in ihrem Programm „Geschickt verpackt“ musikalisch kurzweilige Comedy rund um aberwitzige Beobachtungen aus dem Alltag. Einen sehenswerten Musik-Comedy-Mix mit erfrischender Leichtigkeit und tiefsinnigem Humor garantiert Jens Heinrich Claassen für Donnerstag, 6. August.

In „Keine Ursache“ erzählt Claassen von den wirklich wichtigen Dingen: dem Überleben in einer Gesellschaft, in der Höflichkeit ein Relikt aus vergangenen Tagen zu sein scheint. Und vom Leben als Single. Claassen würde lieber heute als morgen seine Traumfrau finden, doch der Weg dahin ist mit Tücken gepflastert. Tinder-Swipes, charmant-uncharmante erste Dates und die ein oder andere melancholische Klaviermelodie begleiten ihn dabei.

Karten gibt es Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110.

Senioren-Nachmittag in der Kulturhalle ausgebucht: Kochduell begeistert Publikum

Der Senioren-Nachmittag des städtischen Kulturbüros am Mittwoch, 22. April, in der Dormagener Kulturhalle ist auf große Resonanz gestoßen: Bereits nach 90 Minuten waren alle kostenlosen Plätze vergeben. Höhepunkt der Veranstaltung war ein unterhaltsames Kochduell zwischen Bürgermeister Erik Lierenfeld und dem in Rheinfeld lebenden Show-Metzger Eddy Schülke („Eddy the Butcher“).

Wo sonst Kabarettisten und Musiker auf der Bühne gastieren, rührten diesmal zwei Köche Currysoßen an. In großen Kochtöpfen bereiteten sie nach eigenen Rezepten ihre Kreationen zu, die anschließend zusammen mit einem „Dorma-Griller“ (Bratwurst) und Brot an mehr als 100 Seniorinnen und Senioren serviert wurden.

Das Publikum entschied per Handzeichen über den Sieger des Kochduells. Die Mehrheit votierte für die eher traditionell zubereitete Soße von Bürgermeister Lierenfeld. Schülke hatte auf eine fruchtige Variante mit Mango gesetzt. „Es hat riesigen Spaß gemacht, hier auf der Bühne für die Gäste zu kochen“, erklärten beide Köche übereinstimmend. Die Seniorinnen und Senioren dankten mit großem Applaus.

Für einen besonderen Abschluss sorgte Bürgermeister Lierenfeld mit einer Überraschung: Er ernannte „Eddy the Butcher“ zum „Ehrenmetzger der Stadt Dormagen“.

Ein Wiedersehen gibt es bereits am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Kulturhalle. Dann stellt „Eddy the Butcher“ sein erstes Buch „Halt an Deinen Träumen fest“ vor. Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro sind in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich.

Das Kochduell war Bestandteil des stark nachgefragten Senioren-Programms des Kulturbüros. Die nächsten Termine hierfür sind: 16. September: Tanz mit der Ballettetage Dormagen, 17. November: Vortrag mit Regionalbezug von Kreisarchivar Dr. Stephen Schröder, 15. Dezember: „Musik im Advent“ mit dem Männerchor Bayer Dormagen.

Die Gäste sitzen an Tischen. Zwischen dem Geschehen auf der Bühne bleibt genug Zeit für Gespräche. Einlass ist an allen Tagen um 14.30 Uhr, Beginn um 15 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Verbindliche Anmeldungen nimmt das Kulturbüro jeweils am Tag (ab 9 Uhr) nach einem Senioren-Nachmittag für den dann folgenden Senioren-Nachmittag unter Telefon 02133 257 4112 und per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de entgegen. Der Eintritt ist frei. Kaffee, Wasser und Gebäck werden kostenlos gereicht.

Hits für Kids 2026: Spaß für Kinder mit Olchis und herrH

(AKTUALISIERT 03.06.2026) Rabe Socke, die Olchis und herrH sind nur einige Publikumslieblinge, die das städtische Kulturbüro für das Kindertheater-Programm 2026 verpflichtet hat. Insgesamt 13 Vorstellungen für Mädchen und Jungen bis etwa acht Jahren stehen auf dem Programmplan. „Erstmals bieten wir zwei Baby-Konzerte für die ganz Kleinen an. Zudem sind einige Vorstellungen wieder an Sonntagen, damit die ganze Familie den Theater-Spaß besuchen kann“, sagt Organisatorin Vanessa Bobela.

Die beliebte Reihe ist am Sonntag, 18. Januar 2026, um 11 Uhr in der ausverkauften Kulturhalle Dormagen mit „Löwe und Maus“ und dem Fithe-Figurentheater aus Ostbelgien gestartet.  Dem folgten die beiden ausverkauften Vorstellungen „Owei, owei – (nur) ein Osterei“ mit den Bielefelder Puppenspielen am 10. März. Ob Rabe Socke seinen so ersehnten „Alles-Erlaubt-Tag“ zum Geburtstag bekommt, erfuhren Mädchen und Jungen ab vier Jahren am Dienstag, 28. April, in zwei Vorstellungen in der Kulturhalle. 

Die 35 Minuten dauernden Baby-Konzerte „Blätterwerke“ am Dienstag, 9. Juni, um 10.30 und 14 Uhr richten sich an Familien mit Kindern von null bis zwei Jahren. Drei Musikerinnen und Musiker verwandeln die Kulturhalle in eine musikalische Oase ohne große Worte zu verlieren. Dabei werden sogar rauschende Blätter vertont.

Deutlich mehr Trubel erwartet kleine und große Musikfreunde, wenn herrH am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr auf der Freilichtbühne Zons zum Familien-Konzert mit Wow-Faktor, seinen Hits und Kuscheltier-Stagedive bittet. Kleine sympathische Müllsammler stehen im Mittelpunkt der Geschichte „Hilfe, die Olchis kommen!“ am Dienstag, 29. September, um 10.30 und 16 Uhr in der Kulturhalle. Eine Vorstellung dauert 50 Minuten und ist für Kinder ab vier Jahren gedacht.

„Die kleine Hexe und das himmelblaue Einhorn“ ist eine amüsante Geschichte für Familien mit Kinder ab drei Jahren am Sonntag, 8. November, um 15 Uhr in der Kulturhalle (Dauer: 45 Minuten). An gleicher Stelle heißt es am Dienstag, 8. Dezember, um 10.30 und 16 Uhr „Warten auf das Christkind“. Kinderliebling Ramon, Engel Marie und das Zauberflöckchen bringen kleine und große Gäste (ab drei Jahren) in weihnachtliche Stimmung.

Karten für alle Vorstellungen sind im Ticket-Shop dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Die meisten Vorstellungen sind auch im preisgünstigen Wunsch-Abo ab drei Stücken buchbar. 

 

Kabarett in der Kulturhalle: Top-Stars kommen 2026 und 2027 nach Dormagen

(AKTUALISIERT 10.07.2026) Die Kabarett-Reihe in der Kulturhalle Dormagen gehört zu den beliebtesten heimischen Veranstaltungsformaten. Das unterstreicht auch das schon große Interesse an den Vorstellungen im Jahr 2026. Die Abende mit dem Schlachtplatten-Ensemble, Tobias Mann, Konrad Beikircher und Jürgen Becker waren ausverkauft, einige weitere Vorstellungen stehen vor dem Ausverkauf.

Im Verkauf sind alle Vorstellungen des laufenden Jahres und die ersten drei für 2027. Die Termine bis April 2027: Kathi Wolf (3. Oktober 2026), Distel Berlin (7. November 2026), Impro-Comedy “Gude Leude” (27. November 2026), Simone Solga (5. Dezember 2026), Schlachtplatte (8. Januar 2027), Jochen Malmsheimer (26. Februar 2027), Negah Amiri (12. März 2027) und Lars Redlich (24. April 2027).

Einzelkarten für alle Abende sowie die beliebten Wunsch-Abos mit mindestens drei Vorstellungen nach Wahl gibt es im Ticket-Shop dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen.

Foto: Stephan Pick

Glücklich(es) sein: Kulturbüro verkündet Thema der D´Art 2026

Die D´Art 2026 wirft ihre ersten Schatten voraus. Mit der Bekanntgabe des Themas informiert das städtische Kulturbüro erstmals über die 20. Auflage der größten Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstlerinnen und Künstler. Die steht ganz im Zeichen von „Glücklich(es) sein“. „Orga- und Jury-Team waren sich sofort über dieses Thema, das Kreativen hoffentlich viel Spielraum lässt, einig. Damit Kunstschaffende genügend Zeit haben, informieren wir auf vielfachen Wunsch schon sehr früh“, sagt Organisator Leopold Wolff vom Kulturbüro.

Abgeben müssen Interessierte, die mindestens 16 Jahre alt sein müssen und im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sein müssen, ihre Kunstwerke erst in der zweiten Oktober-Hälfte des nächsten Jahres. Die D´Art wird am 20. November 2026 in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen eröffnet und dort bis zum 17. März 2027 zu sehen sein. Sie wird gleichzeitig als Online-Ausstellung angeboten. „Die D´Art ist nach wie vor kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, betont Leopold Wolff. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Glücklich(es) sein“ entsprechen. 

Eine Jury entscheidet, welche Kunstwerke den Sprung in die Ausstellung schaffen. Die Schirmherrschaft übernehmen erneut Angelika Knauft, Geschäftsführerin des Dormagener Kosmetikinstituts Angélie Bouton, und Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH. 

Die Jury bilden einmal mehr Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim. Bei der Organisation stehen dem Kulturbüro-Team die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Carolin Andritschke, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch ehrenamtlich zur Seite.   

Die Mindestspende von fünf Euro, die statt einer offiziellen Teilnahmegebühr erhoben wird, geht an die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Nievenheim. Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133 257 4111, E-Mail: kulturbuero[@]stadt-dormagen.de

 

Stolpersteine-App des WDR macht Erinnerung greifbar

Am 27. Januar 1945 haben sowjetische Soldaten der Roten Armee das NS-Vernichtungslager Auschwitz befreit. Mehr als eine Million Menschen sind in dem größten deutschen Konzentrationslager in den 1940er-Jahren umgekommen. Trotz der großen Aufklärungsarbeit, die im Anschluss folgte, ist Antisemitismus noch immer in der Gesellschaft verankert.

„Umso wichtiger ist es, weiter Aufklärungsarbeit zu betreiben und auch gerade junge Menschen noch mehr zu sensibilisieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb haben wir uns auch am Projekt „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“ des Westdeutschen Rundfunks beteiligt. „Es ist ein sehr gelungenes, informatives und bewegendes Projekt, in dem 15.095 Einzelschicksale aus Nordrhein-Westfalen geschildert werden.“

Aus 257 Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen sind in der neuen, kostenlosen App „Stolpersteine NRW“ die Daten zu rund 15.000 verfolgten Juden eingepflegt worden. Auch die Stadt Dormagen hat die Geschichten von 39 Menschen aufgelistet, die in den 1940er-Jahren in Dormagen Opfern des Nationalsozialismus wurden. An sie erinnern 34 Stolpersteine in der Innenstadt sowie zwei in Zons und drei in Stürzelberg.

Eine Betroffene war die Dormagenerin und Metzgerstochter Emmi Dahl. Sie wurde 1941 mit ihrer Familie und zahlreichen anderen Juden nach Riga deportiert – in ihrem Zug traf sie einen jungen Mann namens Kurt Mendel. Sie gaben sich das Versprechen zusammenzubleiben, sollten sie überleben. Sie wurden getrennt, wussten nicht, ob der andere überhaupt noch lebte. Dem Tode nahe wurde die kranke und abgemagerte Emmi Dahl 1945 befreit und begab sich auf die Suche nach Kurt Mendel. Er hatte ebenfalls überlebt. Sie trafen sich und lösten ihr Versprechen ein: Sie heirateten und gründeten eine Familie. Es ist eine der bewegendsten und außergewöhnlichsten Liebesgeschichten mit Happy End während des Nationalsozialismus. Eine Seltenheit zu diesen grausamen Zeiten. Dieses besondere Schicksal ist in der Stolpersteine-App mit eindrucksvollen Bildern sowie einer sehr bewegenden Audiodatei zu finden, die das Schicksal der jungen Frau noch besser beleuchten. Sie war zudem in Dormagen die einzige, die die Verlegung des eigenen Stolpersteins miterlebt hat. 2005 wurde dieser in der Kölner Straße eingelassen. Sie selbst legte eine Rose darauf.

„Mit der Stolpersteine-App sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden. Für sie ist das damals Erlebte nahezu unvorstellbar. Durch die detailliert geschilderten Einzelschicksale und Audiodateien sowie vielen Hintergrundinformationen können Interessierte die Geschichten der Deportierten viel besser nachempfinden. Es ist ein wertvolles Projekt, das die deutsche Historie auf eine persönliche Art sehr gut aufarbeitet“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll, der zudem Mitglied der ersten Stunde des Stolpersteine-Projekts ist und sich gemeinsam mit Vera Strobel und einigen anderen Engagierten sehr für das Thema in Dormagen einsetzt. Auch dienen die Einträge als Schulmaterial für den Unterricht. 

„Olaf Moll und Vera Strobel setzen sich seit Jahren in Dormagen intensiv für die Erinnerung und das Gedenken an verfolgte Juden ein. Sie haben die Verlegung aller Stolpersteine von Künstler Gunter Demnig organisiert und gestalten die jährliche Gedenkfeier zur Reichspogromfeier. Dafür möchte ich mich erneut bei ihnen bedanken. Es ist wichtig, dass wir das Schicksal der Menschen niemals vergessen und uns immer wieder daran erinnern“, sagt Lierenfeld. 

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet unter https://stolpersteine.wdr.de sowie in der App „Stolpersteine NRW“.