Kabarett- und Comedy-Festival Zons: Die wichtigsten Infos für Gäste

Die wichtigsten Infos rund um das Kabarett- und Comedy-Festival vom 17. bis 25. Juni auf der Freilichtbühne Zons:

Negativtest:
Der Zutritt zur Freilichtbühne darf nur vollständig geimpften, genesenen oder negativ getesteten (keine Selbsttests) Personen gestattet werden. Ein Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein. Täglich Schnelltests bietet u.a. das nur 400 Meter entfernte Testcenter an der Deichstr. 25 in Zons an: app.no-q.info/testcenter-zons-dr-tietze/checkins

Maske:
Auf dem gesamten Gelände ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske erforderlich. Auf dem Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.

Sitzplätze:
Die Sitzplätze sind mit Aufklebern markiert und nach dem vorgeschriebenen Schachbrettmuster angeordnet. Innerhalb der Reihe ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Der Sitzplatz darf nicht gewechselt werden. Es sind pro Abend aus Sicherheitsgründen nur 400 Karten verkauft worden. Auf der Freilichtbühne finden normalerweise 900 Zuschauer Platz. Sitzkissen dürfen gerne mitgebracht werden.

Kontaktdaten:
Zur Nachverfolgung von Coronavirus-Infektionswegen sind wir gesetzlich verpflichtet, Ihre Daten zu erheben. Die Daten werden vertraulich behandelt und nach vier Wochen gelöscht. Das Formular bekommen Sie am Eingang ausgehändigt und muss bis spätestens nach Ende der Vorstellung vollständig ausgefüllt in eine der beiden Boxen am Eingang geworfen werden. Das Formular steht auf dieser Seite zum Download bereit und darf gerne schon zuhause ausgefüllt und zur Vorstellung mitgebracht werden. Vor Ort müssen dann nur noch Reihe und Block nachgetragen werden. Ein eigener mitgebrachter Stift ist gerne gesehen.

Einlass:
Einlass auf das Vorgelände der Freilichtbühne ist ab 18.30 Uhr, in den Zuschauerraum ab 19 Uhr. Beginn: 20 Uhr

Getränke und Speisen:
Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht gestattet. Taschen und Rucksäcke müssen auf Anweisung am Einlass geöffnet und vorgelegt werden. Auf dem Freilichtbühnen-Gelände werden Kalt-Getränke aus Flaschen und kleine Snacks (u.a. Frikadellen-Brötchen) zum Verkauf angeboten. Nur diese auf dem Gelände gekauften Getränke und Speisen dürfen auch während der Vorstellung verzehrt werden.

Fahrräder:
Fahrräder können auf dem eigens für Räder eingerichteten Parkplatz vor der Mühle (100 Meter Fußweg) abgestellt werden.

Bushaltestelle:
Busfahrende nehmen bitte die Haltestelle Schloßstraße in Zons. Von dort beträgt der Fußweg zur Freilichtbühne etwa 350 Meter.

Pause:
Eine Pause gibt es an allen Abenden.

Theatersommer wird in die Kulturhalle verlegt – fünfmal Theaterspaß für Klein und Groß

Der Theatersommer wird in diesem Jahr in der Kulturhalle Dormagen stattfinden. Der Spielplan umfasst im Juli und August vier Abendvorstellungen und ein Kindertheaterstück. Während in der Theaterscheune Knechtsteden wegen der Pandemie nur maximal 62 Besucher*innen einen Platz fänden, bietet die Kulturhalle nach dem vorgeschriebenen Schachbrettmuster-Sitzplan 110 Gästen Platz. Zudem ist die Bühne wesentlich größer.

„Da eine Absage des beliebten Theatersommers für uns keine Alternative ist, verlegen wir die Reihe in die Kulturhalle. Wir hoffen sehr, dass wir im kommenden Jahr wieder im einzigartigen Ambiente der Theaterscheune spielen können“, sagt Kulturdezernent und Beigeordneter Dr. Torsten Spillmann.

Das Motto des diesjährigen Theatersommers lautet: „Theater-Spaß mit Niveau“. Und so startet das Programm am Freitag, 23. Juli, um 20 Uhr mit der Kabarett-Komödie „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“. Das Duo Katsong um die ehemalige Kom(m)ödchen-Darstellerin Melanie Haupt und Judith Jakob widmet sich informativ, unterhaltsam und mit viel Musik dem Wahnsinn der Medizin. Vom hippokratischen Eid bis zur App vom Arzt, vom Pharma-Lobbyisten bis zum blühenden Geschäft mit Medikamenten.

Mit einem Krimi nach bester Tradition wartet das Galerie-Theater am Freitag, 30. Juli, um 20 Uhr auf. In dem Stück „Die Elstern“ haben die schrulligen Bewohner*innen einer heruntergekommenen Londoner Seniorenresidenz einen mysteriösen Todesfall zu beklagen. Statt der Polizei übergeben sie die Ermittlungen einem zwielichtigen Privatdetektiv – aber erst, nachdem sie den „Tatort“ sorgfältig gereinigt haben.  

Hennes Bender ist ein Freund der vielen Worte und Garant für Pointen in alle Richtungen. Das beweist er am Freitag, 6. August, um 20 Uhr mit seinem Programm „Ich hab´ nur zwei Hände“. Siri und Alexa, Staubsaugerroboter und soziale Medien sollten unser Leben vereinfachen. Tun sie aber nicht, stellt Hennes Bender fest. Nichts ist leichter als je zuvor. Wir geraten in einem Meer aus Optionen ins Straucheln. Doch Widerstand ist nicht zwecklos. Bender braucht dafür nur sich, seine Liebe zur Sprache und ein Mikrofon.

Mit der Best-of-Gala „Erste Sahne“ meldet sich Herrencrême am Samstag, 7. August, um 20 Uhr zurück. Mit einem hinreißenden Mix aus Gesang, Musik, Theater und Humor zeigen die Spaßgaranten, dass sie eine Drei-Mann-Party mit einem Knaller-Kapellmeister sind.

Für Kinder ab vier Jahren ist das Figurentheaterstück „Nisses großes Abenteuer“ am Sonntag, 25. Juli, um 15 Uhr in der Kulturhalle. Das Seifenblasen-Figurentheater zeigt die spannende Abenteuergeschichte um einen kleinen Helden und eine gestohlene Kuh.

Karten für alle Stücke sind über das Ticket-Portal www.dormagen.reservix.de und über die City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.

Festival in Zons: Noch Karten für Lisa Feller, Christian Ehring und Max Uthoff

Gute Nachricht für Kurzentschlossene: Für drei der sieben Vorstellungen im Rahmen des 1. Kabarett- und Comedy-Festivals auf der Zonser Freilichtbühne kann das städtische Kulturbüro noch Karten anbieten. Für die Abende mit Lisa Feller, Christian Ehring und Max Uthoff sind aktuell noch Tickets erhältlich. Alle anderen Veranstaltungen sind ausverkauft.

„Ich komm´ jetzt öfter!“ lautet das aktuelle Comedy-Programm von Lisa Feller. Die quirlige „Ladies Night“-Moderatorin, die für Comedy und Spaß mit Niveau steht, gastiert am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr auf der Freilichtbühne. „Ich freue mich sehr auf diese einzigartige Kulisse“, kündigt sie an.

Christian Ehring kennen Kabarettfreunde als Moderator der NDR-Satiresendung „extra3“ und als Side-Kick von Oliver Welke in der „ZDF heute-show“. Seine bissigen Analysen der politischen Großwetterlage gehören für viele zum wöchentlichen Pflichtprogramm. Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring in seiner neuen Solo-Produktion „Antikörper“ am Montag, 21. Juni, in Zons. 

Laut Max Uthoff ist die Sprache die Waffe des Pazifisten und Uthoff weiß sie meisterlich zu nutzen. In seinem Programm „Moskauer Hunde“, das er am Donnerstag, 24. Juni, um 20 Uhr auf die Freilichtbühne bringt, entlarvt sein ironischer Blick auf scheinbar nüchterne Fakten schonungslos den Zynismus unserer Gesellschaft. Der Chef der ZDF-Satireshow „Die Anstalt“ garantiert Politkabarett der Oberklasse. Er schaut auf soziale Un-Verteilung, Lobbyismus, Rechte der Stärkeren und stärker werdende Rechte. 

Der Zutritt zur Freilichtbühne darf nur vollständig geimpften, genesenen oder negativ getesteten (keine Selbsttests) Personen gestattet werden. Ein Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Auf dem gesamten Gelände ist das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske erforderlich. Auf dem Platz kann die Maske abgenommen werden. Die Sitzplätze sind mit Aufklebern markiert und nach dem vorgeschriebenen Schachbrettmuster angeordnet. Innerhalb der Reihe ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Pause gibt es an allen Abenden. Es werden Kalt-Getränke aus Flaschen und kleine Snacks zum Verkauf angeboten.

Das 1. Kabarett- und Comedy-Festival in Zons wird von der VR Bank eG, dem Chempark und dem Rheinischen Anzeiger unterstützt. Karten für Feller, Uthoff und Ehring gibt es im Internet unter www.dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen. Informationen erteilt das Kulturbüro telefonisch unter 02133 257 338.
 

Im Rausch der Sinne bei der D´Art 2021 – Beliebte Ausstellung ist online

„Schmetterlingswirbel in Pastell“, „Adrenalin-Junkie“ und „Die vielen Ichs“ – es sind reizvolle Titel, hinter denen sich gelungene Kunstwerke verstecken. Insgesamt 101 sehenswerte Exponate von 60 kreativen Köpfe haben es in die D´Art 2021 geschafft. Die größte Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstler*innen ist ab sofort erstmals online auf der Webseite www.dormagen.de/dart21 zu sehen.

„Ich bin beeindruckt von den tollen künstlerischen Leistungen und stolz, dass wir so viele Künstlerinnen und Künstler in unseren eigenen Reihen haben“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Sehr erfreulich: Mehrere Schüler*innen der heimischen Bertha-von-Suttner-Gesamtschule sind ebenso mit Werken vertreten wie Kunstschaffende, die sich erstmals um eine Teilnahme beworben haben. Entstanden ist ein sehr ansprechender Kunst-Mix mit vielen unterschiedlichen Techniken von Actionpainting über Reliefkunst und Zeichnungen bis zu vielfältigen Skulpturen. 

Das Thema der 17. D´Art lautet „Im Rausch der Sinne“. Die Schirmherrschaft hat erneut Reinhard Knauft, Steuerberater und Geschäftsführer der KSW-Gruppe, übernommen. „Ich bin begeistert, wie es das städtische Kulturbüro zusammen mit den engagierten Jurorinnen und Juroren immer wieder schafft, Künstler von Jung bis Alt dafür zu gewinnen, sich an der D’Art mit einer Vielzahl von interessanten und beeindruckenden Werken zu beteiligen", sagt der Dormagener. „Man spürt regelrecht die Sehnsucht, mit Farbe und Form den ,Rausch der Sinne‘ mitzuteilen. Gerade in dieser Zeit, wo Kunst und Kultur zu kurz kommen, fällt sehr schnell auf, wenn diese fehlt. Kunst ist ein Lebensmittel!“

Die Jury mit Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Ulrico Czysch, Künstler aus Zons, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, hatte die vielen Bewerbungen bewertet und entschieden, welche Werke in die Ausstellung gelangen. Aus Befangenheitsgründen hatte Martina Storm die Werke ihrer Schüler*innen nicht bewertet. Die Organisation haben neben dem Kulturbüro-Team die heimischen Kunstexperten Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch übernommen. 
 

Fünf Fragen an Lisa Feller: Ich freue mich auf das Wiedersehen in Zons

Comedian, Schauspielerin, Moderatorin und Buchautorin – Lisa Feller ist eine der vielseitigsten und beliebtesten deutschen Bühnenkünstlerinnen. Am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr gastiert das Energiebündel mit dem aktuellen Programm „Ich komm´ jetzt öfter!“ im Rahmen des Zonser Kabarett- und Comedy-Festivals erstmals auf der Freilichtbühne. Karten für Fellers Gastspiel sind auf www.dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen erhältlich. Wir haben mit Lisa Feller gesprochen.

Dein aktuelles Programm „Ich komm´ jetzt öfter!“ hast Du im August 2019 im Theatersommer Knechtsteden in einer absoluten Rohfassung erstmals präsentiert. Was ist von der ersten Vorpremiere übrig geblieben und wie hat sich das Programm entwickelt?

Das Wichtigste: Ich kann es jetzt auswendig. Ansonsten ist manches neu, manches ganz anders und manches rausgeflogen. Wer dabei war, darf gerne kommen und gucken, welche Unterschiede ihm auffallen!

Verrätst Du auf der Bühne auch, wie die berufstätige alleinerziehende „Supermom“ Lisa Feller den Corona-Wahnsinn mit ihren beiden Kindern meistert?

Wahrscheinlich nicht, denn ich meistere ihn genauso wie alle anderen alleinerziehenden Mütter: so gut es eben geht. 

Wer lacht eigentlich mehr über Deine Gags? Frauen oder Männer?

Schwer zu sagen. Ich denke, man kann es gut so zusammenfassen: Menschen mit Humor.

Du gastierst nach Knechtsteden zum zweiten Mal im Stadtgebiet Dormagen – diesmal Open Air auf der altehrwürdigen Freilichtbühne Zons. Kennst Du als gebürtige Düsseldorferin die Freilichtbühne oder Zons?

Als ich Kind war, haben wir eine Fahrradtour dorthin gemacht. Kennen wäre also zuviel gesagt. Aber ich freue mich auf ein Wiedersehen!

TV-Studio oder Live-Bühne, Moderatorin oder Stand-up-Comedian – wo und in welcher Rolle fühlst Du Dich am wohlsten?

Ich habe das große Glück, dass es nie langweilig wird, weil alles auf seine Weise Spaß macht. Aber das Herz schlägt schon sehr laut für die Bühne!

Fotos: Stephan Pick

Virtuelle Kunstausstellung über „Dormagens verborgene Schätze“

„Dormagens verborgene Schätze“ lautet der Titel einer virtuellen Kunstausstellung, die jetzt im Internet unter www.dormagen.de/ausstellung zu sehen ist. Kunsthistorikerin Denise Trump hat aus der städtischen Kunstsammlung, die knapp 5.000 Werke umfasst, eine interessante Auswahl an Exponaten getroffen. „Es handelt sich zumeist um Ankäufe aus den Ausstellungen der vergangenen Jahrzehnte, die den kleineren Zweig der Sammlung bilden. Sie beinhalten in Dormagen bekannte, aber auch unbekanntere Positionen, die unterschiedlichste Biographien sowie Handschriften offenbaren und die kulturelle Identität der Stadt maßgeblich mitprägen“, erläutert Denise Trump.

Bekannte heimische Künstlerinnen und Künstler wie Anne Becker-Küpper, Joachim Braatz, Heike und Hans Gödecke, Jutta Kükenthal sowie Hans-Jürgen Knoll und Anita Schüller sind mit jeweils einem Werk ebenso vertreten wie internationale Kreative. Zu denen zählen der Londoner David Taborn, die belarussische Malerin Olga Domanova-Kondo und der zu Lebzeiten in der Schweiz beheimatete Kunstpädagoge Dieter Linxweiler. Einen Höhepunkt der Schau bildet die Arbeit „Parlament“ von Professor Jörg Immendorff, einer der bedeutendsten Künstler Nachkriegsdeutschlands. Ebenfalls bemerkenswert sind drei Studien, die Theo Blum unter dem selten geführten Aliasnamen „Fleury“ gefertigt hat.

Aus dem Nachlass des Zonser Ehrenbürgers besteht auch der Großteil der Dormagener Kunstsammlung. Rund 2400 Druckgrafiken, 1700 Zeichnungen sowie eine Vielzahl von Ölgemälden und weiteres Zubehör wie Druckplatten und Glasplattennegativen hat Theo Blum der damaligen Stadt Zons übergeben. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 übernahm die Stadt Dormagen als Rechtsnachfolge das Vermächtnis des künstlerischen Werks sowie den schriftlichen Nachlass, der im Archiv des Rhein-Kreis Neuss aufbewahrt wird.

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Öffnungszeiten
montags bis mittwochs
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr

donnerstags
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

freitags
8.15 bis 13 Uhr

Nach vorheriger Absprache sind auch Abholzeiten zwischen 12 und 14 Uhr möglich.


Telefon
02133 257 338


E-Mail
kulturbuero@stadt-dormagen.de

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