Großartige Gemeinschaftsausstellung heimischer Grundschüler

Die Vorstellungswelt von Kindern ist grenzenlos. Sie sind sehr kreativ und bringen das auch gerne künstlerisch zu Papier. Was dabei herauskommen kann, zeigt nun eine Gemeinschaftsausstellung in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses. Alle 13 Dormagener Einrichtungen des Offenen Ganztags haben sich dafür zusammengeschlossen und ein gemeinsames Kunstprojekt durchgeführt. Unter dem Motto „Zusammenhalt“ ist dabei in den vergangenen Monaten eine Sammlung von zahlreichen Kunstwerken entstanden. 

Von einer ganzen Stadt aus Pappkartons über umfangreiche Mosaikbilder von Henri Dunant bis hin zu einem überdimensionalen Mobilé aus hunderten weißen Friedenstauben – die Ausstellung lädt ein, zahlreiche fantasievolle Exponate, Fotografien und Gemälde zu bewundern.

„Es ist eine großartige Ausstellung geworden, die das Motto wortwörtlich genommen hat. Denn alle Einrichtungen haben zusammen an diesem großen Projekt gearbeitet. Gemeinsam wurde geplant, beraten und entschieden. Und das Ergebnis ist wirklich sehenswert“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Vernissage und dankte Ulrike Schiefer, die dieses Projekt ins Leben gerufen und begleitet hat sowie allen Beteiligten, die dieses Gemeinschaftswerk möglich gemacht haben.

Im Rahmen des Projekts haben die Kinder gelernt, dass Zusammenhalt ganz unterschiedlich verstanden werden kann. Sie haben gezeigt, wie viel Kreativität, Fantasie und auch Teamgeist in ihnen steckt. Unterstützt wurden sie dabei von engagierten Fachkräften und – in vielen Fällen – auch von freien Künstlerinnen und Künstlern, die neue Impulse eingebracht und kreative Räume eröffnet haben. Mitgewirkt haben: Christoph Rehlinghaus, Elisabeth Werhahn, Ulrike Bewersdorf, Jennifer Janzik, Lena Büchel, Tanja Beyenburg.

„Über das gelungene Projekt freue ich mich sehr. Es war wunderbar, die Einrichtungen zu begleiten und zu sehen, wie etwas so Einzigartiges entsteht“, sagte Ulrike Schiefer. „Zudem unterstützte das Projekt die Selbstentfaltung der Kinder. Sie sollten selbst ausprobieren und experimentieren, Ideen entwickeln und Lösungen finden. Ich bin mir sicher, dass es für sie ein unvergessliches Erlebnis und eine nachhaltige Erfahrung sein wird.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni zu besuchen, immer montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr – ausgenommen sind Feiertage.

Festival Zons: Karten noch für drei Vorstellungen

Das Interesse am sechsten Zonser Kabarett- und Comedy-Festival ist so groß, dass nur noch Tickets für drei der sieben Vorstellungen erhältlich sind. „Fast 4.000 Karten sind bereits verkauft. Ausverkauft sind die Abende mit Ingrid Kühne am 3. Juli, dem Kom(m)ödchen am 4. Juli, dem Sitzungspräsidenten am 11. Juli und Atze Schröder am 17. Juli“, erklärt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll.  

Karten gibt es noch für herrH am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr auf der Freilichtbühne. Der Kinderstar bittet zu einem Familienkonzert mit Wow-Faktor, Kuscheltier-Stagedive und allen Hits von „Emma, die Ente“ bis „Lieblingsfarbe bunt“. „Foto-Session, Autogrammstunde und ein dickes „High5“ mit jedem einzelnen Fan sind nach dem etwa eine Stunde dauernden Konzert selbstverständlich“, versichert „herrH“.

Das Leben, die menschlichen Schwächen, der ganz normale Alltagwahnsinn – das ist der unerschöpfliche Kosmos, aus dem Lisa Feller schöpft. Sie beweist am Donnerstag, 9. Juli, um 20 Uhr, mit ihrem Programm „Schön für Dich!“, dass richtig gute Comedy immer noch viel mit Lachen zu tun hat. 40 Jahre Unterschied machen Max und Toni Uthoff aus. Die beiden Zyniker unterschiedlicher Generation (Gen X trifft Gen Z) und verschiedener Geschlechteridentität (Vater/Tochter) klären in ihrem gefeierten Programm „Einer zuviel“ am Freitag, 10. Juli, 20 Uhr, die bedeutsamsten Fragen unserer Zeit. Ein Top-Abend voller Witz und Wahnsinn ist garantiert.

Das 6. Zonser Kabarett- und Comedy-Festival wird erneut von der VR Bank eG, vom Autohaus Gottfried Schultz in Dormagen, von der evd energieversorgung dormagen, Mux & Harf Automobiltechnik GmbH an der Hamburger Straße 4 in Dormagen und vom Medienpartner Rheinischer Anzeiger unterstützt. Karten für die Vorstellungen gibt es im Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen. 

TORK-Show begeistert erneut: Vier starke Persönlichkeiten in der Kulturhalle

28 Minuten dauerte es, ehe alle Karten für die 21. TORK-Show am 13. November verkauft waren. Wer einmal eine Show in der Dormagener Kulturhalle besucht hat, ist über das riesige Interesse an dem Talk-Format nicht überrascht. Vier illustre Gäste, zwei gut aufgelegte Moderatoren und passende Musik in gemütlicher Atmosphäre – das Konzept überzeugte die TORK-Fans auch bei der 20. Auflage in der vergangenen Woche. 

Den Auftakt machte Viktoria Vossebrecher. Die gebürtige Delratherin hat vor zwei Jahren zusammen mit einem Kollegen das Mode-Label Saendorn gegründet. „Alles ist in Deutschland gefertigt“, sagte die 30-Jährige, die auf nachhaltige Produktion, Funktionalität und Transparenz setzt. Die Selbständigkeit sei nicht einfach, aber für die junge Frau sei sie der richtige Weg.

Martina Frason ist eine erfolgreiche Autorin, die in ihren „Matschefüße“-Büchern ihre eigene Geschichte als Adoptivkind verarbeitet. Die 61-Jährige, die seit ihrer Kindheit auf einem landwirtschaftlichen Hof zwischen Delhoven und Hackenbroich lebt, brachte das Publikum trotz der Schwere des Themas mit ihrer erfrischenden Art zum Lachen. 

Ob Erdbeben in der Türkei, Krieg in der Ukraine oder Tötungen von Straßenhunden in Marokko: Babette Terveer ist mit ihrem Team Notpfote Animal Rescue da aktiv, wo Tiere in Not Hilfe benötigen. „Wir versuchen da zu sein, wo es gerade kracht“, erklärte sie. Um sich diesen Aufgaben voll und ganz widmen können, hat die engagierte und furchtlose Tierschützerin im vergangenen Sommer die Leitung des Dormagener Tierheims nach zehn Jahren an Biagio Chiara abgegeben.  

Immer wieder Zwischenapplaus erntete Niklas Leif. Authentisch, ehrlich und humorvoll sprach der junge Mann, der mit einer links- und beinbetonten Tetraparese im Rollstuhl sitzt, über sein Leben als Fitness-Influencer mit über einer halben Million Followern auf verschiedenen Portalen. Das Credo des leidenschaftlichen Sportlers: „Beeinflusse das, was Du beeinflussen kannst.“

Für den passenden musikalischen Rahmen zwischen den von Wolfgang Link und Detlev Zenk geführten Gesprächen sorgte der aus Hackenbroich stammende Sänger und Pianist Sebastian Schlömer. Veranstalter der TORK-Show ist das städtische Kulturbüro.

Foto von links: Wolfgang Link, Sebastian Schlömer, Martina Frason, Babette Terveer, Niklas Leif, Viktoria Vossebrecher und Detlev Zenk.

Foto: Heinz J. Zaunbrecher

 

Kultursommer Knechtsteden: Comedy-Spaß pur

Drei attraktive Comedy-Abende bietet der Knechtstedener Kultursommer in der Theaterscheune vom 4. bis 6. August.

Die Reihe startet am Dienstag, 4. August, um 20 Uhr mit Roberto Capitoni und seinem Programm „60 ist das neue 40“.  Das deutsch-italienische Energiebündel liefert lebendige Stand-Up-Comedy in 4D: Sehen, hören, fühlen, lachen! Sein Credo: „Die besten Jahre kommen nach den Guten und das konnten weder die Dinosaurier noch die Einwohner von Pompeji von sich behaupten.“

Lucy van Kuhl kehrt am Mittwoch, 5. August, zurück in die Theaterscheune. Die vielseitige Künstlerin serviert in ihrem Programm „Geschickt verpackt“ musikalisch kurzweilige Comedy rund um aberwitzige Beobachtungen aus dem Alltag. Einen sehenswerten Musik-Comedy-Mix mit erfrischender Leichtigkeit und tiefsinnigem Humor garantiert Jens Heinrich Claassen für Donnerstag, 6. August.

In „Keine Ursache“ erzählt Claassen von den wirklich wichtigen Dingen: dem Überleben in einer Gesellschaft, in der Höflichkeit ein Relikt aus vergangenen Tagen zu sein scheint. Und vom Leben als Single. Claassen würde lieber heute als morgen seine Traumfrau finden, doch der Weg dahin ist mit Tücken gepflastert. Tinder-Swipes, charmant-uncharmante erste Dates und die ein oder andere melancholische Klaviermelodie begleiten ihn dabei.

Karten gibt es Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 110.

Senioren-Nachmittag in der Kulturhalle ausgebucht: Kochduell begeistert Publikum

Der Senioren-Nachmittag des städtischen Kulturbüros am Mittwoch, 22. April, in der Dormagener Kulturhalle ist auf große Resonanz gestoßen: Bereits nach 90 Minuten waren alle kostenlosen Plätze vergeben. Höhepunkt der Veranstaltung war ein unterhaltsames Kochduell zwischen Bürgermeister Erik Lierenfeld und dem in Rheinfeld lebenden Show-Metzger Eddy Schülke („Eddy the Butcher“).

Wo sonst Kabarettisten und Musiker auf der Bühne gastieren, rührten diesmal zwei Köche Currysoßen an. In großen Kochtöpfen bereiteten sie nach eigenen Rezepten ihre Kreationen zu, die anschließend zusammen mit einem „Dorma-Griller“ (Bratwurst) und Brot an mehr als 100 Seniorinnen und Senioren serviert wurden.

Das Publikum entschied per Handzeichen über den Sieger des Kochduells. Die Mehrheit votierte für die eher traditionell zubereitete Soße von Bürgermeister Lierenfeld. Schülke hatte auf eine fruchtige Variante mit Mango gesetzt. „Es hat riesigen Spaß gemacht, hier auf der Bühne für die Gäste zu kochen“, erklärten beide Köche übereinstimmend. Die Seniorinnen und Senioren dankten mit großem Applaus.

Für einen besonderen Abschluss sorgte Bürgermeister Lierenfeld mit einer Überraschung: Er ernannte „Eddy the Butcher“ zum „Ehrenmetzger der Stadt Dormagen“.

Ein Wiedersehen gibt es bereits am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Kulturhalle. Dann stellt „Eddy the Butcher“ sein erstes Buch „Halt an Deinen Träumen fest“ vor. Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro sind in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich.

Das Kochduell war Bestandteil des stark nachgefragten Senioren-Programms des Kulturbüros. Die nächsten Termine hierfür sind: 20. Mai: Komödie mit dem Galerietheater Zons (bereits ausgebucht), 16. September: Tanz mit der Ballettetage Dormagen, 17. November: Vortrag mit Regionalbezug von Kreisarchivar Dr. Stephen Schröder , 15. Dezember: „Musik im Advent“ mit dem Männerchor Bayer Dormagen.

Die Gäste sitzen an Tischen. Zwischen dem Geschehen auf der Bühne bleibt genug Zeit für Gespräche. Einlass ist an allen Tagen um 14.30 Uhr, Beginn um 15 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Verbindliche Anmeldungen nimmt das Kulturbüro jeweils am Tag (ab 9 Uhr) nach einem Senioren-Nachmittag für den dann folgenden Senioren-Nachmittag unter Telefon 02133 257 4112 und per E-Mail an kulturbuero[@]stadt-dormagen.de entgegen. Der Eintritt ist frei. Kaffee, Wasser und Gebäck werden kostenlos gereicht.

Dormagener Kulturbüro konnte zahlreiche Hochkaräter für 2027 gewinnen

Drei Tage war Freiburg der Treffpunkt für internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Kabarett, Musik und Theater im öffentlichen Raum. „Culture Connects People“ lautete das Motto der 37. Internationalen Kulturbörse Freiburg (IKF). Über die neuesten Trends und Entwicklungen der Kulturbranche informierte sich vor Ort auch Dormagens Kulturbüroleiter Olaf Moll. „Die Kulturbörse ist ein wichtiger Branchentreffpunkt und eine sehr gute Gelegenheit für Austausch und Vernetzung“, sagte er und kehrte nicht nur mit vielen Eindrücken, sondern auch mit einigen Künstler-Buchungen für das Kultur-Programm 2027 nach Dormagen zurück.

So wird Jochen Malmsheimer am 26. Februar 2027 in die Kulturhalle Dormagen zurückkehren. Im Gepäck hat der Wortakrobat dann sein Programm „Halt mal, Schatz“. Gesichert ist auch das Gastspiel der Berliner Distel für das kommende Jahr. Am Stand der Kabarett-Experten aus der Bundeshauptstadt verpflichtete Moll die Berliner für den 14. November 2027 in der Kulturhalle. Zu den Top-Akteuren der Szene zählt Urban Priol, der mit seinem ständig aktuell gehaltenen Programm „Im Fluss. Täglich quellfrisch, immer aktuell“ am 19. Februar 2027 in die Aula des Knechtstedener Norbert-Gymnasiums kommen wird. Auch konnte Comedian Ralf Senkel für den 11. Dezember 2027 gewonnen werden, der seine Premiere in der Kulturhalle feiern wird. Ein weiterer beliebter Comedian ist am 4. August 2027 erneut in der Theaterscheune Knechtsteden zu Gast: Frank Fischer bringt dann sein kommendes Programm „Schon komisch“ mit.

Auch erfuhr Moll von Schlachtplatten-Chef Robert Griess, wer das neue Ensemble bilden wird: Nora Boeckler, Gilly Alfeo, Hosea Ratschiller und Griess. Zu sehen ist die kabarettistische Jahresendabrechnung am 8. Januar 2027 in der Kulturhalle. Für diesen Abend bietet das Kulturbüro über seinen Online-Ticketshop unter dormagen.reservix.de ebenfalls bereits Karten an, ebenso wie für die Vorstellung von Kathi Wolf am 3. Oktober 2026. Die vielseitige Künstlerin, die in Freiburg als Moderatorin beschäftigt war, verriet Moll am Rande der Show Details zu ihrem neuen Programm „Psycho Royal“, auf das sich die Dormagenerinnen und Dormagener bereits freuen können. 

Auf mehr als 2.000 Quadratmetern präsentierten sich in Freiburg rund 180 Aussteller, die mehrere hundert Künstlerinnen und Künstler vertreten. Herzstück der Messe war das abwechslungsreiche Live-Programm mit 260 Akteuren aus 20 Ländern. 

Ein Workshop begeisterte die Gäste besonders: Samuel Koch, dessen Leben sich nach seinem schweren Unfall in der ZDF-Show „Wetten, dass…“ schlagartig veränderte, erklärte sehr anschaulich, wie die Gesellschaft von Vielfalt profitieren kann und warum wir einander helfen und Hilfe annehmen sollten. Er riet davon ab, allzu schnelle Entscheidungen zu treffen. Sein Motto: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum der Freiheit.“

Hits für Kids 2026: Spaß für Kinder mit Olchis, Rabe Socke und herrH

(AKTUALISIERT 14.3.2026) Rabe Socke, die Olchis und herrH sind nur einige Publikumslieblinge, die das städtische Kulturbüro für das Kindertheater-Programm 2026 verpflichtet hat. Insgesamt 13 Vorstellungen für Mädchen und Jungen bis etwa acht Jahren stehen auf dem Programmplan. „Erstmals bieten wir zwei Baby-Konzerte für die ganz Kleinen an. Zudem sind einige Vorstellungen wieder an Sonntagen, damit die ganze Familie den Theater-Spaß besuchen kann“, sagt Organisatorin Vanessa Bobela.

Die beliebte Reihe ist am Sonntag, 18. Januar 2026, um 11 Uhr in der ausverkauften Kulturhalle Dormagen mit „Löwe und Maus“ und dem Fithe-Figurentheater aus Ostbelgien gestartet.  Dem folgten die beiden ausverkauften Vorstellungen „Owei, owei – (nur) ein Osterei“ mit den Bielefelder Puppenspielen am 10. März. Ob Rabe Socke seinen so ersehnten „Alles-Erlaubt-Tag“ zum Geburtstag bekommt, erfahren Mädchen und Jungen ab vier Jahren am Dienstag, 28. April, um 10.30 und 16 Uhr in der Kulturhalle. Eine Vorstellung mit dem Theater Mario aus Duisburg dauert 45 Minuten. 

Die 35 Minuten dauernden Baby-Konzerte „Blätterwerke“ am Dienstag, 9. Juni, um 10.30 und 14 Uhr richten sich an Familien mit Kindern von null bis zwei Jahren. Drei Musikerinnen und Musiker verwandeln die Kulturhalle in eine musikalische Oase ohne große Worte zu verlieren. Dabei werden sogar rauschende Blätter vertont.

Deutlich mehr Trubel erwartet kleine und große Musikfreunde, wenn herrH am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr auf der Freilichtbühne Zons zum Familien-Konzert mit Wow-Faktor, seinen Hits und Kuscheltier-Stagedive bittet. Kleine sympathische Müllsammler stehen im Mittelpunkt der Geschichte „Hilfe, die Olchis kommen!“ am Dienstag, 29. September, um 10.30 und 16 Uhr in der Kulturhalle. Eine Vorstellung dauert 50 Minuten und ist für Kinder ab vier Jahren gedacht.

„Die kleine Hexe und das himmelblaue Einhorn“ ist eine amüsante Geschichte für Familien mit Kinder ab drei Jahren am Sonntag, 8. November, um 15 Uhr in der Kulturhalle (Dauer: 45 Minuten). An gleicher Stelle heißt es am Dienstag, 8. Dezember, um 10.30 und 16 Uhr „Warten auf das Christkind“. Kinderliebling Ramon, Engel Marie und das Zauberflöckchen bringen kleine und große Gäste (ab drei Jahren) in weihnachtliche Stimmung.

Karten für alle Vorstellungen sind im Ticket-Shop dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Die meisten Vorstellungen sind auch im preisgünstigen Wunsch-Abo ab drei Stücken buchbar. 

 

Kabarett in der Kulturhalle: Top-Stars kommen 2026 und 2027 nach Dormagen

(AKTUALISIERT 02.04.2026) Die Kabarett-Reihe in der Kulturhalle Dormagen gehört zu den beliebtesten heimischen Veranstaltungsformaten. Das unterstreicht auch das schon große Interesse an den Vorstellungen im Jahr 2026. Die Abende mit dem Schlachtplatten-Ensemble, Tobias Mann, Konrad Beikircher und Jürgen Becker waren bzw. sind längst ausverkauft, einige weitere Vorstellungen stehen vor dem Ausverkauf.

Im Verkauf sind alle Vorstellungen des laufenden Jahres und die ersten drei für 2027. Die Termine bis März 2027: Jürgen Becker (8. Mai 2026, ausverkauft),  Kathi Wolf (3. Oktober 2026), Distel Berlin (7. November 2026), Impro-Comedy “Gude Leude” (27. November 2026), Simone Solga (5. Dezember 2026), Schlachtplatte (8. Januar 2027), Jochen Malmsheimer (26. Februar 2027), Negah Amiri (12. März 2027) und Lars Redlich (24. April 2027).

Einzelkarten für alle Abende sowie die beliebten Wunsch-Abos mit mindestens drei Vorstellungen nach Wahl gibt es im Ticket-Shop dormagen.reservix.de (ohne www.) und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen.

Foto: Stephan Pick

Glücklich(es) sein: Kulturbüro verkündet Thema der D´Art 2026

Die D´Art 2026 wirft ihre ersten Schatten voraus. Mit der Bekanntgabe des Themas informiert das städtische Kulturbüro erstmals über die 20. Auflage der größten Gemeinschaftsausstellung heimischer Künstlerinnen und Künstler. Die steht ganz im Zeichen von „Glücklich(es) sein“. „Orga- und Jury-Team waren sich sofort über dieses Thema, das Kreativen hoffentlich viel Spielraum lässt, einig. Damit Kunstschaffende genügend Zeit haben, informieren wir auf vielfachen Wunsch schon sehr früh“, sagt Organisator Leopold Wolff vom Kulturbüro.

Abgeben müssen Interessierte, die mindestens 16 Jahre alt sein müssen und im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sein müssen, ihre Kunstwerke erst in der zweiten Oktober-Hälfte des nächsten Jahres. Die D´Art wird am 20. November 2026 in der Glasgalerie des Kulturhauses Dormagen eröffnet und dort bis zum 17. März 2027 zu sehen sein. Sie wird gleichzeitig als Online-Ausstellung angeboten. „Die D´Art ist nach wie vor kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für ambitionierte Kreative“, betont Leopold Wolff. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken bis zu einer maximalen Breite von 150 cm einreichen. Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „Glücklich(es) sein“ entsprechen. 

Eine Jury entscheidet, welche Kunstwerke den Sprung in die Ausstellung schaffen. Die Schirmherrschaft übernehmen erneut Angelika Knauft, Geschäftsführerin des Dormagener Kosmetikinstituts Angélie Bouton, und Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH. 

Die Jury bilden einmal mehr Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim. Bei der Organisation stehen dem Kulturbüro-Team die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Carolin Andritschke, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch ehrenamtlich zur Seite.   

Die Mindestspende von fünf Euro, die statt einer offiziellen Teilnahmegebühr erhoben wird, geht an die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Nievenheim. Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133 257 4111, E-Mail: kulturbuero[@]stadt-dormagen.de

 

Dormagens Stolpersteine erstrahlen in neuem Glanz

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen hat alle 39 in der Dormagener Innenstadt, in Zons und in Stürzelberg verlegten Stolpersteine gesäubert und ihnen zu neuem Glanz verholfen. Tatkräftig unterstützt wurde das Team mit Olaf Moll, Vanessa Bobela und Leopold Wolff von Bürgermeister Erik Lierenfeld, Fachbereichsleiterin Anja Bezold und der Schüler-Praktikantin Lynn Belgardt. Den im Raphaelshaus Dormagen befindlichen Stolperstein hat die dortige Otmar-Alt-Gruppe gereinigt. Stolpersteine sind quadratische, mit einer Messingplatte versehene Gedenktafeln, die die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit wachhalten. Die Stolpersteine werden vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer ins Straßenpflaster eingelassen. 

Im Stadtgebiet Dormagen wurden insgesamt 39 Stolpersteine von 2005 bis 2011 verlegt. Als Paten für die Stolpersteine fungierten zumeist Dormagener Schulen, die Finanzierung erfolgte gänzlich aus Spenden engagierter Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet. Maßgeblich unterstützt hat das Projekt der Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen Dormagen und Kiryat Ono e. V. Die Steine wurden vom Kölner Künstler Gunter Demnig gefertigt. Deutschlandweit sowie in einigen Nachbarländern hat er bereits mehr als 100.000 Stolpersteine verlegt. 

Über Details zu den Schicksalen der 39 Dormagenerinnen und Dormagener zu erfahren, denen die Stolpersteine gewidmet sind, informieren die Internetseite https://stolpersteine.wdr.de und die App „Stolpersteine NRW“. Die viel beachtete App enthält sehr interessante Informationen von inzwischen 17.262 Menschen aus rund 300 Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen. Initiator des herausragenden Projekts ist der WDR. Das städtische Kulturbüro hat an der Initiative von Beginn an mitgewirkt.

„Die Reinigung der Stolpersteine ist weit mehr als ein Akt der Pflege – sie ist ein Zeichen unseres Engagements, die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit wachzuhalten“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll. „Jeder Stein erzählt eine Geschichte, die wir nie vergessen dürfen. Mein besonderer Dank gilt dem Kulturbüro, den engagierten Helferinnen und Helfern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die dieses wichtige Gedenken unterstützen“, ergänzt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Stolpersteine-App des WDR macht Erinnerung greifbar

Am 27. Januar 1945 haben sowjetische Soldaten der Roten Armee das NS-Vernichtungslager Auschwitz befreit. Mehr als eine Million Menschen sind in dem größten deutschen Konzentrationslager in den 1940er-Jahren umgekommen. Trotz der großen Aufklärungsarbeit, die im Anschluss folgte, ist Antisemitismus noch immer in der Gesellschaft verankert.

„Umso wichtiger ist es, weiter Aufklärungsarbeit zu betreiben und auch gerade junge Menschen noch mehr zu sensibilisieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb haben wir uns auch am Projekt „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“ des Westdeutschen Rundfunks beteiligt. „Es ist ein sehr gelungenes, informatives und bewegendes Projekt, in dem 15.095 Einzelschicksale aus Nordrhein-Westfalen geschildert werden.“

Aus 257 Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen sind in der neuen, kostenlosen App „Stolpersteine NRW“ die Daten zu rund 15.000 verfolgten Juden eingepflegt worden. Auch die Stadt Dormagen hat die Geschichten von 39 Menschen aufgelistet, die in den 1940er-Jahren in Dormagen Opfern des Nationalsozialismus wurden. An sie erinnern 34 Stolpersteine in der Innenstadt sowie zwei in Zons und drei in Stürzelberg.

Eine Betroffene war die Dormagenerin und Metzgerstochter Emmi Dahl. Sie wurde 1941 mit ihrer Familie und zahlreichen anderen Juden nach Riga deportiert – in ihrem Zug traf sie einen jungen Mann namens Kurt Mendel. Sie gaben sich das Versprechen zusammenzubleiben, sollten sie überleben. Sie wurden getrennt, wussten nicht, ob der andere überhaupt noch lebte. Dem Tode nahe wurde die kranke und abgemagerte Emmi Dahl 1945 befreit und begab sich auf die Suche nach Kurt Mendel. Er hatte ebenfalls überlebt. Sie trafen sich und lösten ihr Versprechen ein: Sie heirateten und gründeten eine Familie. Es ist eine der bewegendsten und außergewöhnlichsten Liebesgeschichten mit Happy End während des Nationalsozialismus. Eine Seltenheit zu diesen grausamen Zeiten. Dieses besondere Schicksal ist in der Stolpersteine-App mit eindrucksvollen Bildern sowie einer sehr bewegenden Audiodatei zu finden, die das Schicksal der jungen Frau noch besser beleuchten. Sie war zudem in Dormagen die einzige, die die Verlegung des eigenen Stolpersteins miterlebt hat. 2005 wurde dieser in der Kölner Straße eingelassen. Sie selbst legte eine Rose darauf.

„Mit der Stolpersteine-App sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden. Für sie ist das damals Erlebte nahezu unvorstellbar. Durch die detailliert geschilderten Einzelschicksale und Audiodateien sowie vielen Hintergrundinformationen können Interessierte die Geschichten der Deportierten viel besser nachempfinden. Es ist ein wertvolles Projekt, das die deutsche Historie auf eine persönliche Art sehr gut aufarbeitet“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll, der zudem Mitglied der ersten Stunde des Stolpersteine-Projekts ist und sich gemeinsam mit Vera Strobel und einigen anderen Engagierten sehr für das Thema in Dormagen einsetzt. Auch dienen die Einträge als Schulmaterial für den Unterricht. 

„Olaf Moll und Vera Strobel setzen sich seit Jahren in Dormagen intensiv für die Erinnerung und das Gedenken an verfolgte Juden ein. Sie haben die Verlegung aller Stolpersteine von Künstler Gunter Demnig organisiert und gestalten die jährliche Gedenkfeier zur Reichspogromfeier. Dafür möchte ich mich erneut bei ihnen bedanken. Es ist wichtig, dass wir das Schicksal der Menschen niemals vergessen und uns immer wieder daran erinnern“, sagt Lierenfeld. 

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet unter https://stolpersteine.wdr.de sowie in der App „Stolpersteine NRW“.