Zonser Comedy-Festival geht mit Michael Mittermeier, Olaf Schubert und Bernd Stelter weiter

Michael Mittermeier, Olaf Schubert und Bernd Stelter setzen die Akzente in der zweiten Hälfte des 2. Zonser Kabarett- und Comedy-Festival auf der Freilichtbühne. 

„ZAPPED! Ein TV-Junkie kehrt zurück“ heißt das Programm, mit dem Michael Mittermeier am Mittwoch, 6. Juli, um 20 Uhr sein Zons-Debüt gibt. Der Pionier der deutschen Comedy garantiert einen packenden Abend im Rausch der Streams und Kanäle. „Es ist einiges passiert zwischen Raumschiff Enterprise und Game of Thrones, aber es gibt doch Dinge, die auf ewig Bestand haben“, sagt der Münchner. „ZAPPED!“ ist ein nostalgischer Rückblick in die TV-Geschichte und Brennglas auf die Streaming-Kultur der Gegenwart. Sympathisch manisch mit sinnlosem Detailwissen zappt sich der TV-Junkie durch die Sender und Mediatheken dieser Welt.

Für Olaf Schubert und seine Freunde kommt am Donnerstag, 7. Juli, um 20 Uhr auf der Freilichtbühne die „Zeit für Rebellen“. So heißt das Programm des Dresdners mit dem markanten Pullunder. Dass er zu den ganz Großen gehört, gilt als unumstößlich. Schließlich hat er nicht nur die Wende im Osten eingeleitet, sondern auch alle anderen Umwälzungen der Welt live im TV verfolgt. Wie kaum ein Zweiter versteht sich Olaf Schubert darauf, die Sorgen und Nöte der Menschen ernst zu nehmen. Auf der Bühne gibt er immer alles. Versetzt Berge. Nur um damit Gräben zuzuschütten. Man könnte auch sagen: Schubert macht alles platt! Indem er redet, singt und gelegentlich auch tanzt. 

Mit „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!“ serviert Bernd Stelter am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr in Zons ein Programm für alle, die über Montage mosern, über Dienstage diskutieren, die Mittwoche mies und Donnerstage doof finden. „Warum soll man viereinhalb Tage pro Woche verschenken, damit endlich wieder Wochenende ist?, fragt der Stimmungsgarant mit einem Augenzwinkern. Stelter meint: Wir müssen jeden Tag genießen. Der Entertainer pustet mit seiner gewohnt sympathischen, authentischen und extrem humorvollen Art Konfetti in das Leben der Gäste.

Karten für alle Vorstellungen sind im Internet unter dormagen.reservix.de erhältlich. Tickets gibt es zudem in der Dormagener City-Buchhandlung. Eine Karte pro Abend (Sitzplatz, freie Platzwahl) kostet 28,50 Euro inklusive Gebühren. An der Abendkasse sind die Tickets teurer. Das Kabarett- und Comedy-Festival wird von der VR Bank, dem Chempark und dem Rheinischen Anzeiger unterstützt. Weitere Infos erteilt das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.

Comedy-Spaß beim Theatersommer Knechtsteden – Programmreihe startet am 22. Juli

Theater- und Comedy-Spaß mit Niveau – das ist die Maxime des Knechtstedener Theatersommers. Die beliebte Programmreihe startet am 22. Juli und wartet mit fünf attraktiven Abendvorstellungen sowie einem amüsanten Theaterstück für Kinder auf.

Schauplatz aller Veranstaltungen ist die Theaterscheune, in der am Freitag, 22. Juli, um 20 Uhr erstmals Stimmungsgarant Jens Heinrich Claassen gastiert. Der auch aus dem TV bekannte Komiker nimmt sein Publikum mit viel Humor und Musik mit auf eine Reise in den Kampf gegen aufkeimende Torschlusspanik. „Ohne Liebe rostet nichts“ heißt sein Programm, bei dem kein Auge trocken bleiben wird.
„Respekt“ fordert Dagmar Schönleber in ihrem gleichnamigen Programm am Samstag, 23. Juli, um 20 Uhr. Die auch aus dem Schlachtplatten-Ensemble bekannte Kabarettistin zeigt, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf. In einer Zeit, in der Trolle realer und die Politiker ungeheuerlicher werden, blickt sie auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Schönleber kündigt einen vergnüglichen Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast an.

Das heimische Galerietheater steckt derzeit in der heißen Phase der Vorbereitungen für seine nächste Premiere. Die feiert das ambitionierte Ensemble um Regisseur Stefan Filipiak am Freitag, 29. Juli, um 20 Uhr mit der himmlischen Komödie „Wer glaubt schon an Engel?“. Im Mittelpunkt steht eine clevere und rüstige Dame, die sich mit Witz und Tricks gegen den Einzug in die Senioren-Residenz wehrt. Einen Tag später, am 30. Juli, haucht Comedian Michael Steinke den 1970er-Jahren neues Leben ein. Mit „Brause, Sex & Discofox“ begibt er sich auf eine Spurensuche, die bei den Mittvierzigern und Plus im Publikum längst verdrängte Erinnerungen zurückbringt und für die Jüngeren vielleicht die Erklärung liefert, warum ihre Eltern so wurden, wie sie sind.

„Nicht weniger als ein Spektakel“ verspricht Quichotte für Samstag, 6. August, um 20 Uhr. Der Kölner ist Dichter, Rapper und ein grandioser Stand-up-Künstler. Spielerisch und stets mit einem Augenzwinkern verschmilzt er klassische Stand-up-Comedy mit schrägen Gedichten, Kurzgeschichten und urbanen Rhythmen. Dabei beweist Quichotte, dass Lachen, ein hoher Unterhaltungswert sowie die Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort durchaus zusammenpassen. Für Familien mit Kindern ab vier Jahren ist das Figurentheater-Stück „Bahn frei für Knut“ am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr in der Theaterscheune. Der kleine Rudi begegnet beim Angeln Knut Elch, der sein bester Freund wird. Aber wird der aufgeweckte Junge das neue Haustier auch behalten dürfen?

Karten sind online über die Webseite dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße 58 in Dormagen für 16 € pro Vorstellung (Kindertheater ab 6 €) erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.

Florian Schroeders Gastspiel in Zons muss abgesagt werden

Der für den 10. Juli auf der Freilichtbühne Zons geplante Kabarettabend mit Florian Schroeder muss aus produktionstechnischen Gründen ausfallen. „Ein Ersatztermin ist leider kurzfristig nicht möglich“, erklärt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll. Das Geld für bereits gekaufte Karten bekommen Kunden erstattet. Wer seine Karten online über den Ticket-Anbieter Reservix erworben hat, bekommt das Geld automatisch zurück. Kunden, die ihre Karten in einer Vorverkaufsstelle gekauft haben, müssen sich an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden.

TV-Chefin, Show-Metzger und Künstlerin bei der TORK-Show

Drei der vier Talk-Gäste für die nächste TORK-Show am Freitag, 25. November, um 20 Uhr in der Kulturhalle Dormagen stehen fest. So wird sich Niki Pantelous dem Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Link und Detlev Zenk stellen. Die Redaktionsleiterin der ARD-Unterhaltungsendung am Morgen „Live nach neun“ ist in Dormagen aufgewachsen und hat lange in der Innenstadt gewohnt. Pantelous hat zuvor für die ARD-Tagesschau, das Polit-Talkmagazin „Hart aber fair“ und verschiedene Formate des TV-Senders Phoenix redaktionell gearbeitet.

Auf der TORK-Couch nimmt auch Corina Wyrwich Platz. Die Nievenheimerin ist Ergo- und Kunsttherapeutin im Bereich Sucht. Sie arbeitet im geschlossenen Bereich einer Akutaufnahme und auf einer fakultativ geschützten Station für Drogenentzug. Die quirlige 36-Jährige ist aber auch eine vielseitige Künstlerin, deren Werke zusammen mit denen der Kölner Fotografin Kamila Dabrowska aktuell in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhaus zu sehen sind.

Dritter im Bunde ist der Dormagener Eddy Schülke, der als Show-Metzger „Eddy The Butcher“ in verschiedenen TV-Shows zu sehen ist und mit Ex-Fußball-Profi Thorsten Legat den „Kasalla-Griller" auf den Markt gebracht hat. „Hinzu kommt noch ein vierter Gast. Die Gespräche laufen“, verrät Olaf Moll vom veranstaltenden städtischen Kulturbüro.

Für die musikalische Begleitung sorgt „Kena´s Room“. Die Band um Frontfrau Kena Haas überzeugt mit einem erfrischenden Sound, dem ein Mix aus Jazz, Pop und brasilianischen Klängen zu Grunde liegt.

Das Interesse an der stets frühzeitig ausverkauften TORK-Show ist auch diesmal sehr groß. Noch aber gibt es Karten in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, und online über den städtischen Ticket-Shop dormagen.reservix.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 338 beim Kulturbüro.

Foto: Kamila Dabrowska

Knechtstedener Theatersommer mit Quichotte und himmlischer Komödie

Vom Galerietheater bis Quichotte: Beliebte und bewährte Akteure garantieren Theater- und Comedy-Spaß mit Niveau beim Theatersommer Knechtsteden. Auf fünf Abendvorstellungen sowie ein Theaterstück für Kinder dürfen sich die Gäste in der wunderschönen Theaterscheune freuen. Noch bis zum 31. Mai bietet das städtische Kulturbüro das Frühbucher-Abo „Drei für 45“ mit drei Abenden nach Wahl für nur 45 Euro an.

Zum Auftakt am Freitag, 22. Juli, um 20 Uhr gastiert in der Theaterscheune mit Jens Heinrich Claassen ein Komiker, der sein Publikum mit viel Humor und Musik mit auf eine Reise in den Kampf gegen aufkeimende Torschlusspanik nimmt. „Ohne Liebe rostet nichts“ lautet der Titel des Stimmungsgaranten. 

„Respekt“ fordert Dagmar Schönleber in ihrem gleichnamigen Programm am Samstag, 23. Juli, um 20 Uhr. Die auch aus dem Schlachtplatten-Ensemble bekannte Kabarettistin zeigt, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf. In einer Zeit, in der Trolle realer und die Politiker ungeheuerlicher werden, blickt sie auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Schönleber kündigt einen vergnüglichen Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast an.

Das Galerietheater Zons feiert seine nächste Premiere am Freitag, 29. Juli, um 20 Uhr mit der himmlischen Komödie „Wer glaubt schon an Engel?“. Im Mittelpunkt steht eine clevere und rüstige Dame, die sich mit Witz und Tricks gegen den Einzug in die Senioren-Residenz wehrt. Einen Tag später, am 30. Juli, haucht Comedian Michael Steinke den 1970er-Jahren neues Leben ein. Mit „Brause, Sex & Discofox“ begibt er sich auf eine Spurensuche, die bei den Mittvierzigern und plus im Publikum längst verdrängte Erinnerungen zurückbringt und für die Jüngeren vielleicht die Erklärung liefert, warum ihre Eltern so wurden, wie sie sind. 

„Nicht weniger als ein Spektakel“ verspricht Quichotte für Samstag, 6. August, um 20 Uhr. Der Kölner ist Dichter, Rapper und ein grandioser Stand-up Künstler. Spielerisch und stets mit einem Augenzwinkern verschmilzt er klassische Stand-up Comedy mit schrägen Gedichten, Kurzgeschichten und urbanen Rhythmen. Dabei beweist Quichotte, dass Lachen, ein hoher Unterhaltungswert sowie die Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort durchaus zusammenpassen. Für Familien mit Kindern ab vier Jahren ist das Figurentheater-Stück „Bahn frei für Knut“ am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr in der Theaterscheune. Der kleine Rudi begegnet beim Angeln Knut Elch, der sein bester Freund wird. Aber wird der aufgeweckte Junge das neue Haustier auch behalten dürfen? 

Karten für 16 € pro Vorstellung (Kindertheater ab 6 €) und die Frühbucher-Abos „Drei für 45“ sind online über die Webseite dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße 58 in Dormagen erhältlich. Weitere Infos hier und im Kulturbüro, telefonisch unter 02133 257 338.

In neuem Licht bei der D´Art 2022

Das städtische Kulturbüro hat das Thema der diesjährigen, größten Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler bekanntgegeben. „In neuem Licht“ lautet es. Die 18. D´Art, die vom 4. November 2022 bis 22. Februar 2023 stattfinden wird, bietet zudem in diesem Jahr ein Novum auf: Sie wird erstmals sowohl im Dormagener Kulturhaus ausgestellt als auch zusätzlich in digitaler Form im Internet unter www.dormagen.de/dart22 zu sehen sein. Damit heimische Kreative genügend Zeit haben, sich mit dem Thema künstlerisch auseinanderzusetzen, informiert das städtische Kulturbüro frühzeitig über die Details.

Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für leidenschaftliche Kunstschaffende. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken einreichen. Erstmals zugelassen sind auch Videoformate, wenn auch nur für die Online-Ausstellung.

Weitere Vorgaben machen die Organisatoren bewusst nicht. „Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto „In neuem Licht“ entsprechen“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll. Noch bleibt genügend Zeit: Die Werke selbst müssen erst vom 17. bis 26. Oktober im Kulturbüro abgegeben werden.

Bei der Ausrichtung der 18. D´Art kann das Kulturbüro wieder auf die großartige Unterstützung mehrerer ehrenamtlich tätiger Kunstexpertinnen und Kunstexperten bauen. So bilden Melanie Guthe, bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, erneut die Jury. Das bewährte Organisationsteam verstärken einmal mehr die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch.   

Die Schirmherrschaft hat erneut der Dormagener Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH, übernommen. Die jeweils drei besten Exponate in der Altersklasse bis 25 Jahren sowie über 25 Jahren werden prämiert.

Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 320. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Internet unter  www.dormagen.de/dart22.

Rüdiger Hoffmann und Springmaus: Weitere Kabarett-Highlights in der Kulturhalle

Von Simone Solga bis zur Springmaus: Zahlreiche Kabarett-Hochkaräter wird das städtische Kulturbüro in den kommenden Monaten in der Kulturhalle Dormagen begrüßen. Mit der Weihnachtsshow des Comedian Lars Redlich, der kabarettistischen Jahresendabrechnung von „Schlachtplatte“, Rüdiger Hoffmann, Andreas Rebers und der Springmaus haben die Organisatoren das Programm jetzt um die nächsten Highlights erweitert.  

Unter dem Titel „Ihr mich auch“ liefert Simone Solgas am Samstag, 9. April, eine zwei Stunden lange Erklärung über Besserwisser und Meisterheuchler.

Robert Griess zündet am Freitag, 2. September, ein satirisches Feuerwerk aus Pointen. In seinem Stück „Apocalypso, Baby! – Jetzt fängt der Spaß erst richtig an“ verwandelt der Satiriker die Themen, die schlechte Laune machen, in ein überbordendes Spektakel der Hochkomik. Barbara Ruscher sorgt anschließend am Samstag, 15. Oktober, mit versierter weiblicher Satire für große Unterhaltung: Herrlich böse, selbstironisch und vor allem unfassbar lustig präsentiert sie sich in ihrem Programm „Mutter ist die Bestie“.

Mit „Deutschland in den Wechseljahren“ serviert die Distel am Sonntag, 13. November, eine Best-of-Kabarett-Komödie der Extraklasse. „Alles verändert sich, alles mutiert. Nur der Fußball bleibt sich treu. Es geht ums Geld“, lautet das Credo der Kabarett-Lieblinge aus Berlin. Jochen Malmsheimer gibt am Freitag, 2. Dezember, mit „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ sein Debüt in der Kulturhalle. Er stellt sich der gefühlten Generalverblödung und Idioten-Konzentration mit Wortwitz und Verstand.

Comedy, Musik und Showtime verbindet Lars Redlich in seiner Weihnachtsshow „Lars´ Christmas“ am Mittwoch, 21. Dezember. „Augenzwinkernd, aber auch besinnlich kommt jeder auf seine Kosten und bekommt jeder sein Fett weg. Und das schon vor dem Fest“, sagt der Comedian. Er beantwortet zudem die Fragen, was mit ungekauften Schoko-Nikoläusen nach dem Fest passiert, was Schneemänner über den Sommer denken und warum früher mehr Lametta war.

Fest steht nun auch das Ensemble für die „Schlachtplatte – die Jahresendabrechnung" am Freitag, 6. Januar 2023. Die vier Bühnen-Asse Robert Griess, Kathi Wolf, Jens Heinrich Claassen und Sebastian Schnoy geben dem Jahr 2022 kabarettistisch-brillant den gebührenden Kehraus. Weiter geht es in der Kulturhalle mit Rüdiger Hoffmann am Samstag, 21. Januar 2023, Andreas Rebers am Samstag, 4. Februar 2023. und der Springmaus am Freitag, 3. März 2023.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. Einzelkarten sind für jeweils 22,45 € im Internet unter dormagen.reservix.de sowie in der City-Buchhandlung Dormagen erhältlich. Zudem können die Karten auch in preisgünstigeren Abos mit drei und mehr Abenden nach Wahl erworben werden. Weitere Infos gibt es hier sowie telefonisch beim Kulturbüro-Team unter 02133 257 338.

Neue Stolpersteine-App des WDR macht Erinnerung greifbar

Am 27. Januar 1945 haben sowjetische Soldaten der Roten Armee das NS-Vernichtungslager Auschwitz befreit. Mehr als eine Million Menschen sind in dem größten deutschen Konzentrationslager in den 1940er-Jahren umgekommen. Trotz der großen Aufklärungsarbeit, die im Anschluss folgte, ist Antisemitismus noch immer in der Gesellschaft verankert.

„Umso wichtiger ist es, weiter Aufklärungsarbeit zu betreiben und auch gerade junge Menschen noch mehr zu sensibilisieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb haben wir uns auch am Projekt „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“ des Westdeutschen Rundfunks beteiligt. „Es ist ein sehr gelungenes, informatives und bewegendes Projekt, in dem 15.095 Einzelschicksale aus Nordrhein-Westfalen geschildert werden.“

Aus 257 Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen sind in der neuen, kostenlosen App „Stolpersteine NRW“ die Daten zu rund 15.000 verfolgten Juden eingepflegt worden. Auch die Stadt Dormagen hat die Geschichten von 39 Menschen aufgelistet, die in den 1940er-Jahren in Dormagen Opfern des Nationalsozialismus wurden. An sie erinnern 34 Stolpersteine in der Innenstadt sowie zwei in Zons und drei in Stürzelberg.

Eine Betroffene war die Dormagenerin und Metzgerstochter Emmi Dahl. Sie wurde 1941 mit ihrer Familie und zahlreichen anderen Juden nach Riga deportiert – in ihrem Zug traf sie einen jungen Mann namens Kurt Mendel. Sie gaben sich das Versprechen zusammenzubleiben, sollten sie überleben. Sie wurden getrennt, wussten nicht, ob der andere überhaupt noch lebte. Dem Tode nahe wurde die kranke und abgemagerte Emmi Dahl 1945 befreit und begab sich auf die Suche nach Kurt Mendel. Er hatte ebenfalls überlebt. Sie trafen sich und lösten ihr Versprechen ein: Sie heirateten und gründeten eine Familie. Es ist eine der bewegendsten und außergewöhnlichsten Liebesgeschichten mit Happy End während des Nationalsozialismus. Eine Seltenheit zu diesen grausamen Zeiten. Dieses besondere Schicksal ist in der Stolpersteine-App mit eindrucksvollen Bildern sowie einer sehr bewegenden Audiodatei zu finden, die das Schicksal der jungen Frau noch besser beleuchten. Sie war zudem in Dormagen die einzige, die die Verlegung des eigenen Stolpersteins miterlebt hat. 2005 wurde dieser in der Kölner Straße eingelassen. Sie selbst legte eine Rose darauf.

„Mit der Stolpersteine-App sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden. Für sie ist das damals Erlebte nahezu unvorstellbar. Durch die detailliert geschilderten Einzelschicksale und Audiodateien sowie vielen Hintergrundinformationen können Interessierte die Geschichten der Deportierten viel besser nachempfinden. Es ist ein wertvolles Projekt, das die deutsche Historie auf eine persönliche Art sehr gut aufarbeitet“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll, der zudem Mitglied der ersten Stunde des Stolpersteine-Projekts ist und sich gemeinsam mit Vera Strobel und einigen anderen Engagierten sehr für das Thema in Dormagen einsetzt. Auch dienen die Einträge als Schulmaterial für den Unterricht. 

„Olaf Moll und Vera Strobel setzen sich seit Jahren in Dormagen intensiv für die Erinnerung und das Gedenken an verfolgte Juden ein. Sie haben die Verlegung aller Stolpersteine von Künstler Gunter Demnig organisiert und gestalten die jährliche Gedenkfeier zur Reichspogromfeier. Dafür möchte ich mich erneut bei ihnen bedanken. Es ist wichtig, dass wir das Schicksal der Menschen niemals vergessen und uns immer wieder daran erinnern“, sagt Lierenfeld. 

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet unter https://stolpersteine.wdr.de sowie in der App „Stolpersteine NRW“. 

Teilen
Karte
Kontakt

Öffnungszeiten
montags bis mittwochs
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr

donnerstags
8.15 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

freitags
8.15 bis 13 Uhr

Nach vorheriger Absprache sind auch Abholzeiten zwischen 12 und 14 Uhr möglich.


Telefon
02133 257 338


E-Mail
kulturbuero@stadt-dormagen.de

Voice reader
Online-Dienste
Stadt-töchter
Nach oben