10 Tipps für ein nachhaltigeres Weihnachten

Neben religiösem Fest und Zeit der Familienzusammenkunft, ist Weihnachten für die Meisten auch die Zeit der Geschenke, des leckeren Essens und die Zeit in der sich „etwas gegönnt“ wird… kurz: Eine Zeit des Konsums.

Damit Weihnachten trotz Bergen an Geschenkpapier und Festessen auch nachhaltig(er) ist, unterstützen wir Ihre Vorbereitungen mit 10 Tipps zum Fest:

1. Weihnachtsbaum aus Bio- oder FSC-zertifiziertem Anbau kaufen

Diese sind unter kontrollierten ökologischen Bedingungen herangewachsen und es wurde auf Pestizide, Mineraldünger und Wachstumsregulatoren verzichtet.

2. Adventskranz und Baumschmuck: Devise „selber machen“

Am einfachsten mit Materialien die jeder beim Waldspaziergang finden kann. Dabei sollten gesunde Bäume und Sträucher natürlich unversehrt bleiben. Bei den Kerzen unbedingt darauf achten, dass diese aus natürlichem Wachs (Bienenwachs/Stearin) hergestellt sind.

3. Geschenke mit Potential

Bei Geschenken wird in der Regel vorschnell zum „Neuen“ gegriffen. Wer mit kleinen Schätzen aus dem Second Hand-Laden nicht warm wird, achtet beim Neukauf auf die verschiedenen Öko-Labels, wie das Fair-Trade-Siegel. Überlegen Sie, ob ein Geschenk wirklich Sinn ergibt oder am Ende nur Schubladen füllt.

4. Nachhaltig verpacken

Liebevoll Schenken beschränkt sich nicht nur auf den Inhalt eines Päckchens. Verpacken Sie stilvoll und hübsch in Materialien die Sie sowieso zu Hause haben: Mit buntem Papier beklebtes Zeitungs-, Back- oder Packpapier, Tapetenresten oder Schuhkartons… da kann das folierte Disounter-Papier einpacken.

5. Christbaumbeleuchtung ist kein Schlummerlicht

Wer auf elektrische Lichterketten setzt, sollte darauf achten, dass moderne LED-Lampen verbaut sind. Das spart Stromkosten und jede Menge Ressourcen. Der Betrieb in der Nacht sollte vermieden werden. Hier schafft eine Zeitschaltuhr Abhilfe.

6. Adventskalender

Varianten aus dem Supermarkt sind meist mit viel Plastik verbunden und auch der Inhalt ist selten nachhaltig produziert. Mit ein wenig Kreativität lassen sich die „24 Türchen“ auf verschiedenste Weise selbst basteln. Alternativen bieten wiederverwendbare Adventskalender zum selber befüllen, digitale Adventskalender oder Kalender in Buch-Form.

7. Vegetarisches Weihnachten?

Wer trotz tollen Alternativen wie vegetarischem Gulasch nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte bei Gans und Ente auf Herkunft und Bio-Siegel achten. Am besten gleich zum Bauern in der Region gehen.

8. Fair-naschen

Wer sicher sein will, dass seine Schokolade fair und ohne Kinderarbeit produziert worden ist, greift zur Fair-Trade Schokolade. Achten Sie wo möglich zusätzlich auf Bio-Siegel.

9. Online besser shoppen

Es empfiehlt sich aus guten Gründen den regionalen Handel zu unterstützen. Wenn es dann doch der Online-Shop sein muss, finden sich im Internet Listen mit nachhaltigen Shops.

10. Sinnvoll Spenden

Wer es in diesem Jahr noch nicht gemacht hat, sollte spätestens jetzt auch an andere denken. Die Corona-Krise hat das Leid in vielen Regionen der Welt noch verstärkt und die zahlreichen Hilfsorganisationen werden es Ihnen danken.

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