25 Jahre Städtepartnerschaft: Dormagen und Kiryat Ono haben Partnerschaftsvertrag erneuert

Vor zwei Jahren jährte sich die Städtepartnerschaft zwischen Dormagen und der Kiryat Ono zum 25. Mal. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Feierlichkeiten damals verschoben werden. In dieser Woche wird das Jubiläum mit einer großen Delegation aus Kiryat Ono um Bürgermeister Israel Gal nun gebührend nachgefeiert.

Im Rahmen eines Galadinners am Dienstagabend im Schützenhaus Stürzelberg mit rund 100 geladenen Gästen aus Stadtgesellschaft und Politik haben die beiden Bürgermeister Israel Gal und Erik Lierenfeld den Städtepartnerschaftsvertrag erneuert. Ina Scharrenbach, Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, gratulierte persönlich zum Jubiläum. In ihrer Rede würdigte sie die Verdienste beider Städte und betonte die große Wichtigkeit von Städtepartnerschaften.

Erik Lierenfeld blickte in seiner Rede auf die Anfänge der Zusammenarbeit zurück und verglich die langjährige Partnerschaft mit einem Galadinner. Wie bei einem Festessen gehören auch bei einer Städtepartnerschaft mehrere Gänge dazu. Außerdem seien in beiden Fällen viele gute Zutaten erforderlich. „Allerdings verderben bei einer Städtepartnerschaft keinesfalls viele Köche den Brei – im Gegenteil. Entgegen dem weit verbreiteten Sprichwort sind es in Gestalt der Partnerschaftsvereine, Schülerinnen und Schüler, Politikerinnen und Politiker sowie engagierten Bürgerinnen und Bürger viele Menschen, die diese Partnerschaft erst lebendig machen“, so Lierenfeld.

Sein israelisches Pendant Israel Gal bedankte sich im Namen der gesamten Delegation für den herzlichen Empfang in Dormagen. Zudem hob auch er in seiner Ansprache das große Engagement all jener hervor, die sich stets für einen aktiven Austausch zwischen beiden Städten eingesetzt haben. „Durch direkte Begegnungen, Gespräche und Besuche historischer Orte in Deutschland und Israel befassen wir uns mit der Vergangenheit, bauen aber auch persönliche Bekanntschaften auf und entdecken, dass die Gemeinsamkeiten die Unterschiede überwiegen.“

Untermalt wurde der Abend mit Musik der Gruppe Kol Colé sowie Zauberkunststücken des Magiers Timo Brecht.

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