Bürgermeister Erik Lierenfeld verurteilt Angriff auf Mitarbeitende im Rathaus

„Wir sind schockiert und fassungslos angesichts dieses Angriffs auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für solche Gewalttaten gibt es keinerlei Rechtfertigung. Diese Attacke weckt viele schlimme Erinnerungen an vergangene Taten in Jobcentern und Rathäusern. Ich verurteile diesen Angriff zutiefst.

Nur durch das schnelle und beherzte Eingreifen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen nach Auslösen unserer Notfallalarmierung, gelang es, die Tat zu vereiteln und somit Schlimmeres zu verhindern. Wir sind alle sehr froh, dass es den betroffenen Kolleginnen den Umständen entsprechend gut geht und sie äußerlich keine Verletzungen erlitten haben. Um die Geschehnisse zu verarbeiten, haben wir allen Betroffenen in den Fachbereichen ausdrücklich das Hilfsangebot der psychologischen Dienste nahegelegt.

Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei, die unverzüglich reagiert und geholfen haben. Einmal mehr hat sich bewiesen, wie wichtig es ist, in Notsituationen schnell und geschlossen zu handeln. Wir werden diesen Angriff aber zum Anlass nehmen, unsere Sicherheitsstandards noch einmal zu überprüfen, um unseren Mitarbeitenden den größtmöglichen Schutz bieten zu können.

Der Produktbereich Soziales Wohnen bleibt bis einschließlich Montag, 17. Januar geschlossen. Alle anderen Produkte des Fachbereichs Integration haben ab Montag wieder regulär geöffnet.“ (Bürgermeister Erik Lierenfeld)

Hintergrund:

Am Donnerstagnachmittag, 13. Januar, gegen 14:00 Uhr hatte in einem Büro des Produktes Soziales Wohnen (Fachbereich Integration) ein Mann mehrere Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung und sich selbst mit einer brennbaren Flüssigkeit bespritzt und damit gedroht, sich selbst und die Mitarbeiterinnen anzuzünden.

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