Feuerwehr Dormagen führt Fahrsicherheitstraining für Großfahrzeuge durch

Sobald ein Notruf abgesetzt wird, zählt jede Sekunde. Ob ein Hausbrand, ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person oder eine Tierrettung – je schneller die Feuerwehr vor Ort ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, den Schaden eindämmen, beziehungsweise sogar Menschen- oder Tierleben retten zu können. Dazu zählt aber nicht nur das technische Wissen, sondern auch die Fahrt zum Einsatzort. Um dort möglichst schnell und sicher anzukommen, trainieren die Dormagener Feuerwehrangehörigen regelmäßig Einsatzfahrten in brenzligen Situationen. Zuletzt durchliefen zwölf von ihnen ein Fahrsicherheitstraining für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen auf dem Gelände des ADAC in Grevenbroich.

Unter Anleitung eines erfahrenen Coaches trainierten die Einsatzkräfte verschiedene Situationen, die im Einsatzbetrieb oftmals vorkommen. Dazu zählen unter anderem plötzlich auftretende Hindernisse, Gefahrenbremsungen und das Fahren auf schwierigen Untergründen. Auch Abbiegemanöver und das Rangieren in unübersichtlichen Straßen werden mit den Großfahrzeugen praxisnah durchgespielt.

 

„Unser Ziel ist es, den Umgang mit den Großfahrzeugen zu optimieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen“, sagt Koordinator Marco Schmidt von der Feuerwehr Dormagen. „Durch das regelmäßige Training können die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fähigkeiten kontinuierlich verbessern und lernen, auch in Stresssituationen ruhig und sicher zu reagieren.“ 

 

Durch solche praxisnahen Übungen wird aber nicht nur die Beherrschung der Fahrzeuge gestärkt, sondern auch das Vertrauen der Fahrerinnen und Fahrer in ihre Fähigkeiten unter realistischen Einsatzbedingungen gefördert. Deshalb finden die Trainings in der Regel zweimal jährlich statt und werden anhand der eigenen Fahrzeuge durchgeführt, die im Einsatz gefahren werden.

 

„Mit diesen praxisnahen Trainings sorgen wir dafür, dass unsere Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind. Dazu zählt bereits die Fahrt zum Einsatzort“, sagt Feuerwehrchef Norbert Buchkremer.