Großartige Gemeinschaftsausstellung von mehr als 250 Kindern

Die Vorstellungswelt von Kindern ist grenzenlos. Sie sind sehr kreativ und bringen das auch gerne künstlerisch zu Papier. Was dabei herauskommen kann, zeigt nun eine Gemeinschaftsausstellung in der Glasgalerie des Dormagener Kulturhauses. Alle 13 Dormagener Einrichtungen des Offenen Ganztags haben sich dafür zusammengeschlossen und ein gemeinsames Kunstprojekt durchgeführt. Unter dem Motto „Zusammenhalt“ ist dabei in den vergangenen Monaten eine Sammlung von zahlreichen Kunstwerken entstanden. 

Von einer ganzen Stadt aus Pappkartons über umfangreiche Mosaikbilder von Henri Dunant bis hin zu einem überdimensionalen Mobilé aus hunderten weißen Friedenstauben – die Ausstellung lädt ein, zahlreiche fantasievolle Exponate, Fotografien und Gemälde zu bewundern.

„Es ist eine großartige Ausstellung geworden, die das Motto wortwörtlich genommen hat. Denn alle Einrichtungen haben zusammen an diesem großen Projekt gearbeitet. Gemeinsam wurde geplant, beraten und entschieden. Und das Ergebnis ist wirklich sehenswert“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Vernissage und dankte Ulrike Schiefer, die dieses Projekt ins Leben gerufen und begleitet hat sowie allen Beteiligten, die dieses Gemeinschaftswerk möglich gemacht haben.

Im Rahmen des Projekts haben die Kinder gelernt, dass Zusammenhalt ganz unterschiedlich verstanden werden kann. Sie haben gezeigt, wie viel Kreativität, Fantasie und auch Teamgeist in ihnen steckt. Unterstützt wurden sie dabei von engagierten Fachkräften und – in vielen Fällen – auch von freien Künstlerinnen und Künstlern, die neue Impulse eingebracht und kreative Räume eröffnet haben. Mitgewirkt haben: Christoph Rehlinghaus, Elisabeth Werhahn, Ulrike Bewersdorf, Jennifer Janzik, Lena Büchel, Tanja Beyenburg.

„Über das gelungene Projekt freue ich mich sehr. Es war wunderbar, die Einrichtungen zu begleiten und zu sehen, wie etwas so Einzigartiges entsteht“, sagte Ulrike Schiefer. „Zudem unterstützte das Projekt die Selbstentfaltung der Kinder. Sie sollten selbst ausprobieren und experimentieren, Ideen entwickeln und Lösungen finden. Ich bin mir sicher, dass es für sie ein unvergessliches Erlebnis und eine nachhaltige Erfahrung sein wird.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni zu besuchen, immer montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr – ausgenommen sind Feiertage.