Der Rat der Stadt Dormagen kommt am Donnerstag, 26. März, um 17.30 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2026. Nach den Beratungen in den verschiedenen Ausschüssen sowie im Hauptausschuss am 20. März soll der Haushalt in der Ratssitzung beschlossen werden. Die einzelnen Fraktionen werden zudem ihre Haushaltsreden halten. Im Rahmen der Haushaltsangelegenheiten sollen auch der Stellenplan für das kommende Jahr sowie die Wirtschaftspläne des Eigenbetriebs und der Technischen Betriebe beschlossen werden.
Weiterhin diskutieren die Ratsmitglieder die organisatorische und personelle Umsetzung des zweiten Pakets „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ (S.O.S. 2.0.), das Bürgermeister Erik Lierenfeld in seiner Antrittsrede vorgestellt hatte. Geplant sind mehr Personal, längere Außendienstzeiten, unter anderem am Abend und Wochenende, sowie eine interne Neuordnung der Teams, um Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet insgesamt zu stärken. Ziel ist ein moderner, sichtbarer und leistungsfähiger Kommunaler Ordnungsdienst, der für die Bürgerinnen und Bürger noch präsenter ist.
Ebenfalls beraten die Ratsfrauen und Ratsherren, ob die städtische Nachhaltigkeitsstrategie fortgeschrieben werden soll. Basierend auf dem bisherigen Fortschrittsbericht von 2023 soll die Strategie weiterentwickelt und an ein erweitertes Handlungsfeld‑Raster angelehnt werden, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte systematisch verbindet. Für den Prozess sollen externe Dienstleistungen beauftragt werden, um die Aktualisierung fachlich zu unterstützen. Ziel ist eine modernisierte Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem stärker an den globalen Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet ist und als Grundlage für künftige kommunale Maßnahmen dient.
Auch das Thema Terrassengebühren steht auf der Agenda der Sitzung. Die Stadt Dormagen plant, zur Aufwertung der Innenstadt neue Gestaltungsrichtlinien für Außengastronomie, Warenauslagen und Werbeaufsteller umzusetzen. Um die damit verbundenen Investitionen für Unternehmen zu erleichtern, soll vom 1. April 2026 bis 31. März 2028 auf Sondernutzungsgebühren verzichtet werden. Ziel ist ein einheitlicheres und hochwertigeres Erscheinungsbild, insbesondere auf der Kölner Straße. Perspektivisch ist eine Ausweitung auf weitere Bereiche wie beispielsweise Zonser Altstadt oder Salvatorplatz in Nievenheim möglich.
Außerdem geht es um die Olympiainitiative – Förderung des Leistungssportes. Die Verwaltung beabsichtigt, den Leistungssport vor Ort mit der „Olympiainitiative – Förderung des Leistungssportes“ zu unterstützen. Vorgesehen ist, jährlich 150.000 Euro bereitzustellen: 100.000 Euro für die Handball GmbH des TSV Bayer Dormagen 1920 e. V. zur Förderung von Ausbildung, Kaderarbeit und Spielbetrieb, weitere 50.000 Euro sollen über eine neu zu erarbeitende Förderrichtlinie an andere Leistungssport-Akteure vergeben werden. Zudem sollen alle Dormagenerinnen und Dormagener bis 18 Jahre freien Eintritt zu den Heimspielen des TSV Bayer Dormagen erhalten. Darüber hinaus entscheidet der Rat darüber, ob die Verwaltung eine Sportentwicklungsplanung durchführen soll, um das Sportverhalten der Bürgerinnen und Bürger mit dem vorhandenen Angebot an Sportstätten abzugleichen und Maßnahmen daraus abzuleiten.
Auf der Webseite www.buergerinfo.dormagen.de haben alle Dormagenerinnen und Dormagener die Möglichkeit, sich die komplette Tagesordnung der Ratssitzung anzusehen. Zudem stehen die Vorlagen für die jeweiligen Diskussionspunkte zur Verfügung.