Am Parkhaus Nettergasse wird seit Februar 2026 klimafreundlicher Strom aus Sonnenenergie erzeugt. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaikanlage an den sonnengewandten Stirnseiten des Mauerwerks nutzt die Stadt eine weitere kommunale Fläche zur Erzeugung erneuerbarer Energie und leistet damit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz vor Ort.
Die Flächenanlage verfügt über eine maximale Leistung von rund 18 Kilowatt (kW). Pro Jahr können voraussichtlich etwa 12.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden – das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von drei bis vier Haushalten. Dadurch lassen sich rund fünf Tonnen Kohlendioxid (CO₂) jährlich einsparen.
„Mit Projekten wie dieser Anlage erschließen wir Schritt für Schritt weitere geeignete Flächen für die Nutzung von Solarenergie“, sagt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen mbH (SVGD). Die Gesellschaft betreibt das Parkhaus und hat das Projekt initiiert. Schmitz führt aus: „So können wir die vorhandene Infrastruktur sinnvoll nutzen und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet kontinuierlich erhöhen.“
Mit der Installation wird das Parkhaus Nettergasse nicht nur als Infrastruktur für den ruhenden Verkehr genutzt, sondern zugleich als Standort für nachhaltige Energiegewinnung. Die Nutzung bereits vorhandener Flächen für Photovoltaik gilt als wichtiger Baustein der lokalen Energiewende.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie auch bestehende Gebäude in Städten und Kommunen sinnvoll für die Erzeugung erneuerbarer Energien genutzt werden können. Maßnahmen dieser Art tragen dazu bei, den Anteil klimafreundlicher Energie schrittweise zu erhöhen und die kommunale CO₂-Bilanz langfristig zu verbessern.