Neuer Sport- und Freizeitbereich in Horrem ab sofort geöffnet

Ob Basketball, Fußball, Volleyball oder Trampolin – Sportinteressierte in Horrem kommen am Rudolf-Harbig-Weg voll auf ihre Kosten. Denn neben dem Skate- und Dirtpark steht ab sofort auch ein großer Sport- und Freizeitbereich zur Verfügung. Dort, wo sich einst eine stillgelegte Tennisanlage befand, ist eine moderne Sportanlage für Jung und Alt entstanden. Nach rund sechs Monaten Bauzeit hat Bürgermeister Erik Lierenfeld das Areal Anfang dieser Woche für die Öffentlichkeit freigegeben.

„Insbesondere Kinder und Jugendliche brauchen öffentliche Plätze, an denen sie sich treffen und gemeinsam Sport machen können. Die Nachfrage nach solchen Orten ist sehr groß. Mein Dank gilt daher dem Sportservice, der diese zuletzt ungenutzte Fläche in Eigenregie hervorragend umgestaltet hat“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Planungen für die Umgestaltung der alten Tennisanlage begannen im Jahr 2020, wie der Leiter des Sportservice, Swen Möser, berichtet: „Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir dieses Gebiet wieder sinnvoll nutzen können. Unsere Überlegungen haben wir anschließend in ein Konzept gegossen und dem Land NRW vorgestellt. Dass die Maßnahme vollständig gefördert werden würde, war eine schöne und positive Überraschung.“

Entstanden sind zwei Kleinspielfelder für Ball- und Netzsportarten. Im vorderen Bereich des neuen Areals wurden diverse Fitness-Geräte sowie ein Balancierbalken und ein bodeneingelassenes Trampolin installiert. Zum Verweilen wurden Sitzstufen aus Naturstein inklusive Sonnensegel angelegt. „Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 650.000 Euro. Diese sind durch die sehr aufwendigen Bodenarbeiten zu erklären. Da es sich um eine Verdachtsfläche handelte, war unter anderem eine Kampfmitteluntersuchung erforderlich, zudem musste Baugrund abgetragen und neu modelliert werden“, erläutert Tobias Plaz vom Sportservice.

Um Vandalismus vorzubeugen, wurde die gesamte Anlage neu umzäunt. Geöffnet hat die Anlage von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung. Finanziert wurde das Projekt komplett mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten NRW.

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