„NRW kann schwimmen“ erstmals in Dormagen umgesetzt – 83 Kinder erzielten Schwimmabzeichen

Die Zahl der Kinder, die in Deutschland schwimmen lernen, sinkt beständig. Corona verstärkt diesen Trend noch. Der Dormagener Sportservice hat sich daher dazu entschlossen, während der Osterferien das Projekt „NRW kann schwimmen“ erstmals in Dormagen aufzugreifen und unter strengen Auflagen umzusetzen. Mit Erfolg. 83 Kinder erzielten ein Schwimmabzeichen.
 
Nachdem der Förderantrag bewilligt worden war, übernahmen qualifizierte Übungsleiter der Sportgemeinschaft „born-to-swim e.V.“ das Schwimmtraining im Schwimmbad „Sammys“.  Die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD), Betreiber des „Sammys“, stellte dazu die erforderlichen Schwimmzeiten zur Verfügung. Die Nachfrage war riesig. Aus den ursprünglich geplanten vier Schwimmkursen mit je zwölf Kindern wurden letztlich zwölf Kurse mit insgesamt 144 Kindern. 
 
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von 144 teilnehmenden Kindern erreichten 67 das „Seepferdchen“ und 16 das Schwimmabzeichen in Bonze.
 
„Schwimmen zu lernen ist enorm wichtig und kann lebensrettend sein. Doch gerade in diesen Pandemiezeiten ist es kaum möglich, einen Schwimmkurs zu besuchen. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass die SVGD und die Übungsleiterinnen und Übungsleiter der Sportgemeinschaft „born-to-swim e.V.“ dies möglich gemacht haben“, sagt Swen Möser, Leiter des Dormagener Sportservice. „Durch die vielen ,Neuschwimmer‘ können einige Familien aufatmen.“
 
Da die Aktion sehr gut angenommen worden ist, beabsichtigt die Stadt Dormagen die Aktion auch in den Sommer- und Herbstferien anzubieten. „Nach dem Erfolg und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie dringend Schwimmkurse benötigt werden. Deshalb wollen wir das Projekt ,NRW kann schwimmen‘ in Dormagen für die Oster-, Sommer- und Herbstferien fest etablieren“, erklärt Möser. Informationen über die nächsten Ferienkurse erhalten die Eltern über die Schulen.
 
Die Schwimmkurse werden vom Ministerium für Schule und Bildung NRW, der Staatskanzlei des Landes NRW, der Unfallkasse NRW, der AOK Rheinland/Hamburg, der AOK Nordwest und durch den Landessportbund NRW gefördert. Jedes Kind erhält zehn Stunden intensives Schwimmtraining, für die die Eltern nur zehn Euro je Kurs als Eigenanteil aufwenden müssen. 
 

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