Mit einem symbolischen Spatenstich haben Bürgermeister Erik Lierenfeld, Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne, und Klemens Diekmann, Geschäftsführer der evd, gestern den Beginn der Bauarbeiten in Zons markiert. Dort werden rund 3.200 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit moderner Glasfasertechnologie im Eigenausbau erschlossen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant. Damit wird nun der achte Stadtteil Dormagens erschlossen.
Der Glasfaserausbau in Zons reiht sich in die kontinuierliche Erweiterung des Netzes in Dormagen ein. Seit 2019 haben NetCologne und die energieversorgung dormagen (evd) gemeinsam rund 35 Mio. Euro in den Glasfaserausbau vor Ort investiert und in Kooperation bereits mehrere Stadtteile erschlossen – darunter Delhoven, Hackenbroich, Horrem, Dormagen-Mitte und Rheinfeld. Im April startete zudem der gemeinsame Ausbau im benachbarten Delrath, im August folgte Stürzelberg. Nach Abschluss der laufenden Bauarbeiten werden rund 20.000 Dormagener-Haushalte mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein.
„Dass jetzt auch in Zons die Glasfaser-Bagger rollen, ist ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft unserer Stadt. Perspektivisch wollen wir alle Dormagenerinnen und Dormagener flächendeckend ans Glasfasernetz anbinden. Mit dem Ausbau in Zons kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher“, sagte Erik Lierenfeld.
NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel. ergänzte: „Unser Alltag wird zunehmend digitaler. Ob Streaming, Homeoffice oder moderne KI-Anwendungen – all das setzt schnelle und stabile Internetverbindungen voraus. Mit dem Glasfaserausbau machen wir Zons fit für die digitale Zukunft und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Netzinfrastruktur auch mit den steigenden Anforderungen der kommenden Jahre Schritt hält."
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet der Ausbau den direkten Zugang zu einer hochmodernen digitalen Infrastruktur. Dabei wird auf die sogenannte Fibre-to-the-Home-Technologie (FTTH) gesetzt. Die Glasfaserleitungen werden unmittelbar ins Gebäude geführt und ersetzen auf der letzten Meile die bisherige Kupferinfrastruktur. Das ermöglicht schnelle und zuverlässige Internetverbindungen mit Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Auch bei hoher Netzauslastung sorgt Glasfasertechnologie damit für eine stabile Datenübertragung.
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v.l.: Bürgermeister Erik Lierenfeld, Anne Hahnen (TBD), Andreas Mayer (Stadtplanung), Frank Perle (TBD), Daniel Fiori (Streetlife) und Jan Hake (+grün Landschaftsarchitektur)
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