Von Tanzkurs bis Kabarett: Dormagen feiert Vielfalt bei der Interkulturellen Woche

Tanzen, lesen, diskutieren, gemeinsam beten, lachen und Musik erleben: Auch in diesem Jahr bietet die Interkulturelle Woche in Dormagen vom 17. September bis zum 9. Oktober ein vielseitiges Programm für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen.

Den Auftakt bildet am Donnerstag, 17. September ab 17.30 Uhr ein interkultureller Tanzkurs für Frauen aller Herkunft, Altersgruppen und Tanzerfahrungen beim TuS „Germania 1930“ Hackenbroich. In zehn Kurseinheiten stehen traditionelle Tänze, Bewegung und Begegnung im Mittelpunkt. Drei Probestunden sind kostenlos, anschließend kosten zehn Kurseinheiten 25 Euro. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info.tgh[@]t-online.de möglich.

Am Freitag, 25. September um 19 Uhr ist die Autorin Souad Lamroubal mit einer Lesung und anschließendem Gespräch in der Stadtbibliothek Dormagen zu Gast. Unter dem Titel „Die Demokratie der anderen. Was der Kampf um Zugehörigkeit mit uns macht“ geht es um die Bedeutung von Zugehörigkeit für eine demokratische Gesellschaft. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an fadi.el-abbas[@]caritas-neuss.de erforderlich.

Die traditionellen „Gebete der Religionen für den Frieden“ finden am Sonntag, 27. September, um 18.30 Uhr im Römerhaus an der Kölner Straße 36 statt. Die im Rat der Religionen vertretenen Glaubensgemeinschaften laden zu einem Abend mit Wort- und Musikbeiträgen sowie anschließender Begegnung ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für Kinder von vier bis sieben Jahren bietet die Stadtbibliothek am Dienstag, 29. September von 16.30 bis 17 Uhr eine Vorleseaktion mit Bilderbuchkino an. Gelesen wird in deutscher und spanischer Sprache. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Samstag, 3. Oktober gastiert Kabarettistin Kathi Wolf um 20 Uhr mit ihrem Programm „Psycho Royal“ in der Kulturhalle Dormagen. Tickets kosten 24,10 Euro und sind im Vorverkauf über die Webseite dormagen.reservix.de erhältlich.

Ebenfalls am 3. sowie am 4. Oktober öffnet die Süleymaniye-Moschee anlässlich des Tags der offenen Moschee ihre Türen. Bei Führungen und einem begleitenden Herbstfest sind alle Interessierten zum Kennenlernen und Austausch eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Junge Menschen bis 27 Jahre können am Donnerstag, 8. Oktober, an einem Ausflug des Jugendmigrationsdienstes Rhein-Kreis Neuss zum Garten der Religionen in Köln teilnehmen. Neben einer Führung steht ein „Buffet der Weltreligionen“ auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Anmeldung unter 02133 477802 oder jmd[@]kja-duesseldorf.de.

Den Abschluss der Interkulturellen Woche bildet am Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr ein Konzert des Gitarren-Duos Tierra Negra in der City-Buchhandlung. Das Duo verbindet Flamenco mit Einflüssen aus Latin, Jazz, Pop, Reggae und World Music. Tickets kosten 23 Euro und sind im Vorverkauf in der City-Buchhandlung erhältlich.

„Interkulturelle Begegnungen schaffen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Genau das möchten wir mit der Interkulturellen Woche fördern: Menschen zusammenbringen und Raum für Austausch schaffen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Auch im gesamten Rhein-Kreis Neuss finden Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche statt. Besonders hingewiesen wird auf den „Tag der Migration und Integration“ am Dienstag, 22. September, von 12 bis 17 Uhr auf der Landesgartenschau in Neuss. An der Lichtkirche stellen verschiedene Einrichtungen ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote vor und laden mit Informations- und Mitmachangeboten zum Austausch ein. Für den Besuch ist eine Eintrittskarte für die Landesgartenschau erforderlich, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Am Donnerstag, 1. Oktober, findet zudem von 17 bis 19 Uhr eine Onlineveranstaltung mit der Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Sachbuchautorin Kristin Helberg statt. Unter dem Titel „Nahostkonflikt in Deutschland spürbar – Auswirkungen des Konflikts auf Geflüchtete und Menschen mit Einwanderungsgeschichte“ geht es um die Auswirkungen des Konflikts auf Menschen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte in Deutschland. Der Eintritt ist frei, die Zahl der Plätze begrenzt. Anmeldungen sind unter anmeldung[@]familienforum-neuss.de möglich.

Die Interkulturelle Woche ist eine bundesweite Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Seit 1975 wird sie jährlich Ende September durchgeführt und inzwischen von zahlreichen Organisationen, Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsräten, Vereinen, Bildungsträgerinnen und -trägern sowie Migrantinnen- und Migrantenorganisationen unterstützt.

Das Programm und weitere Informationen dazu können im Flyer online unter www.dormagen.de/ikw eingesehen werden.