Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist Wilfried Rheinfurth am Dienstag, 29. September, mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen ausgezeichnet worden. Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde im privaten Kreis.
„Es gibt Menschen, die eine Stadt nicht nur erleben, sondern sie über viele Jahrzehnte hinweg aktiv mitgestalten. Menschen, deren Engagement Spuren hinterlässt – in Vereinen, in der Gemeinschaft und im gesellschaftlichen Leben. So ein Mensch ist Wilfried Rheinfurth“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
Rheinfurth gehört zu den Mitbegründern der Karnevalsgesellschaft Ahl Dormagener Junge. Von 1980 bis 2002 war er auch deren Sitzungspräsident. Auch bei der Pfarrsitzung von St. Michael übernahm er bis 2006 diese Aufgabe. Einen bleibenden Beitrag zur Dormagener Karnevalskultur leistete er zudem als Texter des Vereinsliedes, der heutigen Hymne der „Ahl Dormagener Junge“.
Seine Verbundenheit mit dem Vereinsleben zeigte sich auch beim Dormagener Bürgerschützenverein. 1979/80 war Rheinfurth Schützenkönig und engagierte sich darüber hinaus einige Jahre im Vorstand.
Besonders am Herzen liegt ihm auch das Schiedswesen. Von 2008 bis 2018 war Rheinfurth ehrenamtlich als Schiedsmann für die Stadt Dormagen tätig. In dieser Eigenschaft hat er hunderte Fälle und Streitigkeiten schlichten können. Darüber hinaus war er als Schöffe am Amtsgericht Neuss aktiv.
Für sein Engagement war Rheinfurth bereits 2006 mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Dormagen ausgezeichnet worden. Innerhalb der KG Ahl Dormagener Junge ist er seit 2001 Ehrensenator und seit 2022 Ehrenmitglied. Mit der Goldenen Münze würdigt die Stadt Dormagen nun erneut seine besonderen Verdienste.