Innerhalb von zwei Tagen ist die Feuerwehr Dormagen zu zwei Flächenbränden in Nievenheim ausgerückt. Sowohl am Mittwochabend, 15. Juli, als auch am Donnerstag, 16. Juli, brannten Felder. In beiden Fällen konnte die Feuerwehr die Feuer schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Dormagen gegen 21.15 Uhr zu einem Flächenbrand auf einem Stoppelfeld an der Maria-Schlei-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine rund 50-mal 15 Meter große Fläche. Zudem standen drei Strohballen in Flammen.
Mit vier Strahlrohren bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer aus zwei Richtungen. Gemeinsam mit der Landwirtin vor Ort wurden die Strohballen mithilfe eines Traktors auseinandergezogen und anschließend vollständig gelöscht.
Insgesamt 23 Kräfte der Feuerwehr Dormagen aus dem Führungsdienst sowie den Löschzügen Hauptamt und Nievenheim waren am Mittwochabend im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.
Am Donnerstagnachmittag kam es gegen 15.20 Uhr zu einem weiteren Einsatz. An der L380 zwischen der Neusser Straße und der Koniferenstraße standen rund 4.000 Quadratmeter eines Stoppelfeldes in Flammen. Ausgelöst wurde das Feuer durch eine in Brand geratene Ballenpresse. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Im Einsatz waren die Löschzüge Stürzelberg, Straberg, Delhoven, Nievenheim und Hauptamt. Für die Dauer der Löscharbeiten war die L380 zwischen den Kreisverkehren Koniferenstraße und Kuckhofer Straße gesperrt.
Angesichts der anhaltenden Hitze und Trockenheit weist die Feuerwehr darauf hin, dass derzeit bereits ein kleiner Funke ausreichen kann, um Vegetationsbrände auszulösen. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, in Wäldern, auf Feldern und auf trockenen Grünflächen besonders umsichtig zu handeln, keine Zigarettenkippen wegzuwerfen und offenes Feuer zu vermeiden. Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.