Delhovener brachten ihre Anliegen beim Bürgerdialog ein

Rund 50 Delhovenerinnen und Delhovener haben am Montagabend, 28. September den Bürgerdialog im Schützenhaus Delhoven genutzt, um sich über aktuelle Themen im Stadtteil zu informieren und ihre Fragen und Anliegen direkt mit Bürgermeister Erik Lierenfeld und dem Verwaltungsvorstand zu besprechen.

Zunächst informierte der Bürgermeister unter anderem über aktuelle Entwicklungen im Stadtteil. Weitere Schwerpunkte waren der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Delhoven und die Frage der künftigen Nutzung der bisherigen Fläche, sobald die Feuerwehr an ihren neuen Standort umgezogen ist. Auch die Situation von Schule und Kita im Stadtteil wurde thematisiert. Zudem gab Lierenfeld wichtige Hinweise zum Thema Resilienz im Katastrophenschutz und appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, für Krisenfälle für 72 Stunden vorzusorgen.

Im anschließenden offenen Austausch nutzten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und ihre persönlichen Anliegen anzusprechen. Dabei ging es um die weitere Entwicklung der Blechhofsiedlung. Breiten Raum nahm zudem das Thema Parken ein. Nach Angaben eines Anwohners parken regelmäßig auswärtige Besucherinnen und Besucher des Tannenbuschs das Dorfzentrum zu, um die Parkgebühren auf dem Parkplatz des Tierparks zu vermeiden. Lierenfeld sicherte zu, dass das Ordnungsamt im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten verstärkt am Wochenende in dem Bereich kontrolliert. Auf den Lösungsvorschlag, Eintritt für den Park und nicht für den Parkplatz zu verlangen, betonte Lierenfeld: „Uns ist es wichtig, auch künftig keinen Eintritt für den Tierpark selbst zu nehmen, damit grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig vom Geldbeutel – das Angebot kostenlos wahrnehmen können, wenn sie den Park beispielsweise mit dem Fahrrad besuchen.“

Bereits vor Beginn des Bürgerdialogs war das Bürgeramt mit dem sogenannten Bürgeramtskoffer vor Ort. Bürgerinnen und Bürger konnten dadurch direkt im Schützenhaus verschiedene Dienstleistungen des Bürgeramtes in Anspruch nehmen und Verwaltungsangelegenheiten vor Ort erledigen.

„Der direkte Austausch vor Ort ist für uns sehr wichtig. Gerade bei Themen, die einen Stadtteil unmittelbar betreffen, wollen wir wissen, was die Menschen beschäftigt und wo der Schuh drückt“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Der Bürgerdialog bietet dafür eine gute Gelegenheit, Fragen direkt zu beantworten, Informationen zu geben und Anliegen aus der Bürgerschaft mit in die weitere Arbeit der Verwaltung zu nehmen.“