Dormagen begrüßt 15 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Bei der Einbürgerungsveranstaltung am Dienstag, 31. März, hat Bürgermeister Erik Lierenfeld 15 Menschen als neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Dormagen willkommen geheißen. Rund 100 Personen begleiteten die Zeremonie in der Kulturhalle.

In seiner Ansprache betonte Lierenfeld: „Eine Einbürgerung ist kein bloßer Verwaltungsakt, sondern eine bewusste Entscheidung für Zukunft und Zusammenhalt in unserer Stadt. Sie ist ein Schlüssel zur aktiven Mitgestaltung. Die Menschen, die diesen Schritt gehen, haben hier Wurzeln geschlagen, unsere Sprache angenommen und sind zu einem festen Teil unserer Gesellschaft geworden.“ 

Die Herkunftsländer der Eingebürgerten reichen unter anderem von der Türkei, Polen und Syrien bis hin zu Kolumbien, Thailand und der Ukraine. Jede einzelne Einbürgerung stehe für Vertrauen und die Bereitschaft, das Zusammenleben in Dormagen aktiv mitzugestalten, so der Bürgermeister weiter.

Zugleich verwies Lierenfeld auf die steigenden Einbürgerungszahlen: Wurden 2020 noch 73 Menschen eingebürgert, waren es 2025 bereits 182. Im laufenden Jahr sind es bislang 78. Diese Entwicklung zeige, dass Einbürgerung zunehmend Teil des gesellschaftlichen Alltags werde. „Wir möchten all denjenigen, die sich für eine Einbürgerung entschieden haben, sagen: Ihr seid ein unverzichtbarer Teil unserer Stadtgesellschaft“, führte Lierenfeld aus.

Nach dem musikalischen Auftakt durch die Feuerwehrkapelle mit dem Stück „Stammbaum“ legten die Neubürgerinnen und Neubürger ihr feierliches Bekenntnis ab. Im Anschluss erhielten sie ihre Einbürgerungsurkunden, bevor gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen wurde.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Amt für Integration und Soziales. Musikalisch begleitet wurde sie von der Musikschule mit Beiträgen von Leticia Braun („Blumenlied“) und Greta Wang („Interstellar“). Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Einbürgerung gemeinsam zu feiern.