Ehrenamtliche Initiative „Zons hilft“ setzt sich für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer ein

Das ehrenamtliche Engagement in Dormagen wird weiterhin großgeschrieben. Neben der Gruppe „You’ll nev’Ahr walk alone“, die sich bereits seit vielen Wochen im Rahmen des Ukraine-Kriegs ehrenamtlich engagiert, hat sich mit „Zons hilft“ eine weitere Initiative gebildet. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konzentrieren ihre Aktionen und Angebote insbesondere auf die am Sportzentrum in Zons untergebrachten Ukrainerinnen und Ukrainer. Am vergangenen Samstag, 30. April, fand im Versorgungszelt der Unterkunft in Zons bei Kaffee und Kuchen ein erstes Kennenlernen zwischen der Initiative und rund 15 Bewohnerinnen und Bewohnern statt.

„Wir wollten uns den Menschen persönlich vorstellen und ihnen zeigen, dass wir für sie da sind. Die Rückmeldungen zu der Veranstaltung waren sehr positiv, was uns natürlich sehr gefreut hat“, sagt eine der Organisatorinnen, Annika Lütke Entrup. Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld besuchte die Veranstaltung und kam vor Ort mit der Initiative und den untergebrachten Ukrainerinnen und Ukrainern ins Gespräch. „Es ist immer wieder toll zu sehen, wie sich die Menschen in Dormagen organisieren und engagieren. Die Hilfsbereitschaft in unserer Stadt ist etwas ganz Besonderes, wofür ich mich immer wieder nur herzlich bedanken kann. Auch die vielen nicht organisierten einzelnen ehrenamtlich Aktiven bereichern täglich unsere Stadt.“

Nach der geglückten Auftaktveranstaltung hat die Initiative bereits zahlreiche weitere Aktionen geplant. So sind unter anderem verschiedene Sport- und Kinderangebote, ein Nachbarschaftsgrillen und ein Café Grenzenlos vorgesehen.

Wer sich der Gruppe anschließen und mithelfen möchte, kann sich per E-Mail an info[@]zons-hilft.de an das Organisationsteam wenden. Weitere Informationen und alle geplanten Aktionen sowie Spendenbedarfe werden unter www.zons-hilft.de veröffentlicht.

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