Infoveranstaltung zur Ukraine-Krise: Stadt beantwortet Fragen der Helfenden am 20. Juni

Rund 100 Tage sind vergangen, seitdem die ersten ukrainischen Flüchtlinge in Dormagen angekommen sind. Derzeit leben 822 ukrainische Schutzsuchende in Dormagen, 507 davon sind in Privathaushalten untergebracht, 315 in den drei Flüchtlingsunterkünften. Einige von ihnen haben bereits eine eigene Wohnung oder eine Arbeitsstelle gefunden, andere benötigen noch Unterstützung. Deshalb lädt die Stadt Dormagen in Kooperation mit der Caritas und der Diakonie sowie den ehrenamtlichen Initiativen „You nev’Ahr walk alone“ und „Zons hilft“ zu einer Informationsveranstaltung für Helferinnen und Helfer ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 20. Juni, im Hubertussaal in Straberg statt. Einlass ist um 18 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.
 
Während der Veranstaltung werden zahlreiche Informationen rund um die Themen Soziales Wohnen, Arbeitsvermittlung, Sozialbezüge, Krankenkasse, Sprachvermittlung und Unterbringung in Schulen und Kindertagesstätten vermittelt. Im Anschluss können weitere Fragen der Teilnehmenden beantwortet werden. Es sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Flüchtlinge bei sich untergebracht haben oder Schutzsuchende zeitweise betreuen sowie alle, die sich gerne noch engagieren wollen.

„Hunderte Flüchtlinge sind seit mehreren Wochen in Dormagen, haben sich eingelebt und wollen nun den nächsten Schritt machen. Sie sind auf der Suche nach einer eigenen Unterkunft, einer Arbeitsstelle und möchten gerne ihre Kinder in Schulen und Kindergärten unterbringen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer stehen ihnen dabei zur Seite. Um den Engagierten noch weiter unter die Arme zu greifen, wollen wir den Helfenden mit dieser Infoveranstaltung mehrere Expertinnen und Experten für die Beantwortung der Fragen an die Seite stellen“, erläutert Christoph Schade, Leiter des Büros für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement.
 
Um sich bestmöglich auf die Veranstaltung vorzubereiten, bittet die Stadt Dormagen alle Interessierten, ihre Fragen vorab per E-Mail an ukraine[@]stadt-dormagen.de zu senden. Als Betreff bitte „Infoveranstaltung 20. Juni“ angeben. Einsendeschluss ist der 15. Juni.
 
„Je mehr sich beteiligen, umso umfassender können wir informieren“, sagt Schade.
 

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