Wer einen Sommertag am Straberger See verbringt, ist meist tiefenentspannt. Damit die gute Laune auch über den Tag hinaus erhalten bleibt, appelliert die Stadt Dormagen an Autofahrerinnen und Autofahrer, nur auf den ausgewiesenen Flächen zu parken. Besucherinnen und Besucher werden zudem gebeten, möglichst mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen, um die Parksituation vor Ort zu entlasten.
Hintergrund der erneuten deutlichen Warnung ist ein Vorfall vom vergangenen Sonntag: Bei einem Rettungseinsatz am Straberger See konnten Einsatzkräfte die Unfallstelle aufgrund zugeparkter Wege nur verzögert erreichen. Die Stadt Dormagen weist mit Nachdruck darauf hin, dass falsch abgestellte Fahrzeuge im Ernstfall Leben gefährden können.
„Dieser Einsatz hat noch einmal sehr deutlich gezeigt, welche gravierenden Folgen Falschparken haben kann. Wenn Rettungsfahrzeuge nicht durchkommen, geht wertvolle Zeit verloren – Zeit, die im Zweifel über Leben und Tod entscheidet“, erklärt Erster Beigeordneter und Ordnungsdezernent Fritz Bezold. „Wir werden deshalb in den kommenden Wochen die Kontrollen deutlich verstärken und konsequent abschleppen lassen, wenn Fahrzeuge Rettungswege blockieren.“
In den vergangenen Jahren war es am Straberger See immer wieder zu Verkehrsverstößen durch Falschparkende gekommen. Auch in diesem Jahr rechnet die Stadt weiterhin mit regem Publikumsverkehr an dem beliebten Ausflugsziel.