Stadt erinnert mit Stele an Brunnenstifter Werner Endres

Die Stadt Dormagen hat am Mittwoch, 17. März, den Endres-Brunnen an der Römerstraße, Ecke Marktstraße, gemeinsam mit seiner neuen Stele offiziell als Heimatblickpunkt aufgenommen. Die Stele erinnert an den 2022 verstorbenen Brunnenstifter Werner Endres. Er wurde im Beisein seiner Witwe Elisabeth Endres-Michel und Enkel Joshua aufgestellt, der bereits bei der Eröffnung des Brunnens 2007 als kleiner Junge dabei war. Der Brunnen verbindet den Marktplatz mit der Fußgängerzone und ist ein lebendiger Treffpunkt im Herzen der Stadt.

Das Bauwerk steht sinnbildlich für die Gemeinschaft der Dormagener Stadtteile. Der Grundriss bildet die Umrisse des Stadtgebietes ab, während 16 Basaltsäulen die einzelnen Stadtteile repräsentieren. Deren unterschiedliche Höhen orientieren sich an den jeweiligen Einwohnerzahlen. Die Gestaltung greift zudem den Verlauf des Rheins auf und verdeutlicht die Verbindung der Stadtteile entlang des Flusses – als Ausdruck von Zusammenhalt und stetiger Bewegung. 

Bürgermeister Erik Lierenfeld würdigt das Wirken von Werner Endres: „Mit seiner großzügigen Spende hat Werner Endres ein bleibendes Zeichen für die Verbundenheit mit unserer Stadt gesetzt. Der Brunnen ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch eine Erinnerung an einen Bürger, dem Dormagen zeit seines Lebens immer besonders am Herzen lag.“

Endres kam 1965 als Diplom-Ingenieur zur Bayer AG nach Dormagen und engagierte sich über mehr als vier Jahrzehnte hinweg im Stadtrat. Für seine Verdienste wurde er 2004 mit dem Ehrenring der Stadt Dormagen ausgezeichnet.

Elisabeth Endres-Michel erinnert sich an die Motivation ihres verstorbenen Mannes: „Dormagen war für meinen Mann mehr als nur Heimat. Über diese Ehrung hätte er sich unglaublich gefreut. Ich möchte mich herzlich bei der Stadt Dormagen für diese tolle Geste bedanken. Schade, dass mein Mann das nicht mehr miterleben konnte.“