Stadtverwaltung Dormagen leistet wichtigen Beitrag zur Inklusion – 7,65 Prozent der Beschäftigten sind schwerbehindert

Die Stadtverwaltung Dormagen lebt Inklusion. Dies lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 2020 hatten 57 Beschäftigte der Stadtverwaltung – darunter auch zwei Nachwuchskräfte – einen Schwerbehindertenaus-weis. Das entspricht einer Quote von 7,65 Prozent. Die Stadtverwaltung liegt damit deutlich über der gesetzlichen Vorgabe von fünf Prozent. Seit neun Jahren ist die Quote in Dormagen konstant.
 
Verwaltungschef Erik Lierenfeld betont, dass die relativ hohe Quote letztlich nur ein Beleg für die gelebte Vielfalt der Stadt ist: „Bei unseren Auswahlgesprächen spielen Geschlecht, Religion oder Grad der Einschränkung erst einmal gar keine Rolle. Wir wollen für jede Stelle die bestmögliche Mitarbeiterin oder den bestmöglichen Mitarbeiter. Deshalb schauen wir auf die Qualifikation und die Persönlichkeit. Gleichzeitig tragen wir als Verwaltung aber auch eine Verantwortung für Chancengleichheit. Je mehr es uns gelingt, durch die individuelle Ausgestaltung der Arbeitsplätze und Aufgaben genau diese Chancengleichheit herzustellen, desto größer ist unser Beitrag für die funktionierende Inklusion von tollen Kolleginnen und Kollegen in unser Team Dormagen.“
 
Niklas Leif ist Teil dieses Teams. Er hat gerade seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten erfolgreich beendet: „Ich habe mich in allen Fachbereichen von Anfang an gut aufgenommen und wertgeschätzt gefühlt.“ Der 23-Jährige arbeitet nun seit rund einem Monat in der Musikschule und sagt weiter: „Ich kann mit meiner täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag leisten und bin voll integriert im Team. Zudem erfahre ich eine große Unterstützung, wenn ich sie benötige.“ 
 
Niklas Leif sitzt im Rollstuhl. Deshalb ist sein Arbeitsplatz an seine individuellen Bedürfnisse angepasst. „Dieser Ansatz ist fester Bestandteil unseres Personalmanagements. Die Einstellung eines guten Mitarbeiters darf nicht daran scheitern, dass der Schreibtisch nicht erreichbar ist. Wir schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen und beide Seiten profitieren“, sagt Lierenfeld: „Die Stadt ist eben ein attraktiver Arbeitgeber – für alle.“
 

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