Die Entwicklung des neuen Malerviertels schreitet weiter voran. Nachdem der Rat der Stadt Dormagen nun den Bebauungsplan beschlossen hat, bereitet die Stadt die Vermarktung des neuen Wohnquartiers vor. Dabei geht sie neue Wege und startet ein Investorenauswahlverfahren. Auf einer Fläche von nahezu 16 Hektar sollen künftig insgesamt rund 700 Wohneinheiten für etwa 1.600 Menschen entstehen. Geplant ist ein innovatives und nachhaltiges Wohngebiet mit unterschiedlichen Wohnformen für Familien, Alleinlebenden sowie Seniorinnen und Senioren.
„Durch das Malerviertel III leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von weiterem Wohnraum und nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit dem Ratsbeschluss sind wir nun einen großen Schritt weiter und können konkret in die Suche nach einem Investor einsteigen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Zwei Drittel des Gebietes gehen an den Markt, ein Drittel bleibt in städtischer Hand.“
Für das Quartier geplant sind Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser sowie Geschosswohnungsbau. Zudem wird es in dem Areal große Grünflächen, einen Nahversorger und eine Kindertagesstätte geben. Auch der Klimaschutz spielt eine wichtige Rolle. Autofreie Wohnhöfe, Photovoltaikanlagen und ein modernes Regenwasserkonzept runden das Konzept ab.
„Ziel ist es, einen Investor zu finden, der die städtebaulichen, sozialen und ökologischen Ziele des Malerviertels bestmöglich umsetzt“, betont Lierenfeld.
Die Entwicklung eines Quartiers dieser Größenordnung erfolgt schrittweise über mehrere Jahre. Neben der Erschließung des Gebietes werden auch die einzelnen Bauabschnitte nach und nach umgesetzt. Die Bürgerinnen und Bürger werden über die weiteren Schritte regelmäßig informiert.