Römergarten und Römerkeller offiziell eröffnet

Die drei Ausstellungsorte des römischen Welterbes in Dormagen sind komplett. Nach der Eröffnung der großen Römer-Ausstellung im Historischen Rathaus vor zwei Monaten hat Bürgermeister Erik Lierenfeld am Freitag, 25. November, nun auch den Römergarten sowie den Römerkeller offiziell eröffnet. Damit sind alle Ausstellungsstätten zum Welterbe bis auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt.

„Unser Ziel ist es, das Welterbe allen Dormagener Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Deshalb ist uns wichtig, dass wir mit unseren Ausstellungsorten sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen. Auch das Thema Inklusion ist für uns von zentraler Bedeutung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem Einsatz zu der sehr gelungenen Umsetzung beigetragen haben.“

Der Römergarten zwischen den beiden Rathäusern ist ein Ausstellungsort, der jederzeit zugänglich ist. Die Ausstellungsstätte als historischer Lern- und Begegnungsort ist ein Angebot für die ganze Familie. Der hier schon vorhandene Nachbau eines römischen Laufgangs (Portikus) wurde restauriert. Die darin ausgestellten Grab- und Weihesteine sind verständlich erläutert. Eine Zeittafel informiert über die römische Geschichte Dormagens. Die wichtigsten Fundstätten im gesamten Stadtgebiet sind auf einer Karte dargestellt. Auch originale Baumaterialien gibt es zu sehen. Als Beitrag zur Inklusion wurden zwei blindengerechte Tastmodelle errichtet. Ein kleiner Römer-Spielplatz mit Kletterpferd, Sandkasten und Streitwagen lädt auch Kinder ein, die spielerisch an die Römer herangeführt werden. In den Abendstunden wird der Römergarten beleuchtet.

Der Römerkeller unter dem katholischen Pfarrzentrum an St. Michael widmet sich dem Alltag der Menschen, die einst im Lagerdorf neben dem Römerkastell lebten. Dort wohnten Handwerker, Händler und die Familien der Soldaten. Rund um die Überreste eines römischen Vorratskellers, der 1979 beim Bau des Pfarrzentrums entdeckt wurde, sind zahlreiche weitere Fundstücke sowie Modelle und digitale Rekonstruktionen zu besichtigen.

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